Haswell-Grafik HD 4600 im Test : Videoausgänge für die beispielsweise im Intel Core i7 4770K integrierte Grafik finden sich auf allen Haswell-Mainboards. Ob DVI, VGA oder HDMI, entscheidet der jeweilige Hersteller. Videoausgänge für die beispielsweise im Intel Core i7 4770K integrierte Grafik finden sich auf allen Haswell-Mainboards. Ob DVI, VGA oder HDMI, entscheidet der jeweilige Hersteller.

Auch wenn die meisten Spieler dank separater Grafikkarte auf eine integrierte CPU-Grafik verzichten können, wächst der Markt für die Kombination aus CPU und Grafikeinheit (GPU). Hersteller von Ultrabooks und All-In-One-PCs verlangen nach immer kleineren, dabei aber stärkeren und stromsparenderen Prozessoren samt möglichst schneller Grafikeinheit.

Zum Thema » Intel Core i7 4770K im Test Intels vierte Core-Generation » Ivy-Bridge-Grafik HD 4000 im Test Spielen mit integrierter Grafik? Intel Core i7 4770K ab 308,54 € bei Amazon.de AMD und Intel bauen daher die Leistung der integrierten Grafikchips immer weiter aus und betonen, dass die mittlerweile selbst für aufwändige Spiele genügend Leistungsreserven haben. In der Vergangenheit konnte vor allem Intels Onchip-Grafik uns aber nicht überzeugen und stellte grafisch anspruchsvolle Spiele meist nur sehr ruckelig dar, wenn sie denn überhaupt starteten. AMDs APUs (Kombination aus CPU und Grafikeinheit) der A-Serie schwächeln im Vergleich zu Intels Prozessoren dagegen bei der reinen CPU-Leistung, die direkt von der Radeon-Serie abstammende 3D-Einheit war den Core-i-CPUs aber meilenweit voraus - sowohl bei der Spieleleistung als auch hinsichtlich des wesentlich besser funktionierenden Catalyst-Treibers.

Doch wie ist es bei Intels Haswell-Generation um die 3D-Leistung im Vergleich zu AMDs APUs der A-Serie bestellt? Liefern die aktuellen Prozessoren genügend Grafik-Power für ein vernünftiges Spielerlebnis? Zur Klärung vergleichen wir die Grafikleistung von Intels brandneuem Desktop-Flaggschiff Core i7 4770K mit der von AMDs ebenso frischem Top-Modell A10 6800K aus der Richland-APU-Reihe. Beide Prozessoren absolvieren unseren Benchmarks-Parcours aus Anno 2070 , Batman: Arkham Asylum, F1 2011 und Skyrim . Für den Vergleich mit der Vorgängergeneration finden Sie bei den Benchmark-Ergebnissen auch die Werte des Core i7 3770K und des A10 5800K.

Haswell-Grafik HD 4600 im Test : Der Grafiktreiber von Intels Haswell-Prozessor i7 4770K ist funktional, bietet aber nur wenige Einstellungen.

Der Intel Grafiktreiber
Der Grafiktreiber von Intels Haswell-Prozessor i7 4770K ist funktional, bietet aber nur wenige Einstellungen.

Intel HD 4600 im Detail

Im Desktopbereich löst die HD-4600-Grafikeinheit die HD 4000 ab, die noch im Vorgängermodell Core i7 3770K steckt. An den technischen Fähigkeiten ändert sich nichts, auch die HD 4600-Serie unterstützt die DirectX-11.1-Grafikschnittstelle sowie OpenGL 4.0 und OpenCL 1.2. Jedoch erhöht Intel bei der HD 4600 die Anzahl der Recheneinheiten von 16 auf 20. Auch wenn sich diese nicht mit den Shader-Einheiten von herkömmlichen Grafikkarten vergleichen lassen, so bietet ihre Zahl doch einen Hinweis auf die Leistungsfähigkeit der einzelnen Varianten untereinander. Neben diesem Upgrade erhöht Intel auch die Taktfrequenz der GPU. Der Grafikkern arbeitet nun unter Last mit bis zu 1.250 MHz immerhin 100 MHz schneller als die letzte Generation. Dabei unterscheidet sich die Grafikeinheit zwischen den verschiedenen i7- und i5-Modellen kaum, einzig die Taktraten variieren.

Haswell-Grafik HD 4600 im Test : Die integrierte Grafikeinheit belegt etwa ein Drittel der Gesamtfläche eines Haswell-Prozessors. Die integrierte Grafikeinheit belegt etwa ein Drittel der Gesamtfläche eines Haswell-Prozessors.

In Bezug auf die Grafikleistung konkurriert der Intel Core i7 4770K mit der neusten APU (Accelerated Processing Unit) von AMD. Der A10 6800K besitzt wie die Vorgänger neben der CPU auch eine integrierte Grafikeinheit und beherrscht DirectX 11.1. Der Grafikkern besteht aus einer Radeon HD 8670D mit 844 MHz und 384 Shadern. Technisch ist die GPU verwandt mit den Radeon-HD-6900-Karten. Als Videospeicher zwackt sich die APU einen Teil vom Arbeitsspeicher ab und unterstützt hier bis zu DDR3 mit 2.133 MHz.

Hersteller-Präsentation zum Core i7 4770K, Seite 1