Lenovo Ideapad Y580

Notebooks   |   Datum: 17.09.2012
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Lenovo Ideapad Y580 im Test

15,6-Zoll-Notebook für Spieler mit Geforce GTX 660M

Im Test des Lenovo Ideapad Y580 liefern Core i7 3610QM und Geforce GTX 660M viel Benchmark-Leistung bei für ein Spiele-Notebook überraschend geringem Gewicht.

Von Daniel Visarius, Allen Ngo (Notebookcheck.com), Martina Osztovits (Notebookcheck.com) |

Datum: 17.09.2012


Zum Thema » Notebook-Grafikschummelei Wie AMD und Nvidia tricksen » Windows-7-Mobilitätscenter Notebook einfach konfigurieren » Notebook-Tuning Was lässt sich aufrüsten? Die meisten Spiele-Notebooks haben ein großes 17,3-Zoll-Display und wiegen in der Regel deutlich über vier Kilo inklusive Netzteil, das wegen der eher kurzen Akkulaufzeiten sowieso immer mitgenommen werden muss. Das Lenovo IdeaPad Y580 ist eines der wenigen 15,6-Zoll-Notebooks, die der Hersteller mit spieletauglichen Komponenten ausliefert und kostet zudem – je nach Ausstattung – unter 1.000 Euro.

Dabei verfügt jede Konfiguration über Intels Vierkerner Core i7 3610QM mit einem Basistakt von 2,3 GHz und Hyperthreading, der in fast jedem Notebook dieser Preisklasse zum Einsatz kommt, und Nvidias Geforce GTX 660M mit 2,0 GByte Videospeicher. Je nach Modell gibt es zudem 4,0 oder 8,0 GByte Arbeitsspeicher und eine 500, 750 oder 1.000 GByte große Festplatte. Unser Testgerät des Lenovo IdeaPad Y580 hat 8,0 GByte Hauptspeicher und die Full-HD-Auflösung 1920x1080 sowie ein Blu-ray-Combo-Laufwerk, das DVDs brennen kann. Im Test untersuchen wir vor allem, wie schnell die aktuell kleinste Geforce der Kepler-Baureihe GTX 600 im Vergleich zu den teureren GTX 670M und GTX 680M wirklich ist.

Lenovo Ideapad Y580 : Das Lenovo Ideapad Y580 ist das spieletaugliche Notebook mit dem aktuell besten Preis-Leistungs-Verhältnis – die günstigste Konfiguration kostet nur 800 Euro und bietet dennoch einen Core i7 3610QM und eine Geforce GTX 660M. Das Lenovo Ideapad Y580 ist das spieletaugliche Notebook mit dem aktuell besten Preis-Leistungs-Verhältnis – die günstigste Konfiguration kostet nur 800 Euro und bietet dennoch einen Core i7 3610QM und eine Geforce GTX 660M.

Gehäuse

Das Gehäuse des Lenovo Ideapad Y580 kann seine Wurzeln nicht verstecken, wirkt gegenüber den verwandten ThinkPad-Arbeitstieren aber trotzdem nicht ganz so kantig. Durch die schlichte Formsprache und den gebürsteten Aluminiumdeckel hebt sich das Ideapad Y580 zudem deutlich von expliziten Gaming-Notebooks wie dem Alienware M17x R4 ab.

Lenovo Ideapad Y580 : Das Gehäusedesign erinnert an die Thinkpads und ist weit eleganter als die oft martialischen Gehäuse von Alienware & Co. Das Gehäusedesign erinnert an die Thinkpads und ist weit eleganter als die oft martialischen Gehäuse von Alienware & Co. Allerdings merken wir dem Ideapad Y580 seinen niedrigen Preis bei der Plastikoberfläche und dem äußerst empfindlichen Display-Deckel an. Dafür aber halten die Scharniere den gewählten Neigungswinkel des Displays zuverlässig auch bei unruhigem Untergrund, beispielsweise bei Bahnfahrten.

Insgesamt ist die Verarbeitung im Test ordentlich. Dem Transport entgegen kommt das für ein Spiele-Notebook moderate Gewicht von 2,82 Kilo zuzüglich 0,4 Kilo für das Netzteil. Durch das 15,6-Zoll-Display fallen auch die Abmessungen mit 38,5 mal 25,5 mal 3,6 Zentimeter vergleichsweise kompakt aus.

Prozessor & Grafikkarte

Wegen Intels aktueller Preisgestaltung hat sich auch Lenovo beim Ideapad Y580 für den Vierkernprozessor Core i7 3610QM mit einem Basistakt von 2,3 GHz und einem maximalen Turbo-Takt von 3,3 GHz entschieden. Die noch schnelleren Ivy-Bridge-Prozessoren haben zwar höhere Taktfrequenzen und etwas mehr Cachespeicher, kosten aber unverhältnismäßig mehr Geld.

