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Die besten Selbstbau-PCs

Kaufberatung Spiele-PCs ab 500 Euro

Nach Monaten der Langeweile bringen Intels neue Core-i-Prozessoren frischen Wind in unsere Selbstbau-Empfehlungen. Der 1.500-Euro-PC etwa hat eine neue CPU, eine neue Grafikkarte und doppelt so viel Arbeitsspeicher.

Von Florian Klein |

Datum: 06.06.2013


Die besten Selbstbau-PCs  : Wer den eigenen Gaming-PC selbst zusammen baut, kann Geld sparen und alle Komponenten einzeln auswählen. Wer den eigenen Gaming-PC selbst zusammen baut, kann Geld sparen und alle Komponenten einzeln auswählen.

Wenn Sie Ihren Spiele-PC selbst zusammen bauen, sparen Sie im Vergleich zu einem Komplettrechner von der Stange viel Geld. Schließlich sind im Preis eines Komplett-PCs eine Windows-Version, die Arbeitsstunden des Zusammenbaus sowie die Garantiekosten einberechnet, die Sie mitbezahlen. Noch günstiger wird es, wenn Sie einige Komponenten aus dem alten PC übernehmen.

Zum Thema » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Grafikkarten Quer durch alle Preisbereiche » Die besten Prozessoren Die richtige CPU für jedes Budget » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung Um den verschiedenen Anforderungen und Budgets gerecht zu werden, haben wir vier PC-Konfigurationen zwischen 500 und 1.500 Euro zusammengestellt. Schwerpunkt ist dabei stets ein möglichst optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, den Preisangaben zugrunde liegt unser Preisvergleich. Um stets das günstigste Angebot mitzunehmen, müssen Sie die einzelnen Komponenten deshalb bei mehreren Händlern kaufen. Je nach Händler und Versandkosten sind Sie aber mit einer Sammelbestellung mitunter besser bedient als mit mehreren getrennten Aufträgen.

Unsere Konfigurationsvorschläge eignen sich aber nicht nur zur Zusammenstellung eines Selbstbau-PCs, sondern auch als Checkliste für den Neukauf eines Komplett-PCs. Bedenken Sie dabei aber, dass Sie bei einem Komplett-PC mit den gleichen Komponenten wie aus unseren Selbstbauvorschlägen einen Aufschlag von mindestens 100 bis 200 Euro mit einkalkulieren müssen.

500-Euro-PC

Unser günstigster Selbstbau-PC glänzt mit einer günstigen DirectX-11-Grafikkarte und einem Vierkern-Prozessor. Dank dem Sockel AM3+ lassen sich alle Phenom-II- und auch die neuen FX-Modelle nutzen. Online-Rollenspiele und Strategie-Titel bringen diesen Selbstbau-PC sowieso nicht ins Schwitzen. Auch grafisch anspruchsvollere Ego-Shooter wie Crysis 2 können Sie bis zur Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Pixel in hohen Einstellungen problemlos flüssig spielen.

Einsteiger-PC ab 555 Euro

Die besten Selbstbau-PCs  : Prozessor Sockel AM3
AMD Phenom II X4 965 Black Edition Boxed

Der AMD Phenom II X4 965 aus dem Hause AMD ist mit seinen vier 3,4 GHz schnellen Rechenkernen immer noch ein sehr flotter und momentan sehr günstiger Spieleprozessor, der alle aktuellen Titel problemlos in maximalen Details beschleunigt, sofern ihm eine entsprechende Grafikkarte zur Seite steht.

» Ab 80 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs  : Prozessorkühler
Xigmatek Loki

Im 500-Euro-PC ist das Budget für ein hochwertigen Kühler knapp. Das beim Prozessor mitgelieferte Boxed-Modell hat zwar genug Leistung, um die CPU unter Volllast stabil zu kühlen. Der Xigmatek Loki arbeitet aber wesentlich leiser und kühlt besser als AMDs Boxed-Lüfter.

» Ab 20 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs  : Mainboard Sockel AM3(+)
MSI 970A-G43

Das günstige MSI-Board mit dem Sockel AM3(+) überzeugt mit guter Ausstattung inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.0-Schnittstellen sowie soliden Übertaktungs-Einstellungen im Bios. Dazu ist es mit den FX-Prozessoren mit Bulldozer- beziehungsweise Piledriver-Architektur kompatibel und ermöglicht so ein eventuelles späteres Aufrüsten.

» Ab 65 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs  : Arbeitsspeicher DDR3
Kingston HyperX Blu 4,0 GByte Kit DDR3-1600

Mit 4,0 GByte RAM spielen Sie derzeit noch alle Titel flüsüsig und ohne Nachladeruckler. Das Paket besteht aus zwei Riegeln mit je 2,0 GByte. Die Betriebsspannung beträgt nur 1,5 Volt, sodass die Riegel (bei gleicher Geschwindigkeit) etwas stromsparender arbeiten als 1,65-V-Modelle.

» Ab 40 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs  : Grafikkarte
Gigabyte Radeon HD 7850 OC

Die Gigabyte Radeon HD 7850 OC liefert in dieser Klasse am meisten Leistung, sie reicht für alle aktuellen Spiele und bleibt dabei angenehm leise. Eine AMD Radeon HD 7850 mit 2,0 GByte Speicher ist noch zu teuer für die 500-Euro-Konfiguration und würde den Rechner für 20 Euro mehr kaum schneller machen.

» Ab 160 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs  : Soundkarte
Onboard-Soundkarte

Für soliden Raumklang eignen sich mittlerweile alle Onboard-Soundkarten. Wer mehr Spiele- und Sprachkommunikations-Funktionen will, dem raten wir alternativ zu einer Creative Soundblaster Recon 3D als Bulk-Version (+50 €).

