Donald Trump & Apple : Donald Trump will Apple durch Anreize wie Steuererleichtungen dazu bringen, wieder in den USA zu produzieren. Donald Trump will Apple durch Anreize wie Steuererleichtungen dazu bringen, wieder in den USA zu produzieren.

Zum Thema Apple iPhone 7 (Plus) ab 297 € bei Amazon.de In einem Interview mit der New York Times erklärte der nächste US-Präsident Donald Trump, dass er nach der Wahl unter anderem von Microsoft-Mitgründer Bill Gates und auch von Apple-CEO Tim Cook Anrufe erhalten hat. Laut Trump wäre es eine »echte Errungenschaft« für ihn persönlich, wenn es ihm gelingen würde, Apple dazu zu bringen, eine oder mehrere Fabriken in den USA zu bauen, statt in China oder Vietnam herstellen zu lassen.

Die Antwort von Cook fiel allerdings recht zurückhaltend aus: »Das verstehe ich.« Doch Trump ist laut dem Interview trotzdem zuversichtlich, dass er Apple und vielleicht auch andere Unternehmen wieder dazu bringen kann, in den USA herzustellen. Er habe Cook erklärt, dass er die entsprechenden Anreize dafür schaffen werde und dann werde Apple auch die entsprechenden Schritte einleiten.

»Wir planen sehr große Steuererleichterungen für Firmen, über die Sie sich freuen werden. Aber wenn wir große Steuererleichterungen planen, müssen wir auch Regulierungen loswerden, Regulierungen machen das unmöglich.« Er könne jedem Regulierungen zeigen, die Liberale und Konservative für lächerlich halten würden und die Unternehmen am Wachstum und selbst bei der Gründung behindern würden.

Wie wir bereits berichtet hatten, hat Apple seine beiden Auftragshersteller Foxconn und Pegatron bereits gebeten, eine mögliche Produktion in den USA zu kalkulieren. Angeblich würden sich die Kosten für die Herstellung eines iPhones dann verdoppeln. Bei der Herstellung in Asien sind nicht nur die Kosten und Löhne geringer, sondern auch die Lieferwege zwischen Komponenten-Herstellern und den Fabriken, in denen die Geräte zusammengebaut werden. Ob Steuererleichterungen Unternehmen wie Apple dazu bringen können, diese Vorteile aufzugeben, bleibt abzuwarten.

Quelle: New York Times