Die günstigeren Core-i5-Mobilprozessoren hingegen sind anders als im Desktop-Bereich keine Vierkerner ohne Hyperthreading, sondern einfach höher getaktete Core-i3-Varianten mit nur zwei Kernen und zusätzlichem Turbo-Modus. Die im Prozessor integrierte Grafikeinheit HD 4000 kümmert sich um die Darstellung des Desktops, die Geforce GTX 660M übernimmt, sobald beispielsweise Spiele nach mehr Leistung verlangen. Nvidias Optimus-Technik sorgt dabei für einen nahtlosen Wechsel des Grafikchips, ohne dass wir im Test etwas von dem Übergang mitbekommen.

Lenovo Ideapad Y580 : Deutlich schnellere Komponenten als im Lenovo Ideapad Y580 bekommen Sie fast nur in größeren 17,3-Zoll-Notebooks. Deutlich schnellere Komponenten als im Lenovo Ideapad Y580 bekommen Sie fast nur in größeren 17,3-Zoll-Notebooks.

Die Geforce GTX 660M basiert auf Nvidias aktueller Kepler-Architektur und wird in 28 nm feinen Strukturen gefertigt. Im Vergleich zur Geforce GTX 670M verfügt sie mit 384 statt 336 sogar über mehr Shader-Einheiten und höhere Taktfrequenzen. Dass sie dennoch langsamer arbeitet, liegt an der deutlich schmaleren Verbindung zum in diesem Fall 2,0 GByte großen Videospeicher.

Lenovo Ideapad Y580 : Die Geforce GTX 660M ist die günstigste aktuelle GTX-Grafikkarte für Notebooks. Die Geforce GTX 660M ist die günstigste aktuelle GTX-Grafikkarte für Notebooks. Technisch entspricht die Geforce GTX 660M damit am ehesten der jüngst vorgestellten, etwa 100 Euro teuren Desktop-Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 650 , weil in beiden Varianten der GK107-Grafikprozessor zum Einsatz kommt und die technischen Daten weitgehend übereinstimmen. Die Leistung beider Grafikchips genügt dabei für alle aktuellen Spiele, allerdings nicht immer in maximalen Details oder gar in der nativen Full-HD-Auflösung des Lenovo Ideapad Y580 von 1920x1080. Für weniger anspruchsvolle Titel ist die Geforce GTX 660M aber schnell genug.

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Avatar hoag
hoag
#1 | 17. Sep 2012, 12:46
Hab den Vorgänger Y560 P, Leistund super, ABER die Temperaturentwicklung bei BF3 oder GW2 ist grausam, ich hoffe dies wurde hier auch unter Vollast mal getestet. Der Nachfolger wird hoffl nicht das selbe Problem haben. Ansonsten Lenovo PReis LEistung super!
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Avatar Morrich
Morrich
#2 | 17. Sep 2012, 12:48
Sorry, aber ich kann dieses Geheule über die Auflösung von "nur" 1366*768 langsam nicht mehr ertragen.

Es gibt schon seit Jahren 15,6"/15,4" Notebooks mit deutlich kleinerer Auflösung und selbst bei denen ist es nicht so, dass der Desktop völlig unansehnlich oder unbrauchbar wird.

Würden wir hier jetzt über 800*600 oder 1024*768 sprechen, dann wäre das ja verständlich, aber 1366*768 reichen einfach.

Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt, so schlimm wie das dauernd hingestellt wird ist es keinesfalls.
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Avatar Mage
Mage
#3 | 17. Sep 2012, 12:55
@Morrich: Sehe ich genauso. Ich arbeite zum Beispiel mit einem 27-Zöller mit 1920x1080. da wurde hier auch immer angemerkt, dass das zum Spielen ok ist, aber zum Arbeiten eigentlich nicht wirklich geht. Doch, es geht! :)
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Avatar BenHardly
BenHardly
#4 | 17. Sep 2012, 13:01
IBMs/Lenovos haben für mich nur einen gültigen Buchstaben: T! Für "Wirf es gegen die Wand und reiß damit das verdammte Haus ein und arbeite danach einfach normal weiter nachdem du es aus dem Trümmerhaufen geborgen hast!"
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Avatar Daekline
Daekline
#5 | 17. Sep 2012, 14:30
Das Gerät hatte ich auch im Auge, habe mich dann aber nach langem Ringen mit mir selbst gegen dieses und gegen das One K56-2o entschieden. Hab mir stattdessen das Asus N56-VZ bestellt. Das spiegelnde Display beim Y580 war bei mir mittlerweile ein KO-Kriterium... Schade eigentlich, sonst wärs der vielleicht gewesen!
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Avatar ichbinder
ichbinder
#6 | 17. Sep 2012, 14:47
Zitat von BenHardly:
IBMs/Lenovos haben für mich nur einen gültigen Buchstaben: T! Für "Wirf es gegen die Wand und reiß damit das verdammte Haus ein und arbeite danach einfach normal weiter nachdem du es aus dem Trümmerhaufen geborgen hast!"


ja super cool LOL³, genauso sehe ich das auch :) !
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Avatar Erbsenzaehler
Erbsenzaehler
#7 | 17. Sep 2012, 15:16
Hab das Y570 mit GTX 555 und 6GB Arbeitsspeicher und bin damit sehr zufrieden, auch was die Spieleleistung angeht. Vor allem für den Preis geht das absolut in Ordnung. Klar, BF3 läuft nur mit minimalen Details, aber es läuft und zwar durchgängig flüssig.

