Samsung Galaxy Note 7 : Wer in den USA ein Samsung Galaxy Note 7 im Koffer eincheckt, kann verhaftet werden. Wer in den USA ein Samsung Galaxy Note 7 im Koffer eincheckt, kann verhaftet werden.

Inzwischen sollten die meisten Besitzer eines Samsung Galaxy Note 7 darüber informiert sein, dass das Smartphone unter Umständen überhitzt und damit potentiell eine Gefahr darstellt. Allerdings haben noch immer nicht alle Käufer ihr Smartphone ausgetauscht. In den USA hat das Problem der überhitzenden Akkus nun erneut dazu geführt, dass das Samsung Galaxy Note 7 nicht mehr in Flugzeugen erlaubt ist. Dieses Mal haben aber nicht einzelne Fluggesellschaften ein Verbot für den Innenraum ausgesprochen, sondern das Department of Transportation und die Federal Aviation Administration (FAA).

Das Verbot verbannt das Smartphone komplett aus allen Flugzeugen in den USA. Aus Gründen der Flugsicherheit sei das notwendig, auch wenn damit Unannehmlichkeiten für manche Passagiere entstehen, so der US-Verkehrsminister Anthony Foxx. Es ist inzwischen verboten, das Galaxy Note 7 mitzuführen, es im Handgepäck mitzunehmen und auch, es im Koffer als Gepäck aufzugeben. Sogar der Transport des Smartphones als Luftfracht ist seit Samstag in den USA verboten.

Passagiere, die das Verbot ignorieren und das Galaxy Note 7 beispielsweise im Koffer einchecken, riskieren laut den Behörden einen »katastrophalen Vorfall«. Dementsprechend hat schon der Versuch Konsequenzen und kann laut PC World dazu führen, dass der Besitzer verhaftet wird, sich anschließend vor Gericht verantworten und vermutlich ein Bußgeld bezahlen muss. Passagiere, die mit einem Note 7 im Handgepäck erwischt werden, müssen das Smartphone zurücklassen oder auf den Flug verzichten. Da davon auszugehen ist, dass die Information über das Verbot nicht alle Besitzer eines Galaxy Note 7 erreicht, hat Samsung noch vor Inkrafttreten damit begonnen, entsprechende SMS an alle US-Geräte zu verschicken.

Quelle: PC World