Die besten Selbstbau-PCs
Top-Kombis von 500 bis 1.500 Euro
Den richtigen PC zu finden war nicht ganz einfach - bis jetzt. Unsere Selbstbau-PC-Vorschläge gibt es zu Preisen zwischen 500 und 1.500 Euro.
Von
Georg Wieselsberger, Fabian Lein |
Datum:
24.05.2012
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Schritt-für-Schritt-Anleitung
Wenn Sie Ihren Spiele-PC selbst zusammen bauen, sparen Sie im Vergleich zu einem Komplettrechner von der Stange viel Geld. Schließlich sind im Preis eines Komplett-PCs eine Windows-Version, die Arbeitsstunden des Zusammenbaus sowie die Garantiekosten einberechnet, die Sie mitbezahlen. Noch günstiger wird es, wenn Sie einige Komponenten aus dem alten PC übernehmen.
Um den verschiedenen Anforderungen und Budgets gerecht zu werden, haben wir vier PC-Konfigurationen zwischen 500 und 1.500 Euro zusammengestellt. Schwerpunkt ist dabei stets ein möglichst optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, den Preisangaben zugrunde liegt unser Preisvergleich. Um stets das günstigste Angebot mitzunehmen, müssen Sie die einzelnen Komponenten deshalb bei mehreren Händlern kaufen. Je nach Händler und Versandkosten sind Sie aber mit einer Sammelbestellung mitunter besser bedient als mit mehreren getrennten Aufträgen.
Unsere Konfigurationsvorschläge eignen sich aber nicht nur zur Zusammenstellung eines Selbstbau-PCs, sondern auch als Checkliste für den Neukauf eines Komplett-PCs. Bedenken Sie dabei aber, dass Sie bei einem Komplett-PC mit den gleichen Komponenten wie aus unseren Selbstbauvorschlägen einen Aufschlag von mindestens 100 bis 200 Euro mit einkalkulieren müssen.
500-Euro-PC mit AMD Phenom II
Unser günstigster Selbstbau-PC glänzt mit einer günstigen DirectX-11-Grafikkarte und einem Vierkern-Prozessor. Dank dem Sockel AM3(+) lassen sich alle Phenom-II- und auch die neuen FX-Modelle nutzen. Online-Rollenspiele und Strategie-Titel bringen diesen Selbstbau-PC sowieso nicht ins Schwitzen. Auch grafisch anspruchsvollere Ego-Shooter wie Crysis 2 können Sie bis zur Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Pixel in hohen Einstellungen problemlos flüssig spielen.
| 500-Euro-PC |
| Prozessor Sockel AM3 AMD Phenom II X4 965 Black Edition Der AMD Phenom II X4 965 aus dem Hause AMD ist mit seinen vier 3,4 GHz schnellen Rechenkernen immer noch ein sehr flotter und momentan sehr günstiger Spieleprozessor, der alle aktuellen Titel problemlos in maximalen Details beschleunigt, sofern ihm eine entsprechende Grafikkarte zur Seite steht. » Ab 95 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |
| Prozessorkühler Zalman CNPS 7X LED Der günstige CNPS 7X LED-Kühler von Zalman besitzt zwei getrennte Aluminium-Kühlkörper in V-Form und leitet die Wärme von der CPU über Kupferheatpipes weiter. Der Kühler ist mit allen aktuellen AMD- und Intel-Sockeln bis auf den Sockel 2011 kompatibel. » Ab 25 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |
| Mainboard Sockel AM3(+) MSI 970A-G45 Das günstige MSI-Board mit dem Sockel AM3(+) überzeugt mit guter Ausstattung inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.0-Schnittstellen sowie soliden Übertaktungs-Einstellungen im Bios. Dazu ist es mit den FX-Prozessoren mit Bulldozer-Architektur kompatibel und ermöglicht so ein eventuelles späteres Aufrüsten. » Ab 90 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |
| Arbeitsspeicher DDR3 Kingston HyperX 4,0 GByte Kit DDR3-1600 Mit 4,0 GByte RAM spielen Sie derzeit noch alle Titel flüssig und ohne Nachladeruckler. Das Paket besteht aus zwei Riegeln mit je 2,0 GByte. Achten Sie bei der Verwendung von mehr als 3,0 GByte RAM darauf, ein 64-Bit-Betriebssystem wie Windows 7 64 Bit zu installieren, wenn Sie die ganzen 4,0 GByte Arbeitsspeicher nutzen wollen. » Ab 30 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |
| Grafikkarte XFX Radeon HD 6870 Dual Fan Die XFX HD 6870 Dual Fan liefert in dieser Klasse genug Leistung für alle aktuellen Spiele und bleibt dabei angenehm leise. Sie ist aber ein gutes Stück langsamer als eine MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II (ab 200 Euro), die den Rechner allerdings spürbar teurer machen würde. » Ab 140 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |
| Soundkarte Onboard-Soundkarte Für soliden Raumklang eignen sich mittlerweile alle Onboard-Soundkarten. Audiophilen Naturen raten wir alternativ zu einer Creative X-Fi Titanium (+60 €). |
| Festplatte Seagate Barracuda 7.2 1,00 TByte Die Modelle aus der Barracuda-Serie von Seagate sind schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 1,0 TByte Speicherplatz sollten den allermeisten Spielern genügen. Aufgrund der Überflutungen in Thailand letztes Jahr (wo ein Großteil der Produktion stattfindet) sind die Preise extrem gestiegen, beruhigen sich aber inzwischen wieder. » Ab 75 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |
| SSD-Festplatte Keine Auch wenn die schnellen SSD-Festplatten zunehmend preiswerter werden: Noch ist im 500-Euro-PC kein Budget für eine SSD. |
| DVD-Brenner LG GH22NS70 Der günstige DVD-Brenner von LG unterstützt alle gängigen DVD-Formate. Je nach Geschmack greifen Sie zur Variante mit schwarzer oder beiger Blende. » Ab 15 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |
| Gehäuse BitFenix Shinobi Das BitFenix Shinobi bietet einen einfachen aber soliden Unterbau für unseren 500-Euro-PC und lässt auch die Optik dabei nicht zu kurz kommen. Außerdem bietet es viel Platz und eine gute Belüftung. » Ab 55 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |
| Netzteil XFX Core Edition Pro 550 Watt Das XFX-Netzteil hat ausreichend Leistung und Anschlüsse für unseren 500-Euro-PC. Der Lüfter bleibt dabei ohrenschonend leise. » Ab 55 Euro jetzt im Preisvergleich kaufen |