Skyrim zum Beispiel kann ich auf hohen Details spielen und habe auch da nie Einbrüche.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#8 | 17. Sep 2012, 15:41
Zitat von Morrich:
Sorry, aber ich kann dieses Geheule über die Auflösung von "nur" 1366*768 langsam nicht mehr ertragen.

Es gibt schon seit Jahren 15,6"/15,4" Notebooks mit deutlich kleinerer Auflösung und selbst bei denen ist es nicht so, dass der Desktop völlig unansehnlich oder unbrauchbar wird.

Würden wir hier jetzt über 800*600 oder 1024*768 sprechen, dann wäre das ja verständlich, aber 1366*768 reichen einfach.

Da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt, so schlimm wie das dauernd hingestellt wird ist es keinesfalls.

Naja, aber wenn man schon mal FullHD auf 15Zoll gesehen hat oder in meinem Fall benutzt dann kommt einem so etwas doch extrem grob aufgelöst vor!
Auf 17Zoll sollten es daher mindestens 1600x900 sein!

Genau wie mein P 502 ist dieses Gerät für ein Gaming-Notebook noch recht elegant und weniger martialisch, was ich sehr schätze. (Auch wenn das P502, trotz 15", schwerer ist!)


Deutliche Schwächen sind hingegen wirklich die fehlende SSD, das spiegelnde Display (ganz schlimm), die zu hohen Temperaturen (diese werden nur im Orginaltest von Notebookcheck genannt), die geringe Verwindungssteifheit und allgemein zu viel Hochglanz!
Dem gegenüber steht natürlich ein für Notebookverhältnisse brilliantes P/L-Verhältnis!

Mit bis auf eine 256GB SSD identische Ausstattung kostet ein P502 fast 1 1/2 mal so viel!
Da sollte dann auch klar sein, dass irgendwo Abstriche gemacht werden müssen!
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Avatar xs_ich
xs_ich
#9 | 17. Sep 2012, 17:49
Ich war vor knapp sechs Wochen selbst auf Laptopsuche und hätte mich beinahe für einen Dell XPS entschieden. Dann hab ich aber für das M772GGE Modell für 999,- geschnappt.
Für mich war wichtig ein Laptop zu kaufen der 15" hat, da für mich größere Laptops nicht mobil genug sind.
Und für 15" ist eine Auflösung von 1366x768 mehr als ausreichend. Kann sehr gut damit nebenher auch an meinen Berichten für die Universität arbeiten.
Mit verringerter Displayhelligkeit und auf Energiesparmodus habe ich eine Akkulaufzeit zwischen 4,5h und 6h. Hängt davon ab ob ich parallel noch im Internet unterwegs bin oder rechenlastige Programme geöffnet habe.
Mit der Perfomance bei BF3 beispielsweise bin ich absolut zufrieden. Auf 720p mit allen Details auch Hoch (Effekte auf Extra) komme ich so gut wie nie unter 60fps im Multiplayer.
An der Hitzeentwicklung, Verarbeitung, die 32 GB SSD-Cache Platte, habe ich persönlich nichts auszusetzen. Aber das ist wie alles andere auch reine Gemschackssache.
Touchpad und Lautsprechen haben mit im Übrigen sehr positiv überrascht!

Aber das absolut ausschlaggebende Argument für den Laptop war die Leistung. Wie sehr schön in dem Bericht erwähnt spielt das Ideapad Y580 mit seiner Leistung in einer deutlich höheren Preisklasse mit. Wie gesagt, das Ideapad mit meiner Konfiguration spielt mit 999,- in einer Preisklasse von ~1400,- mit. Und für Leute die mit kleinen Abstrichen leben können ist es derzeit das Notebook schlechthin.
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Avatar Lemu54
Lemu54
#10 | 18. Sep 2012, 13:04
Zitat von Cd-Labs:
Mit bis auf eine 256GB SSD identische Ausstattung kostet ein P502 fast 1 1/2 mal so viel!
Da sollte dann auch klar sein, dass irgendwo Abstriche gemacht werden müssen!


Du hast den Full-HD-Bildschirm übersehen. Das hier getestete Y580 geht in der Konfiguration auch erst bei 1.100 € los.
Die weiteren Nachteile hast du ja genannt. Ist echt ein bisschen schade, dass die für ein Spiele-Nb so wichtigen Temperaturen hier außen vor gelassen wurden. (Beim P502 z.B. bekommst du dazu einen zweiten Lüfter für die Graka. :)

Eine weitere Richtigstellung zum Test: Die GTX 670M ist mit weniger Shadern schneller, einfach weil sie noch auf Fermi basiert. (umgelabelte 570M)
Bei Kepler (GTX 660M) wurde die Architektur abgeändert, sodass die die pro-Shader-Leistung nur noch bei ca. der Hälfte liegt.
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