Die besten Selbstbau-PCs  : Festplatte
Seagate Barracuda 7200.14 1,0 TByte

Die Barracuda-Modelle von Seagate sind schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Speicherplatz sollte den meisten Spielern genügen. Aufgrund der Überflutungen in Thailand letztes Jahr (wo ein Großteil der Produktion stattfindet) sind die Preise immer noch vergleichsweise hoch.

» Ab 60 Euro im Preisvergleich

SSD-Festplatte
Keine

Auch wenn die schnellen SSD-Festplatten zunehmend preiswerter werden: Noch ist im 500-Euro-PC kein Budget für eine SSD.

Die besten Selbstbau-PCs  : DVD-Brenner
LG GH24-NS

Der günstige DVD-Brenner von LG unterstützt alle gängigen DVD-Formate. Ein Blu-ray-Kombo-Laufwerk wie das LG CH10LS20 macht den Rechner 30 Euro teurer.

» Ab 25 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs  : Gehäuse
BitFenix Shinobi

Das BitFenix Shinobi bietet einen günstigen, aber dennoch soliden Unterbau für unseren 500-Euro-PC und lässt auch die Optik dabei nicht zu kurz kommen. Außerdem bietet es eine SoftTouch-Oberfläche, viel Platz und eine gute Belüftung.

» Ab 55 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs  : Netzteil
Cougar A400 400 Watt

Das Cougar-Netzteil hat mit 400 Watt ausreichend Leistung und Anschlüsse für unseren 500-Euro-PC. Der Lüfter bleibt dabei ohrenschonend leise. Ein modulares Kabelmanagement gibt es für diesen Preis aber noch nicht.

» Ab 60 Euro im Preisvergleich

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Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#1 | 23. Nov 2012, 11:32
Hinweis: Alte Kommentare mal wieder ausgeblendet zwecks Übersicht.
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Avatar peet11
peet11
#2 | 23. Nov 2012, 11:49
Ist dieser 1000 Euro PC in dieser Konstellation zu empfehlen? Und ist ein i7 Prozessor die 100 Euro mehr Wert, oder anderst gesagt, 8 anstatt 4 Threads für diesen PC sinnvoll?
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Avatar Tiranius87
Tiranius87
#3 | 23. Nov 2012, 14:10
Kommt darauf an was du mit dem PC vor hast. Für Spiele ist der hier empfohlene i5 mit seinen 4 Kernen auch ohne Hyper-Threading mehr als ausreichend.
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Avatar BMF_RedHot
BMF_RedHot
#4 | 23. Nov 2012, 15:33
Bei mir läuft ein i7.
Ja nur zum Zocken.
Aber ich steh auf das Lambo-Feeling im PC
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Avatar Morrich
Morrich
#5 | 23. Nov 2012, 15:40
In einem 1500€ PC empfehlt ihr ein billiges Pure Power Netzteil der älteren L7 Serie?

In einen solchen Rechner sollte man was hochwertigeres und leiseres verbauen.
Wenigstens ein Pure Power L8 CM sollte es sein. Kostet kaum mehr und bietet sowohl Kabelmanagement, als auch einen ultra leisen SilentWings Lüfter.
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Avatar Tauly
Tauly
#6 | 23. Nov 2012, 15:45
der i5 3570k ist einsame spitze. Ich bin von einem phenom II 965 auf diesen hier umgestiegen und naja.... da liegen 2 Dimensionen dazwischen was der Intel mehr leistet und dabei noch weniger Strom benötigt.

Ich hatte vor dem i5 ca 8 Jahre nur AMD bei mir drin, aber damit is wohl nun Schluss :-(

lg
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#7 | 23. Nov 2012, 15:49
Seit ihr euch sicher bei den Netzteilen?
Sollten da nicht überall welche mit weniger Watt aber mehr Effizienz rein?
Ansonsten stellt sich die Frage, wieso ein Rechner wie der 500€-Rechner, der ca. 200 Watt braucht ein 550-Watt-Netzteil erhält!
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Avatar Tiranius87
Tiranius87
#8 | 23. Nov 2012, 16:06
Zitat von Cd-Labs: Radon Project:
Seit ihr euch sicher bei den Netzteilen?
Sollten da nicht überall welche mit weniger Watt aber mehr Effizienz rein?
Ansonsten stellt sich die Frage, wieso ein Rechner wie der 500€-Rechner, der ca. 200 Watt braucht ein 550-Watt-Netzteil erhält!



Naja, CPU und Graka werden zusammen wohl schon um die 250 Watt brauchen. Wenn man dann bedenkt das ja auch noch ein paar andere Komponenten Strom brauchen und man vielleicht auch noch nen bisschen Luft nach oben haben will (zwecks aufrüsten) ist das schon nicht verkehrt. Zumindest nach meiner Ansicht.
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Avatar Muffin-Man
Muffin-Man
#9 | 23. Nov 2012, 16:28
Bähhh, der Tower für den 1500 Euro PC ist ja mal wirklich häßlich.
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Avatar peet11
peet11
#10 | 23. Nov 2012, 17:11
Alles klar, danke für die Antwort. Eins noch, der Arbeitsspeicher wird hier mit "Kingston HyperX 8,0 GByte Kit DDR3-1600 (2x4)" empfohlen. Kostet 40 Euro. Der "Mushkin Essentials - Memory - 16 GB : 2 x 8 GB" kostet 58 Euro. Die MHz sind unterschiedlich, was sagt diese bei RAM aus?
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