Intel Core i7 4770K

Prozessoren   |   Datum: 04.06.2013
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Haswell-Grafik HD 4600 im Test

Spielen ohne Grafikkarte?

Laut Intel macht »Haswell« vor allem bei der Grafikleistung einen Riesenschritt nach vorn, gleichzeitig veröffentlicht AMD ein neues Topmodell seiner APUs mit integrierter Radeon. Grund genug für einen umfassenden Vergleich.

Von Jan Purrucker |

Datum: 13.06.2013


Haswell-Grafik HD 4600 im Test : Videoausgänge für die beispielsweise im Intel Core i7 4770K integrierte Grafik finden sich auf allen Haswell-Mainboards. Ob DVI, VGA oder HDMI, entscheidet der jeweilige Hersteller. Videoausgänge für die beispielsweise im Intel Core i7 4770K integrierte Grafik finden sich auf allen Haswell-Mainboards. Ob DVI, VGA oder HDMI, entscheidet der jeweilige Hersteller.

Auch wenn die meisten Spieler dank separater Grafikkarte auf eine integrierte CPU-Grafik verzichten können, wächst der Markt für die Kombination aus CPU und Grafikeinheit (GPU). Hersteller von Ultrabooks und All-In-One-PCs verlangen nach immer kleineren, dabei aber stärkeren und stromsparenderen Prozessoren samt möglichst schneller Grafikeinheit.

Zum Thema » Intel Core i7 4770K im Test Intels vierte Core-Generation » Ivy-Bridge-Grafik HD 4000 im Test Spielen mit integrierter Grafik? AMD und Intel bauen daher die Leistung der integrierten Grafikchips immer weiter aus und betonen, dass die mittlerweile selbst für aufwändige Spiele genügend Leistungsreserven haben. In der Vergangenheit konnte vor allem Intels Onchip-Grafik uns aber nicht überzeugen und stellte grafisch anspruchsvolle Spiele meist nur sehr ruckelig dar, wenn sie denn überhaupt starteten. AMDs APUs (Kombination aus CPU und Grafikeinheit) der A-Serie schwächeln im Vergleich zu Intels Prozessoren dagegen bei der reinen CPU-Leistung, die direkt von der Radeon-Serie abstammende 3D-Einheit war den Core-i-CPUs aber meilenweit voraus - sowohl bei der Spieleleistung als auch hinsichtlich des wesentlich besser funktionierenden Catalyst-Treibers.

Doch wie ist es bei Intels Haswell-Generation um die 3D-Leistung im Vergleich zu AMDs APUs der A-Serie bestellt? Liefern die aktuellen Prozessoren genügend Grafik-Power für ein vernünftiges Spielerlebnis? Zur Klärung vergleichen wir die Grafikleistung von Intels brandneuem Desktop-Flaggschiff Core i7 4770K mit der von AMDs ebenso frischem Top-Modell A10 6800K aus der Richland-APU-Reihe. Beide Prozessoren absolvieren unseren Benchmarks-Parcours aus Anno 2070 , Batman: Arkham Asylum, F1 2011 und Skyrim . Für den Vergleich mit der Vorgängergeneration finden Sie bei den Benchmark-Ergebnissen auch die Werte des Core i7 3770K und des A10 5800K.

Haswell-Grafik HD 4600 im Test : Der Grafiktreiber von Intels Haswell-Prozessor i7 4770K ist funktional, bietet aber nur wenige Einstellungen.

Der Intel Grafiktreiber
Der Grafiktreiber von Intels Haswell-Prozessor i7 4770K ist funktional, bietet aber nur wenige Einstellungen.

Intel HD 4600 im Detail

Im Desktopbereich löst die HD-4600-Grafikeinheit die HD 4000 ab, die noch im Vorgängermodell Core i7 3770K steckt. An den technischen Fähigkeiten ändert sich nichts, auch die HD 4600-Serie unterstützt die DirectX-11.1-Grafikschnittstelle sowie OpenGL 4.0 und OpenCL 1.2. Jedoch erhöht Intel bei der HD 4600 die Anzahl der Recheneinheiten von 16 auf 20. Auch wenn sich diese nicht mit den Shader-Einheiten von herkömmlichen Grafikkarten vergleichen lassen, so bietet ihre Zahl doch einen Hinweis auf die Leistungsfähigkeit der einzelnen Varianten untereinander. Neben diesem Upgrade erhöht Intel auch die Taktfrequenz der GPU. Der Grafikkern arbeitet nun unter Last mit bis zu 1.250 MHz immerhin 100 MHz schneller als die letzte Generation. Dabei unterscheidet sich die Grafikeinheit zwischen den verschiedenen i7- und i5-Modellen kaum, einzig die Taktraten variieren.

Haswell-Grafik HD 4600 im Test : Die integrierte Grafikeinheit belegt etwa ein Drittel der Gesamtfläche eines Haswell-Prozessors. Die integrierte Grafikeinheit belegt etwa ein Drittel der Gesamtfläche eines Haswell-Prozessors.

In Bezug auf die Grafikleistung konkurriert der Intel Core i7 4770K mit der neusten APU (Accelerated Processing Unit) von AMD. Der A10 6800K besitzt wie die Vorgänger neben der CPU auch eine integrierte Grafikeinheit und beherrscht DirectX 11.1. Der Grafikkern besteht aus einer Radeon HD 8670D mit 844 MHz und 384 Shadern. Technisch ist die GPU verwandt mit den Radeon-HD-6900-Karten. Als Videospeicher zwackt sich die APU einen Teil vom Arbeitsspeicher ab und unterstützt hier bis zu DDR3 mit 2.133 MHz.

