Sharkoon Darkglider

Mäuse   |   Datum: 13.07.2012
Seite 1 2 3   Wertung

Sharkoon Darkglider im Test

Hoch präzise und ergonomische Spieler-Maus

Mit einem attraktiven Preis, 6.000-dpi-Laser und einem etwas schlüpfrigen Namen tritt die Sharkoon Darkglider im Test gegen die einschlägigen Platzhirsche unterhalb von 50 Euro an.

Von Tom Loske |

Datum: 13.07.2012


Zum Thema » Die besten Spieler-Mäuse Kaufberatung » Seltsamsten Mäuse & Tastaturen Kuriositätenkabinett Sharkoon Darkglider ab 37,00 € bei Amazon.de Mit der Fireglider hat Sharkoon 2009 bewiesen, dass tolle Gaming-Mäuse nicht viel Geld kosten müssen. Die neue Sharkoon Darkglider positioniert der Hersteller aber oberhalb der weiterhin erhältlichen Fireglider. Mit einem ergonomischen Gehäuse, umfangreicher Ausstattung und besserer Verarbeitungsqualität kommt sich der Spiele-Nager zum Test. Ob uns die Darkglider überzeugen kann, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Die Sharkoon Darkglider kostet zum Testzeitpunkt etwa 35 und damit rund 15 Euro mehr als die Fireglider. Das Gehäuse passt nur in rechte Hände und hat eine gummierte Oberfläche, die auch in langen, hitzigen Spielesitzungen für ausreichenden Grip sorgen soll. Neben der linken Maustaste befindet sich ein kleines, rotes Display, dass die aktuell eingestellte Abtastrate anzeigt. Am Mausrücken leuchet ein Darkglider-Logo, Farbe und Intensität der Beleuchtung stellen Sie bequem im Treiber ein. Alle zehn Tasten sind frei belegbar. Zudem besitzt die Maus einen 256 KByte großen internen Speicher, in dem wir bis zu fünf Profile ablegen können.

Sharkoon Darkglider : Die Sharkoon Darkglider tastet den Untergrund mit einem extrem präzisen Laser-Sensor ab.

Vorne
Die Sharkoon Darkglider tastet den Untergrund mit einem extrem präzisen Laser-Sensor ab.

Präzision

In der Sharkoon Darkglider kommt ein 6.000-dpi präziser Laser-Sensor der Firma Avago zum Einsatz. Nominell übertrifft die Maus damit sogar die hochklassige Logitech G9x mit ihren 5.000 dpi sowie die Steelseries Sensei , die den Untergrund mit 5.700 dpi abtastet. Per Tastendruck auf dem Mausrücken wählen wir aus, mit welcher Empfindlichkeit der Nager arbeiten soll. Zur Auswahl stehen allerdings nur sechs vordefinierte Stufen: 6.000, 5.000, 3.200, 2.400, 1.600 und 800 dpi, eigene lassen sich nicht festlegen. Standardmäßig dienen zwei Tasten hinter dem Mausrad zum Ändern der Abtastrate, allerdings dürfen wir das im Treiber anderweitig definieren.

Sharkoon Darkglider : Die austauschbaren Gewichte an der Unterseite der Darkglider gehören zur Ausstattung. Die austauschbaren Gewichte an der Unterseite der Darkglider gehören zur Ausstattung. Sowohl in eher ruhigen Rollenspielen wie Skyrim als auch in hektischen Ego-Shootern wie Battlefield 3 setzt die Sharkoon Darkglider unsere Eingaben im Test stets höchst präzise um. Egal ob schnelle Schwenks um die eigene Achse oder pixelgenaue Treffer, die Maus ist jeder Situation gewachsen. Bei der Wahl der Unterlage sind uns keine Grenzen gesetzt. Selbst auf Mauspads aus transparentem Kunststoff oder gar Glas behält der Sensor der Darkglider seine Präzision. Selbst die meisten teureren Konkurrenten scheitern an diesem Punkt.

Um den Nutzer beim Ziehen langer gerader Linien zu unterstützen, unterstützen viele Mäuse wie beispielsweise die Logitech G400 »Angle Snapping«, womit kleine Abweichungen bei der Mausbewegung ignoriert werden. Diese Zielhilfen können zwar in manchen Situationen ein Vorteil sein, etwa beim Arbeiten mit Photoshop oder bei schnellen Drehungen in einem Ego-Shooter, in vielen Fällen stört diese Funktion jedoch. Etwa wenn wir minimale Korrekturen durchführen wollen, um eben doch noch den für unser Team so nötigen Kill zu machen. Bei der Darkglider hat Sharkoon auf diese Technik komplett verzichtet – für uns jedenfalls kein Kritikpunkt.

Technik

Der 9500-V2-Pro-Laser hat eine höhere Abtastrate als die meisten optischen Mäuse, etwa eine G400 mit 3.600 dpi, aber auch als die meisten Laser-Konkurrenten. Lediglich die Logitech G600 MMO Gaming Maus und die Razer Imperator 2012 arbeiten nominell noch feiner als die Sharkoon Darkglider. Wie bei Lasermäusen üblich, ist auch hier Zeigergefühl etwas unruhiger als bei Modellen mit optischem Sensor. Wenn Sie also bisher ohne Laser gespielt haben, empfehlen wir vorher Probezuspielen. Die maximale mögliche USB-Frequenz von 1.000 Hz sollten Sie in jedem Fall nutzen, um die Zeigerbewegung möglichst geschmeidig zu machen.

Sharkoon Darkglider : Das ergonomisch geformte Gehäuse passt nur in rechte Hände.

