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Die besten Selbstbau-PCs

Kaufberatung Spiele-PCs ab 500 Euro

Wir haben unsere Selbstbau-PCs in vier Preisklassen von 500 bis 1.500 Euro überarbeitet und an die aktuelle Marktlage angepasst – so findet jeder den für ihn passenden Spiele-PC.

Von Florian Klein, Lorenzo Huskamp |

Datum: 11.04.2014


Die besten Selbstbau-PCs : Wer den eigenen Gaming-PC selbst zusammen baut, kann Geld sparen und alle Komponenten einzeln auswählen. Wer den eigenen Gaming-PC selbst zusammen baut, kann Geld sparen und alle Komponenten einzeln auswählen.

Wenn Sie Ihren Spiele-PC selbst zusammen bauen, können Sie die Komponenten nicht nur exakt auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen abstimmen, sondern sparen auch viel Geld im Vergleich zu einem Komplettrechner von der Stange. Schließlich sind im Preis eines Komplett-PCs eine Windows-Version, die Arbeitsstunden des Zusammenbaus, der Gewinn des Verkäufers sowie die Garantiekosten einberechnet, die Sie mitbezahlen. Noch günstiger wird es, wenn Sie einige Komponenten aus dem alten PC übernehmen, wie DVD-Laufwerk oder Festplatte.

Zum Thema » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Grafikkarten Quer durch alle Preisbereiche » Die besten Prozessoren Die richtige CPU für jedes Budget Um den verschiedenen Anforderungen und Budgets gerecht zu werden, haben wir vier PC-Konfigurationen zwischen 500 und 1.500 Euro zusammengestellt. Schwerpunkt ist dabei stets ein möglichst optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, den Preisangaben zugrunde liegt unser Preisvergleich. Um stets das günstigste Angebot mitzunehmen, müssen Sie deshalb meistens die einzelnen Komponenten bei mehreren Händlern kaufen. Da wir die Preise der Komponenten zwar stets aufgerundet, aber ohne Versandkosten berechnet haben, sollten Sie bei einer Bestellung diese mit in die Kalkulation einbeziehen. Viele Händler bieten jedoch auch versandkostenfreie Lieferungen ab einem bestimmten Bestellwert an, sodass Sie mit einer Sammelbestellung bei ein oder zwei Händlern mitunter besser bedient sind als mit mehreren getrennten Aufträgen.

Unsere Konfigurationsvorschläge eignen sich aber nicht nur zur Zusammenstellung eines Selbstbau-PCs, sondern auch als Checkliste für den Neukauf eines Komplett-PCs. Bedenken Sie dabei aber, dass Sie bei einem Komplett-PC mit den gleichen Komponenten wie aus unseren Selbstbauvorschlägen einen Aufschlag von mindestens 150 bis 300 Euro mit einkalkulieren müssen.

500-Euro-PC

Unser günstigster Selbstbau-PC glänzt mit einer günstigen DirectX-11-Grafikkarte und einem Sechskern-Prozessor. Dank dem Sockel AM3+ lassen sich aber auch alle anderen FX-Modelle nutzen. Online-Rollenspiele und Strategie-Titel bringen diesen Selbstbau-PC sowieso nicht ins Schwitzen. Auch grafisch anspruchsvollere Ego-Shooter wie Crysis 3 können Sie bis zur Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Pixel in hohen Einstellungen problemlos flüssig spielen.

Einsteiger-PC für 535 Euro

Die besten Selbstbau-PCs : Prozessor Sockel AM3+
AMD FX 6300

Der AMD FX 6300 ist mit seinen sechs 3,5 GHz schnellen Piledriver-Kernen (organisiert in drei Dual-Core-Modulen mit insgesamt sechs Threads) ein sehr flotter und vergleichsweise günstiger Spieleprozessor, der alle aktuellen Titel problemlos in maximalen Details beschleunigt, sofern ihm eine entsprechende Grafikkarte zur Seite steht.