Hersteller-Präsentation zum Core i7 4770K, Seite 1
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Avatar Tauly
Tauly
#1 | 13. Jun 2013, 18:45
naja wenn mal die GraKa ausfällt/eingeschickt ist, als Ersatz zu gebrauchen, ansonsten greift man wohl lieber zum A10-6800K-APU wenn man unbedingt die All in one Lösung möchte.
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Avatar BattleStarXXX
BattleStarXXX
#2 | 13. Jun 2013, 19:04
Dass die integrierten Grafikeinheiten es in den hohen Auflösungen nicht bringen, war ja zu erwarten, ob jetzt Intel oder AMD.

Aber mich würde es interessieren, wie es etwa bei 1366x768, was ja immer noch Standard bei Laptops ist, aussieht. Ob man da dann einigermaßen erträgliche Framerates bekommt, welche zumindest die Gelegenheitsspieler zufrieden stellt. ;)
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Avatar woatkin
woatkin
#3 | 13. Jun 2013, 19:15
Also spieletauglich sieht anders aus.. aber das war ja zu erwarten. Immerhin sind die in nem Prozessor.^^
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Avatar dasDing
dasDing
#4 | 13. Jun 2013, 19:38
Sicherlich ist es heute üblich in so hohen Auflösungen zu spielen, aber interessanter wären auch geringere Auflösungen gewesen. Vor allen Dingen aber auch Spiele, die in geringen Auflösungen laufen. Beispielsweise Minecraft, Worms und andere Casual-Spiele. Die getesteten Spiele gehören immerhin zu den Leistungshungristen Spielen überhautpt, fa fehlt nur noch Metro 2033.
Ich denke für diese Ergebnisse war kein Test notwendig, das war absolut absehbar.
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Avatar MaN!aC
MaN!aC
#5 | 13. Jun 2013, 19:45
was mich an den Performance-Ratings ein wenig irritiert: Warum schneidet der A10 6800k schlechter ab als sein Vorgänger?

Was mich allgemein an den Zahlenspielen stört, ist die Auswahl der Titel, die letztlich herangezogen werden. Wenn es um High-End-CPUs geht, sind Skyrim & Co brauchbar. Hier aber geht es um die integrierte Grafikeinheit. wer bitte schön gibt 300 Euro für einen Prozessor aus, wenn er für's gleiche Geld einen etwas schwächere CPU und dazu aber eine vollwertige Grafikkarte haben kann? Das ist wie ein Porsche auf 155er mit Stahlfelge.

Eine CPU mit integrierter Grafikeinheit sehe ich hauptsächlich im Büro- oder Wohnzimmer-PC und da kommt es eher auf andere Dinge an. Wenn die breite Masse an Software - dazu gehören auch unsere allseits beliebten Spiele - nicht mit der Grafikeinheit zu Rande kommen, nützt die theoretische Performance in einigen Spitzentiteln recht wenig. Wie schaut es zudem mit der breiten Masse an Spielen aus, die zwar über Web-Browser bzw. Java laufen, jedoch auch immer anspruchsvoller werden?

So gesehen ist der Artikel aus meiner Sicht zwar gut gewollt, beantwortet meine Fragen aber leider nur unzureichend.

So long ...
M!
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Avatar Progamer13332
Progamer13332
#6 | 13. Jun 2013, 20:02
evtl solltet ihr nicht so große auflösungen wählen...bei der leistung sollte man maximal 1024x768 wählen, dann kann man auch schönere grafikquali erwarten...ich versteh eh nicht wozu man mehr als 19 zoll beim monitor braucht
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Avatar mh0001
mh0001
#7 | 13. Jun 2013, 20:20
Dem eigtl. Fortschritt der Haswell-Grafik wird finde ich zu wenig Rechnung getragen.
Bestimmt mal für jede der verglichenen Konstellationen die Leistung pro Stromverbrauch und guckt euch dann mal an, wo Haswell in der Platzierung dann auf einmal steht.
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Avatar Ashlon
Ashlon
#8 | 13. Jun 2013, 21:03
Zitat von MaN!aC:
was mich an den Performance-Ratings ein wenig irritiert: Warum schneidet der A10 6800k schlechter ab als sein Vorgänger?


In der Tabelle an erster Position ist zwar der A10 5800K aber dem wurde eine HD7750 zur Seite gestellt.

An zweiter Stelle der A10 6800K mit integrierter GPU.

Auf Position drei steht wieder der A10 5800K aber diesmal ohne HD7750 und nur mit integrierter GPU.

Der Vorgänger ist somit nicht besser als sein Nachfolger.
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Avatar areyouinsane
areyouinsane
#9 | 13. Jun 2013, 21:58
Mal davon abgesehen dass 90% aller aktuellen Spiele absoluter Bullshit sind und man sowas eh nicht spielen will, sind die Spiele die mit der HD4600 1a laufen die Spiele welche einige Jahre auf dem Buckel haben. Und das sind sehr viele und sehr gute Spiele.
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Avatar Rollora
Rollora
#10 | 13. Jun 2013, 22:47
warum wird eigentlich der 4770 R nicht verglichen?
Schließlich hätte der theoretisch die doppelte Leistung...
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