Die besten Spieler-Mäuse
Kaufberatung Mäuse Januar 2013
Die Auswahl an Mäusen ist erdrückend. Um Ihnen einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir die besten Spieler-Mäuse in drei verschiedenen Preisbereichen zusammengestellt.
Von
Hendrik Weins, Julian Heimpel
|
Datum:
11.01.2013
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Kuriositätenkabinett
Mäuse gibt es in jeder Preisklasse von fünf bis 100 Euro. Viele Modelle fallen unter dem Deckmantel der »Profi-Spieler-Ausrüstung« aber eher durch überzogene Preise als durch angemessene Qualität auf. Da sich mittlerweile Dutzende Spielermäuse auf dem Markt tummeln, geben wir Ihnen hier eine Übersicht der unserer Meinung nach besten Modelle pro Preisklasse – so finden Sie den Nager, der am besten zu Ihren Vorlieben und Ihrem Budget passt.
In unseren Empfehlungen konzentrieren wir uns ausschließlich auf spieletaugliche Mäuse, die ihre Stärken sowohl in Ego-Shootern als auch in Strategie- oder Action-Titeln voll ausspielen, Ihnen aber auch bei fummeliger Bildbearbeitung absolut präzise zur Seite stehen. Schon ab 20 Euro gibt es voll spieletaugliche Nager. Die teureren Modelle besitzen zusätzlich umfangreich konfigurierbare Treiber, meist mehr Tasten, eine höhere Verarbeitungsqualität und eine noch höhere Genauigkeit. Unterteilt in die drei Preiskategorien bis 30 Euro, 30 bis 50 Euro und ab 50 Euro, nennen wir die beste Maus, die beste symmetrische Maus für linke Hände und einen Preis-Tipp, der maximale Leistung pro Euro bietet. In der oberen Preiskategorie ersetzten wir den Preis-Tipp durch eine kabellose Alternative.
Mäuse bis 30 Euro: Leistungs-Tipp Logitech G400
Der Nachfolger der beliebten MX 518 heißt
Logitech G400
und kostet um die 30 Euro. Äußerlich fast identisch, überarbeitet Logitech die G400 vor allem technisch. Die Frequenz, mit der die Maus über den USB-Port mit dem PC kommuniziert, erhöht Logitech von ehemals 125 Hz auf 1.000 Hz. Ebenso verdoppelt sich die maximale Abtastrate des Infrarotsensors von 1.800 auf 3.600 dpi. Beides bewirkt eine noch geschmeidigere Bewegung des Mauszeigers. Im nur als Download verfügbaren Treiber passen Sie die vier wählbaren dpi-Stufen an und suchen sich per Taste die benötigte Präzision aus. Ebenso lassen sich dort alle acht Tasten frei konfigurieren, häufig genutzte Belegungen speichern Sie in einem eigenen Profil. Die in dieser Preisklasse unerreichte Kombination aus sehr hoher Präzision, guter Ausstattung und hochwertiger Verarbeitung machen die G400 zu unserem Leistungs-Tipp bei den Mäusen bis 30 Euro.
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Symmetrische Maus Roccat Lua
Wenn Sie Ihre Maus bevorzugt mit der linken Hand bedienen, führt kaum ein Weg an einer symmetrischen Maus vorbei, da es außer der
Razer Deathadder
»Left Hand Edition« praktisch keine Mäuse speziell für linke Hände gibt. Dis bislang empfohlene
Microsoft Sidewinder X3
gibt es nur noch in wenigen Läden für mittlerweile deutlich zu viel Geld zu kaufen. Daher empfehlen wir an dieser Stelle die rund 30 Euro günstige Roccat Lua, eine spartanisch ausgestatte 3-Tasten-Maus, die aber technisch überzeugt.
So können Sie die Empfindlichkeit der Maus von 250 bis 2.500 dpi in sieben Stufen einstellen. Gut gefällt uns zudem die starke Rasterung des Mausrades, wodruch Sie in der Hitze des Gefechts nicht versehentlich an Waffen vorbeiscrollen. Der optische Sensor arbeitet präzise und die angerauten Seitenflächen verhindern ein Verrutschen. Wenn Sie mit der linken Hand gerne schnelle Ego-Shooter spielen, bei denen es auf maximale Genauigkeit ankommt, raten wir Ihnen zur ebenfalls symmetrischen aber sehr spartanisch ausgestatteten
Razer Abyssus
. Die kostet aber gleich zehn Euro mehr und gehört daher nicht mehr in die Kategorie bis 30 Euro.
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Preis-Leistungs-Tipp Sharkoon Fireglider
Die
Sharkoon FireGlider
ist mit einem Preis von 20 Euro die günstigste Maus in unserer Übersicht. Trotzdem lässt sich auch das Gewicht der Fireglider anpassen, was wir eigentlich erst bei deutlich teureren Nagern erwarten. Die maximale Auflösung des in sechs Stufen regelbaren Laser-Sensors beträgt 3.600 dpi und er funktioniert auf allen gängigen Mauspads problemlos, hat auf Glas allerdings seine Probleme. Die Verarbeitung der FireGlider ist gemessen am Preis ordentlich, auch wenn sich die Feuertasten leicht seitlich bewegen lassen und der dpi-Umschalter etwas wackelig ist. Für den Preis aber eine unschlagbare Kombination aus Präzision und Ausstattung. Eine ebenso günstige Alternative ist die Gigabyte GM-M6900, die zwar keine Anpassung mit Gewichten erlaubt, aber dafür ein vier-Wege-Mausrad bietet.
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