Megaupload : Wie Kim Dotcom gegenüber Torrentfreak erklärte, hätten sich bereits einige der besten Musiker der Welt für den neuen Musikdienst Megabox angemeldet. Megabox war eigentlich schon vor der Schließung von Megaupload in Planung und sollte laut Dotcom die »Plattenfirmen-Dinosaurier« vom Markt fegen.

Entgegen den Vermutungen über eine Einstellung scheint das Projekt mit etwas Verzögerung nun weiterzulaufen. Das Vorgehen der Behörden gegen Megaupload dürfte Dotcom laut Torrentfreak sogar noch mehr motiviert haben, mit Megabox an den Start zu gehen. Das Geschäftsmodell von Megabox läuft zweigleisig. Die Nutzer erhalten Zugriff auf kostenlose, werbefinanzierte Musik, während die Künstler selbst 90 Prozent der Einnahmen und damit zumindest prozentual deutlich mehr als von herkömmlichen Plattenfirmen erhalten.

Kostenlos sind die Lieder allerdings für Nutzer von Megabox nur dann, wenn die Megakey-Software installiert wird. Megakey arbeitet wie ein Werbeblocker, soll aber statt der blockierten Werbung hin und wieder eigene Anzeigen präsentieren. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, ohne Megakey die Lieder einfach zu kaufen. Megabox soll so bekannten Künstlern zu mehr Einnahmen verhelfen, unbekannten Talenten auf einfache Weise eine Plattform bieten und nebenbei vielleicht sogar das Problem der illegalen Musikdownloads lösen.

Zumindest ist Kim Dotcom der Ansicht, dass das Geschäftsmodell der »kostenlosen Musik« so wirken wird, auch wenn die Plattenfirmen seiner Meinung nach diese Lösung nicht gerne sehen würden. Megabox soll in den nächsten Wochen an den Start gehen, sobald es mehr Klarheit in Sachen Auslieferung von Dotcom in die USA gibt.

Megaupload : Die Lösung für das Problem der illegalen Musik-Downloads? Die Lösung für das Problem der illegalen Musik-Downloads?