The Division – PC-Technik : Wir konnten die PC-Version von The Division bereits einige Stunden lang spielen, auf technische Probleme sind wir dabei nur vereinzelt gestoßen. Wir konnten die PC-Version von The Division bereits einige Stunden lang spielen, auf technische Probleme sind wir dabei nur vereinzelt gestoßen.

Die PC-Version von The Division ist früher spielbar als gedacht, wir liefern Ihnen deshalb schon jetzt erste Benchmarks und einen technischen Vorab-Eindruck des Spiels. Unsere überwiegend positiven Erfahrungen aus der Beta haben sich dabei bislang größtenteils bestätigt, The Divsion läuft auf den meisten unserer Testsysteme problemlos.

Zum Thema » The Division - Beta-Check Systemvoraussetzungen und Grafik-Einstellungen » The Division Wie rund läuft das Spiel zum Start? » The Division Alle Waffen in der Übersicht Vereinzelt ist es zwar beim Spielstart zu Abstürzen oder im Spiel selbst nach dem Wechsel von Grafikoptionen zu Grafikfehlern gekommen, das geschieht allerdings nicht reproduzierbar und nur selten.

Wir arbeiten bereits am ausführlichen Technik-Check zum Spiel und werden diese kleinen Probleme im Auge behalten, momentan spricht allerdings viel für eine saubere und gut skalierbare PC-Version. Den fertigen Technik-Check inklusive Technik-Tabelle veröffentlichen wir voraussichtlich spätestens am kommenden Mittwoch.

Benchmarks

Für die Benchmarks haben wir Nvidias neuen Division-Treiber 364.47 verwendet, AMD hat noch keinen angepassten Treiber veröffentlicht, deshalb kommt hier der Crimson Edition-Treiber 16.2.1 zum Einsatz. Unsere Benchmark-Sequenz besteht aus einem kurzen Lauf durch die Straßen von New York, wobei wir in Full HD und der Grafikstufe »Ultra« spielen.

Auf Wunsch können Sie The Division die Settings übrigens auch automatisch auswählen lassen, wobei das Spiel eher vorsichtig zu Werke geht und tendenziell etwas zu niedrige Einstellungen auswählt. Hinsichtlich des Hardware-Hungers ist The Division durchaus anspruchsvoll, lässt sich mit reduzierten Grafikdetails aber auch auf Mittelklasse-Rechnern flüssig spielen.

Durchschnittliche fps
1920x1080, Ultra
XFX R9 380X DD 4.096 MByte
49
XFX R9 270X DD 2.048 MByte
35
Asus GTX 950 Strix 2.048 MByte
27
0
14
28
42
56
70
Gemessen in fps. Je höher, desto schneller.

In unseren Benchmarks schneiden AMD-Grafikkarten deutlich besser ab als ihre Nvidia-Pendants – und das obwohl es noch keinen speziellen Radeon-Treiber für The Division gibt. Die sonst etwas langsamere Radeon R9 Fury liefert sieben fps mehr als die Geforce GTX 980, bei der Radeon R9 390 liegt das fps-Plus im Vergleich zur Geforce GTX 970 bei zehn fps.

Mit ihren 47 fps liegt die GTX 970 sogar noch minimal hinter der Radeon R9 380X (49 fps) und auch im unteren Leistungsbereich schneidet AMD in Form der Radeon R9 270X (35 fps) klar besser ab als Nvidia mit der Geforce GTX 950 (27 fps).

Wir müssen allerdings dazu sagen, dass die Benchmarks aufgrund der bislang wenigen Stunden, die wir das Spiel testen konnten, nicht alle zur selben Tageszeit entstanden sind, da wir auf den Tag- und Nachtwechsel keinen Einfluss nehmen können. Generell schwanken die fps außerdem je nach Spielsituation relativ stark. In Gebäuden liegen sie dabei naturgemäß am höchsten, während Sie am Tag und in Kämpfen außerhalb von Gebäuden durchaus um zehn bis zwanzig Prozent niedriger sein können.

Ebenfalls erwähnenswert: In den vorgegebenen Grafikstufen des Spiels sind die speziellen Nvidia-Settings »PCSS+« (Schattenqualität) und »HBAO+« (Umgebungsverdeckung) nicht aktiviert. Die Schattenoption »Nvidia HFTS« lässt sich nur mit Nvidia-Grafikkarten auswählen.

Grafikmenü, RAM- und CPU-Anspruch

The Division – PC-Technik : In den Video-Einstellungen legen wir lediglich die Auflösung und den Anzeige-Modus fest.

Grafikmenü 1
In den Video-Einstellungen legen wir lediglich die Auflösung und den Anzeige-Modus fest.

Großes Lob verdient sich Massive Entertainment nach wie vor für das sehr umfangreiche Grafikmenü inklusiver zusätzlicher Erklärungen für viele der Option, gegenüber der Beta hat es sich allerdings nicht mehr verändert.

Neu hinzu gekommen ist lediglich ein integrierter Benchmark, der aus einem Flug durch das Tutorial-Gebiet des Spiels inklusive einer kleinen Kampfsequenz besteht. Die offiziellen Ergebnisse des Benchmarks unterscheiden sich aber aktuell zu stark von den Werten, die wir gleichzeitig mit Fraps messen, deshalb haben wir bewusst eine eigene Benchmark-Sequenz verwendet.

Mit einem Zwei-Kern-Prozessor ohne Hyper-Threading können wir nicht spielen, stattdessen gibt es nur einen schwarzen Bildschirm und den Mauszeiger zu sehen. Nach der Aktivierung von Hyper-Threading zur virtuellen Kern-Verdoppelung lässt sich The Division dagegen starten und auch flüssig spielen. Das ist sogar mit nur 2,0 GByte Arbeitsspeicher noch möglich, allerdings kommt es dann zu Nachladerucklern, Sie sollten deshalb mindestens 4,0 GByte RAM besitzen.

Insgesamt hinterlässt die PC-Version des Spiels bislang einen überwiegend positiven Eindruck bei uns. Ob sich dieser Eindruck auch nach unseren ausführlicheren Technik-Tests bestätigt, erfahren Sie voraussichtlich spätestens am Mittwoch in unserem umfangreichen Technik-Check des Spiels.

The Division – PC-Technik : Hier schauen wir mit einer GTX 980 Ti und einem Core i7 4790K bei einer Auflösung von 2560x1440 Pixeln in ein Feuer und erreichen relativ niedrige 38 fps.

Schwankende fps: Szene #1
Hier schauen wir mit einer GTX 980 Ti und einem Core i7 4790K bei einer Auflösung von 2560x1440 Pixeln in ein Feuer und erreichen relativ niedrige 38 fps.