» Ab 90 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Prozessorkühler
Alpenföhn Sella

Im 500-Euro-PC ist das Budget für einen hochwertigen Kühler knapp. Das beim Prozessor mitgelieferte Boxed-Modell hat zwar genug Leistung, um die CPU unter Volllast stabil zu kühlen und kostet auch keinen Aufpreis, allerdings arbeitet der Alpenföhn Sella wesentlich leiser und kühlt dabei besser. Aus diesem Grund empfehlen wir den Sella, auch wenn er das 500-Euro-Budget etwas überstrapaziert.

» Ab 20 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Mainboard Sockel AM3(+)
MSI 970A-G43

Das günstige MSI-Board mit dem Sockel AM3(+) überzeugt mit guter Ausstattung inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.0-Schnittstellen sowie soliden Übertaktungs-Einstellungen im Bios. Dazu ist es mit den FX-Prozessoren mit Bulldozer- beziehungsweise Piledriver-Kern kompatibel und ermöglicht so ein eventuelles späteres Aufrüsten.

» Ab 55 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Arbeitsspeicher DDR3
Corsair ValueSelect Kit 4,0 GByte DDR3-1333

4,0 GByte RAM reichen auch heute noch für jedes Spiel. Da die bisher empfohlenen HyperX blu-Module als 4,0 GByte-Kit mittlerweile kaum noch lieferbar und zu teuer sind, empfehlen wir stattdessen zwei DDR3-1333-Module mit jeweils 2,0 GByte von Corsair im Kit. Weitere zwei Steckplätze bleiben auf dem empfohlenen Mainboard frei und ermöglichen später ein einfaches Aufrüsten. Achten Sie bei mehr als 3,0 GByte RAM darauf, ein 64-Bit-Betriebssystem zu installieren.

» Ab 35 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Grafikkarte
Sapphire R9 270X Dual-X

Die Sapphire R9 270X Dual-X bietet für unter 200 Euro die beste Spieleleistung und erlaubt auch in grafisch anspruchsvollen Titeln flüssiges Spielen in Full HD. Selbst Kantenglättung lässt sich in vielen Spielen dazu schalten. Der Lüfter der Sapphire R9 270X arbeitet zudem auch unter Last flüsterleise.

» Ab 165 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Soundkarte
Onboard-Soundkarte

Für soliden Spieleklang eignen sich mittlerweile praktisch alle Onboard-Soundkarten. Wer mehr Spiele- und Sprachkommunikations-Funktionen will, dem raten wir alternativ zu einer Creative Soundblaster Recon 3D als Bulk-Version (+50 €).

Die besten Selbstbau-PCs : Festplatte
Seagate Barracuda 7200.14 1,0 TByte

Die Barracuda-Modelle von Seagate sind schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Speicherplatz sollte den meisten Spielern genügen. Nach dem Preisanstieg aufgrund von Überflutungen in Thailand vor knapp zwei Jahren (wo ein Großteil der Produktion stattfindet) sind die Preise mittlerweile wieder auf einem günstigen Niveau.

» Ab 50 Euro im Preisvergleich

SSD-Festplatte
Keine

Auch wenn die schnellen SSD-Festplatten zunehmend preiswerter werden: Noch ist im 500-Euro-PC kein Budget für eine SSD.

Die besten Selbstbau-PCs : DVD-Brenner
LG GH24-NS

Der günstige DVD-Brenner von LG unterstützt alle gängigen DVD-Formate. Ein Blu-ray-Kombo-Laufwerk wie das LG BH16NS40 macht den Rechner etwa 50 Euro teurer.

» Ab 20 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Gehäuse
Enermax Ostrog

Das preiswerte Ostrog bietet mit nur einem nicht gerade leisen Lüfter zwar keine Silent- oder Kühlungsqualitäten, dafür aber mit USB 3.0, einem herausnehmbaren Festplattenkäfig und mit genug Platz selbst für ausladene Komponenten eine gute Ausstattungsliste. Wer auf mehr Ausstattung zum kleinen Preis wert legt, für den lohnt ein Blick auf das Cooltek K6.