Vorderseite
Das ergonomisch geformte Gehäuse passt nur in rechte Hände.

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Avatar Halleluja
Halleluja
#1 | 13. Jul 2012, 13:31
Viel zu preiswert! Die kann nichts taugen!
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Avatar Bongdog
Bongdog
#2 | 13. Jul 2012, 13:33
Zitat von Halleluja:
Viel zu preiswert! Die kann nichts taugen!

billig ist nicht immer schlecht....
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Avatar Luke_2_3
Luke_2_3
#3 | 13. Jul 2012, 13:51
Ich hab meine G400 seit einem Jahr. Bisher keine Probleme. Wer weiß wie lange die Mäsue von diesen "Zockermarken" halten.
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Avatar Jetfighter3
Jetfighter3
#4 | 13. Jul 2012, 13:52
ZITAT: " Die größten Schwächen der Maus sind ihr Handling mit teilweise sehr schwer erreichbaren Tasten und gewöhnungsbedürftiger Daumenmulde"
Hmm das haben eigentlich Ergonmisch geformte Mäuse so an sich! Habe die G700 und die ist fast gleich aufgebaut also müsste es dort auch als Manko gelten was es nicht tut!
Schwer erreichbare Tasten, gibt es bei jeder Maus auch bei der G700 die 4 Tasten Links sind viel zu weit voneinander entfernt so das man nur 2 nutzen kann! Somit sehe ich das nicht als Manko!
Alles in allem ist diese Maus eine 1 zu 1 Kopie zur G700!
Hatte zuvor den Vorgänger dieser Maus die Sharkoon Fierglieder, und muss sagen das es eine sehr gute Maus war und ist, würde sie wieder kaufen, sie ist allemal das Geld Wert, im Gegensatz zu den meisten Namenhaften Herstellern die einfach nur Kack in die Mäuse bauen wo kein Mensch braucht und auch nicht nutzt!
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Avatar sgtluk3
sgtluk3
#5 | 13. Jul 2012, 14:05
Zitat von Halleluja:
Viel zu preiswert! Die kann nichts taugen!


Was ein Schwachsinn...
Schonmal ne Logitech MX518/G400 gehabt?
kosten das Gleiche und sind sehr gut!

Haben genau die passende Anzahl an Tasten die man braucht und nicht so nen Overkill wie diese MMO Mäuse mit 300 Makrotasten die zudem noch extrem hässlich aussehen.

Ich werde aber weiterhin bei Logitech bleiben was meine Mäuse betrifft. Hab ich einfach nur gute Erfahrungen mit gemacht.
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Avatar dachrisse
dachrisse
#6 | 13. Jul 2012, 14:22
Zitat von Luke_2_3:
Ich hab meine G400 seit einem Jahr. Bisher keine Probleme. Wer weiß wie lange die Mäsue von diesen "Zockermarken" halten.


Da kannst dich aber glücklich schätzen, meine G9 ist nach 1 Jahr kaputt gegangen, sag ich jetzt, Logitech ist schlecht? :/
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#7 | 13. Jul 2012, 14:26
Ohne dieses Hochglanzdisplay wäre sie optisch nicht schlecht, bin aber momentan mit meiner ganz zufrieden. Ich muss sagen das bei Mäusen es mal ausnahmsweise überhaupt nicht auf den Preis ankommt. Sondern auf das Gefühl: Wie bequem liegt die Maus in meiner Hand?

Das kann ne 5€ Maus aus dem Hinterland sein, oder eine für 130€.
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Avatar Losti83
Losti83
#8 | 13. Jul 2012, 14:27
Hier haben aber viele das Sheldon-Syndrom :o

(BBT -> Ironie)
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Avatar DreamY
DreamY
#9 | 13. Jul 2012, 15:01
Ich habe diese Maus jetzt seid gut einer Woche in Benutzung und muss sagen das ich positiv, jedoch auch negativ Überrascht bin.

Positiv sind die vielen Einstellungsmöglichkeiten sowie die Präzision.
Das was für mich leider etwas negativ ausfällt ist diese doch schon enorme Größe der Maus. Die Fireglider ist da noch um einiges kleiner und komfortabler was ich etwas schade finde.
Aber ich bin mir sicher das man sich daran auch noch gewöhnen kann (:

Für mich ist die Maus definitiv eine gute Alternative zu den teureren Konkurrenzprodukten. Meine Fireglider hatte ich jetzt etwas mehr als 2 Jahre und diese läuft auch noch Problemlos.

Hoffentlich hält diese auch so lange ohne Probleme (:
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Avatar Tom Loske
Tom Loske
#10 | 13. Jul 2012, 15:25
Zitat von Jetfighter3:

Alles in allem ist diese Maus eine 1 zu 1 Kopie zur G700!


Eine ergonomisch gestaltete Maus soll in erster Linie gut in der Hand liegen und immer einfach und intuitiv bedienbar sein. Dazu gehört auch eine ordentliche Tastenanordnung.
Einen Vergleich zu G700 kann ich leider nicht ziehen, da ich diese Maus nie in der Hand hatte. Bin einfach kein Freund von kabellosen Nagern.

Zitat von DreamY:
Ich habe diese Maus jetzt seid gut einer Woche in Benutzung und muss sagen das ich positiv, jedoch auch negativ Überrascht bin.


Und wie kommst Du mit dem Mausrad zurecht? Auch schon mal beim Gegner für Belustigung gesorgt weil Du Deinem Teamkameraden ne Granate ins Hemd gestopft hast, anstatt Ihn wiederzubeleben ;) ?
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