Testsystem
Die Prozessorleistung messen wir im Test des AMD FX 8350 mit einem Benchmark-Parcours aus fünf Spielen diverser Genres. Neben Anno 2070 und Batman: Arkham City (mit und ohne PhysX auf der CPU) gehören dazu F1 2011 , H.A.W.X. 2 sowie Skyrim . Damit die Messergebnisse möglichst wenig von der eingesetzten Nvidia Geforce GTX 680 verzerrt werden, verzichten wir auf Bildverbesserungen wie Kantenglättung oder anisotrope Texturfilterung. Allerdings testen wir die CPU-Leistung stets in hohen Grafikdetails und in den gängigen Auflösungen 1680x1050 und 1920x1080. Mit minimalen Details und unrealistisch niedrigen Auflösungen treten die Unterschiede zwischen den CPUs zwar stärker hervor, wie sich ein Prozessor in einem gängigen Spiele-PC schlägt, lässt sich daraus aber nur schwer ablesen.
Spiele-Benchmarks
In den Spiele-Benchmarks erweist sich der AMD FX 8350 als schnelle CPU, die alle Titel in maximalen Details problemlos flüssig auf den Monitor bringt, solange ihm eine entsprechend leistungsfähige Grafikkarte zur Seite steht. In den meisten Benchmarks kann er sich erwartungsgemäß als die schnellste AMD-CPU positionieren, nur bei Skyrim ziehen auch ihm die eigenen Vorgänger in Form des Phenom II X6 1100T und Phenom II X4 980 BE deutlich davon. Außerdem muss er sich in Skyrim auch noch dem nur 120 Euro teuren Core i3 3220 geschlagen geben, der nur zwei Rechenkerne (wenn auch mit Hyperthreading) besitzt. Ein Stärke des FX 8350 ist H.A.W.X. 2, wo er nur etwa fünf Prozent hinter dem mit 180 Euro ebenfalls günstigsterem Ivy-Bridge-Vierkerner Core i5 3450 liegt, sonst ist der Abstand auf die Intel-Konkurrenz meist bedeutend größer.
Performance Rating
Betrachtet man den Preis von etwa 200 Euro für den FX 8350, steht er in direkter Konkurrenz zu ähnlich teurem Intel Core i5 3570K , was zumindest die Spieleleistung des FX 8350 nicht rechtfertigt. Im Schnitt liegt er 22 bis 25 Prozent (1680x1050 / 1920x1080) hinter dem Core i5 3570K. Gegenüber dem eigenen Vorgänger FX 8150 kann er sich zwar mit etwa zehn Prozent absetzen, allerdings war das durch den prozentual ähnlichen Taktaufschlag von 3,6 auf 4,0 GHz zu erwarten – in Spielen bringen die Piledriver-Verbesserungen anscheinend kaum einen Vorteil, wenn überhaupt. Peinlich für AMD ist auch, dass der etwa 80 Euro günstigere Core i3 3220 mit nur zwei statt den (nach AMD-Zählweise) acht Rechenkernen des FX 8350 sowie einem geringerem Standardtakt von 3,3 statt 4,0 GHz im Schnitt nur rund zehn Prozent langsamer ist.





Facebook
YouTube
Google+
Twitter
RSS-Feeds
Newsletter