Nvidia-Grafikkartentreiber für Linux : Wie Nvidia in einer Pressemitteilung bekanntgibt, wurde an dem neuen Geforce-R310-Grafikkartentreibern für Linux fast ein Jahr lang gearbeitet. Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Valve und anderen Spiele-Entwicklern ist ein neuer Treiber, die die Möglichkeiten des quelloffenen Linux-Betriebssystems im Spielebereich demonstriert.

Im Vergleich zur Treiberversion 304.51 wurde die Leistung der Linux-Beta-Version von Left 4 Dead 2 von 142,7 FPS auf 301,4 FPS in der neuen Version 310.14 gesteigert. Als System kam dabei jeweils ein Rechner mit Intel Core i7 3930K, 8 GByte RAM, einer Geforce GTX 680 und Ubuntu 12.04 als Betriebssystem zum Einsatz.

Der Verwendung von Linux als Spiele-Plattform wird vor allem durch Valve und deren Online-Dienst Steam vorangetrieben, für den sich ein Linux-Client bereits im Beta-Test befindet. Valve-Chef Gabe Newell, der das neue Windows 8 als »Katastrophe« bezeichnete, hält Spiele für den entscheidenden Faktor, der Linux bislang daran hindert, als wirkliche Alternative zum Microsoft-Betriebssystem wahrgenommen zu werden.

Auch Markus Persson alias Notch hält nichts von Windows 8, das seiner Ansicht nach den PC als offene Plattform ruinieren wird. Auch eine von Microsoft angebotene Zertifizierung von Minecraft für Windows 8 hat er deswegen abgelehnt.

Laut Nvidia gibt es bereits eine größere Anzahl an Spielen, die für die Linux-Version von Steam vorbereitet werden. Die gesamte Liste ist auf Marlamin einzusehen. Der neue Grafikkartentreiber für Linux steht bei Geforce.com zum Download bereit.