HTC One S

Smartphones   |   Datum: 09.06.2012
Seite 1 2 3   Wertung

HTC One S im Test

Oberklasse-Smartphone mit Android 4.0

Das HTC One S überzeugt im Test durch sein handliches 4,3-Zoll-Display, die aktuelle Android-Version 4.0 und eine hohe Performance dank Dual-Core-Prozessor.

Von Moritz Jäger |

Datum: 09.06.2012


Zum Thema » HTC One X im Test Das Fast-Alles-Super-Smartphone » Die besten gratis Android-Apps 50 Apps in fünf Kategorien » Android-Smartphones rooten Fragen & Antworten HTC besetzt mit seiner aktuellen One-Serie drei Preispunkte: Während das unter 300 Euro ohne Vertrag erhältliche One V vor allem Einsteiger anlocken soll, protzt das mindestens 500 Euro teure One X mit Nvidias Tegra-3-Quad-Core und riesigem 4,7-Zoll-Bildschirm.

Das HTC One S dagegen liegt in der Mitte dieser beiden Extreme. Hier kommen eine 1,5 GHz schnelle Dual-Core-CPU von Qualcomm, 1.024 MByte Arbeitsspeicher und 16 GByte interner Flashspeicher zum Einsatz. Das mit 4,3 Zoll normal große Display erlaubt eine komfortable Bedienung mit einer Hand, ohne dass die Darstellung allzu winzig wird. Als Betriebssystem hat der Hersteller die aktuelle Android-Version 4.0.3 vorinstalliert – noch immer keine Selbstverständlichkeit – und mit seiner Sense-Oberfläche ausgestattet. Zum Testzeitpunkt liegt der Straßenpreis des HTC One S bei etwa 430 Euro.

Update 15. Juli 2013: In den letzten zwei Jahren hat sich die Qualität von Smartphones deutlich erhöht, während viele ältere Modelle noch immer erhältlich sind. Deshalb haben wir das HTC One S nach den aktuellen Maßstäben neu bewertet, auch um die Platzierung in der Smartphone-Bestenliste im Einkaufsführer zu korrigieren.

HTC One S : Das HTC One S gehört zu den derzeit interessantesten Smartphones mit Android 4.0. Das HTC One S gehört zu den derzeit interessantesten Smartphones mit Android 4.0.

Hardware

Während das HTC One X das technische Flaggschiff der One-Baureihe darstellt, ist das One S eher ein flinkes Smartphones für Jedermann. Statt einem Tegra-3-Chip mit vier Rechenkernen verbaut HTC im One S eine Snapdragon-CPU von Qualcomm mit zwei Kernen und 1,5 GHz Takt (Qualcomm liefert auch den Grafikchip Adreno 225). Im Kombination mit dem 1,0 GByte großen Arbeitsspeicher reagiert das Smartphone im Alltagstest sehr flink auf unsere Eingaben und öffnet Anwendungen im Handumdrehen. Nur in Spielen kann sich das Tegra-3-System durch die in einigen Spielen höheren Grafikdetails vom One S absetzen.

HTC One S : Zumindest für zwei Jahre gibt es mit 25 GByte mehr Speicher in der Dropbox-Cloud als auf dem HTC One S direkt. Zumindest für zwei Jahre gibt es mit 25 GByte mehr Speicher in der Dropbox-Cloud als auf dem HTC One S direkt. Von den 16 GByte Flashpeicher bleiben abzüglich Betriebssystem und grafischer Oberfläche weniger als 10 GByte zur freien Verfügung. Da es weder One-S-Varianten mit größerem Speicherplatz noch einen Steckplatz für eine MicroSD-Karte gibt, müssen wir schnell auf die 25 GByte beim Online-Dienst Dropbox ausweichen, der zwei Jahre lang umsonst ist. Nett, aber definitv kein Ersatz für die mittlerweile sehr günstigen Speicherkarten mit 16 GByte oder 32 GByte.

Die Verbindungsmöglichkeiten entsprechen dem aktuellen Standard. Im WLAN funkt das HTC One S nach 802.11b/g/n, ins mobile Internet gelangen wir per UMTS, HSDPA, HSUPA und HSPA+. Die besonders schnellen LTE-Standard behält sich HTC aber für die nächste Gerätegeneration vor. Dafür wird Bluetooth in Version 4.0 und der spezielle aptX-Codec unterstützt, der eine deutlich bessere Audioqualität verspricht.

Display & Handling

Das kapazitive Multi-Touch-Display hat eine Bildschirmdiagonale von 4,3 Zoll. Damit ist das HTC One S deutlich kleiner als beispielsweise das Samsung Galaxy S3 (4,8 Zoll) oder das HTC One X (4,7 Zoll), aber spürbar größer als das Apple iPhone 4S (3,5 Zoll). Durch die AMOLED-Technik und die Auflösung von 960x540 sehen nicht nur Apps, sondern auch Fotos und Videos im Test sehr gut aus. Die Pixeldichte liegt aber trotzdem nur im Mittelfeld aktueller Smartphones. Dafür fallen die Blickwinkel angenehm weit aus. Die Bedieung der virtuellen Tastatur geht trotz des vergleichsweise kleinen Bildschirms gut von der Hand, auch weil uns die ordentliche Worterkennung und das gute Wörterbuch bei der Eingabe zuverlässig unterstützen.