» Ab 40 Euro im Preisvergleich

Die besten Selbstbau-PCs : Netzteil
be Quiet! Pure Power L8 500W

Das 55 Euro günstige, aber qualitativ gute Pure Power L8-Netzteil hat mit 500 Watt mehr als genug Leistung und Anschlüsse für unseren 500-Euro-PC. Ein modulares Kabelmanagement gibt es für diesen Preis zwar noch nicht, dafür läuft der 120-mm Lüfter aber selbst unter hoher Last stets leise.

» Ab 55 Euro im Preisvergleich

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Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#1 | 23. Nov 2012, 11:32
Hinweis: Alte Kommentare mal wieder ausgeblendet zwecks Übersicht.
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Avatar peet11
peet11
#2 | 23. Nov 2012, 11:49
Ist dieser 1000 Euro PC in dieser Konstellation zu empfehlen? Und ist ein i7 Prozessor die 100 Euro mehr Wert, oder anderst gesagt, 8 anstatt 4 Threads für diesen PC sinnvoll?
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Avatar Tiranius87
Tiranius87
#3 | 23. Nov 2012, 14:10
Kommt darauf an was du mit dem PC vor hast. Für Spiele ist der hier empfohlene i5 mit seinen 4 Kernen auch ohne Hyper-Threading mehr als ausreichend.
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Avatar BMF_RedHot
BMF_RedHot
#4 | 23. Nov 2012, 15:33
Bei mir läuft ein i7.
Ja nur zum Zocken.
Aber ich steh auf das Lambo-Feeling im PC
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Avatar Morrich
Morrich
#5 | 23. Nov 2012, 15:40
In einem 1500€ PC empfehlt ihr ein billiges Pure Power Netzteil der älteren L7 Serie?

In einen solchen Rechner sollte man was hochwertigeres und leiseres verbauen.
Wenigstens ein Pure Power L8 CM sollte es sein. Kostet kaum mehr und bietet sowohl Kabelmanagement, als auch einen ultra leisen SilentWings Lüfter.
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Avatar Tauly
Tauly
#6 | 23. Nov 2012, 15:45
der i5 3570k ist einsame spitze. Ich bin von einem phenom II 965 auf diesen hier umgestiegen und naja.... da liegen 2 Dimensionen dazwischen was der Intel mehr leistet und dabei noch weniger Strom benötigt.

Ich hatte vor dem i5 ca 8 Jahre nur AMD bei mir drin, aber damit is wohl nun Schluss :-(

lg
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#7 | 23. Nov 2012, 15:49
Seit ihr euch sicher bei den Netzteilen?
Sollten da nicht überall welche mit weniger Watt aber mehr Effizienz rein?
Ansonsten stellt sich die Frage, wieso ein Rechner wie der 500€-Rechner, der ca. 200 Watt braucht ein 550-Watt-Netzteil erhält!
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Avatar Tiranius87
Tiranius87
#8 | 23. Nov 2012, 16:06
Zitat von Cd-Labs: Radon Project:
Seit ihr euch sicher bei den Netzteilen?
Sollten da nicht überall welche mit weniger Watt aber mehr Effizienz rein?
Ansonsten stellt sich die Frage, wieso ein Rechner wie der 500€-Rechner, der ca. 200 Watt braucht ein 550-Watt-Netzteil erhält!



Naja, CPU und Graka werden zusammen wohl schon um die 250 Watt brauchen. Wenn man dann bedenkt das ja auch noch ein paar andere Komponenten Strom brauchen und man vielleicht auch noch nen bisschen Luft nach oben haben will (zwecks aufrüsten) ist das schon nicht verkehrt. Zumindest nach meiner Ansicht.
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Avatar Muffin-Man
Muffin-Man
#9 | 23. Nov 2012, 16:28
Bähhh, der Tower für den 1500 Euro PC ist ja mal wirklich häßlich.
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Avatar peet11
peet11
#10 | 23. Nov 2012, 17:11
Alles klar, danke für die Antwort. Eins noch, der Arbeitsspeicher wird hier mit "Kingston HyperX 8,0 GByte Kit DDR3-1600 (2x4)" empfohlen. Kostet 40 Euro. Der "Mushkin Essentials - Memory - 16 GB : 2 x 8 GB" kostet 58 Euro. Die MHz sind unterschiedlich, was sagt diese bei RAM aus?
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