AMD A-Serie : In den letzten Wochen war die Vorstellung der unter dem Codenamen »Llano« bekannten Fusion-Prozessoren mit Grafikkern bereits auf der Computex und dann auf der E3 erwartet worden, doch AMD hat sich diesen Schritt für das Fusion Developer Summit aufgespart.

Ein A-Serie-Prozessor kombiniert bis zu vier CPU-Kerne der Athlon-II-Leistungsklasse mit einem Radeon-Grafikkern, der bis zu 400 Shader-Einheiten besitzen kann. Die Technik der Shader entspricht dabei noch der ersten DirectX-11-Generation von AMD, wie sie beispielsweise bei der Radeon HD 5870 zum Einsatz kommt.

Features wie umschaltbare Grafik und Crossfire bei vorhandener Grafikkarte, stereoskopisches 3D und Videostabilisierung durch »Steady Video« und »Perfect Picture HD« werden ebenfalls unterstützt. Laut AMD wird die neue A-Serie dank der leistungsfähigen integrierten Grafik ganz neue Möglichkeiten eröffnen, sowohl für Notebooks als auch für Desktops. Dabei setzt AMD nicht auf besonders hohe CPU-Leistung, sondern auf eine sinnvolle Kombination aus Prozessor und Grafikchip bei geringem Energieverbrauch.

Bei Notebooks verspricht AMD bis zu 10,5 Stunden Laufzeit mit einer Akkuladung. Ein Notebook mit einem AMD A8-3510MX-Prozesssor soll laut AMD rund 3,5 Stunden länger laufen als mit einem Intel Core i5-2401M. Die mobilen Prozessoren reichen vom Top-Modell A8-3530MX mit 1,9 GHz und 2,6 GHz im Turbo-Core-Modus, einer Radeon HD 6620G mit 400 Shadern und 444 MHz GPU-Takt bis hin zum Dualcore A4-3300M mit 1,9/2,5 GHz und einer 444 MHz schnellen Radeon HD 6480G mit 240 Shadern.

Innerhalb eines Monats sollen mehr als 150 Notebooks und Desktop-Rechner verschiedener Hersteller mit den neuen A-Serie-Prozessoren erscheinen.

AMD A-Serie : Zunächst veröffentlicht AMD sieben mobile A-Serie-Prozessoren. Zunächst veröffentlicht AMD sieben mobile A-Serie-Prozessoren.