Auch die Verarbeitung des One S überzeugt uns im Test. HTC verwendet Metall statt Plastik, unser Testgerät steckt in einem schicken schwarzen Unibody aus Aluminium. Alternativ gibt es das Smartphone auch in Grau. Auf der Rückseite öffnet sich das Gehäuse im oberen Drittel, wo der Steckplatz für die Micro-SIM-Karte liegt. Durch die Abmessungen von kompakten 130,9 x 65 x 7,8 mm und dem niedrigen Gewicht von nur knapp 120 Gramm liegt das One S sehr gut in der Hand.

Technik

Auf der Vorderseite sind am unteren Ende des Bildschirms die drei Android-Tasten angebracht. Die als Sensortasten ausgelegten Schalter führen den Nutzer zurück, zeigen den Home-Bildschirm an oder alle kürzlich geöffneten Anwendungen. Auf der rechten Seite finden wir die Wippe für die Lautstärke, am oberen Ende den Ein/Ausschalter. Nur eine separate Fototaste fehlt.

Die Sprachqualität des HTC One S stimmt. Im Test konnten wir das Gegenüber sowohl bei Mobilfunkgesprächen wie auch bei VoIP-Unterhaltungen über Skype jederzeit gut verstehen. HTC verbaut zudem einen relativ großen Akku mit 1650 mAh Kapazität. Bei normaler Nutzung hält das Handy damit bis zu zwei Tage abseits der Steckdose durch. Bei intensivem Surfen oder Videos schauen reduziert sich die Laufzeit aber entsprechend.

HTC One S : Statt die Android-Tasten ins Display zu integrieren, nutzt HTC beim One S weiter die konventionellen Sensortasten unterhalb des Displays.

Vorderseite
Statt die Android-Tasten ins Display zu integrieren, nutzt HTC beim One S weiter die konventionellen Sensortasten unterhalb des Displays.

INHALTSVERZEICHNIS

Seite 1
Seite 2
Seite 3
Wertung
Diesen Artikel:   Kommentieren (43) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1 2 3 ... 5 weiter »
Avatar Ironside
Ironside
#1 | 09. Jun 2012, 09:54
Für das Geld zu teuer.
Ausserdem mag ich die herausstehende Kameralinse nicht.
rate (13)  |  rate (12)
Avatar david23
david23
#2 | 09. Jun 2012, 10:02
nett und macht spaß, zumindest die ersten 3 wochen...
aber brauchen?? zum zeitvertreib- warum nicht - aber es besteht eigentlich kein pragmatisch begründeter bedarf nach soetwas.

zumindest kann ich mir das bei mir nicht vorstellen..
hätte keinerlei sinnvolle verwendung für soetwas - reines luxusgut..
rate (10)  |  rate (19)
Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#3 | 09. Jun 2012, 10:05
Zitat von david23:
nett und macht spaß, zumindest die ersten 3 wochen...
aber brauchen?? zum zeitvertreib- warum nicht - aber es besteht eigentlich kein pragmatisch begründeter bedarf nach soetwas.

zumindest kann ich mir das bei mir nicht vorstellen..
hätte keinerlei sinnvolle verwendung für soetwas - reines luxusgut..
Und weiter?
rate (15)  |  rate (5)
Avatar WarpigtheKiller
WarpigtheKiller
#4 | 09. Jun 2012, 10:08
Zitat von david23:
nett und macht spaß, zumindest die ersten 3 wochen...
aber brauchen?? zum zeitvertreib- warum nicht - aber es besteht eigentlich kein pragmatisch begründeter bedarf nach soetwas.

zumindest kann ich mir das bei mir nicht vorstellen..
hätte keinerlei sinnvolle verwendung für soetwas - reines luxusgut..


Dann bist du kein Typ, der weiß, wofür man ein Smartphone verwendet. Die meisten, die sich ein solches Gerät zulegen, surfen meist unterwegs, wollen immer auf dem laufenden sein (News Apps) und checken regelmäßig ihre E-Mails. Natürlich wollen die Leute auch mal telefonieren oder sms (bei Zeiten von Whats App - Höhöhö) schreiben.
rate (14)  |  rate (3)
Avatar PhyNaX
PhyNaX
#5 | 09. Jun 2012, 10:11
Naja spürbar kein Unterschied zu einem SII, welches man für €350 erhält.
rate (3)  |  rate (8)
Avatar PbVeritas
PbVeritas
#6 | 09. Jun 2012, 10:13
Etwas spät der Test...

Ich kann nur sagen, ich bin völlig begeistert. Richtig tolles Smartphone, bei dem de Akku ewig hält
rate (10)  |  rate (2)
Avatar david23
david23
#7 | 09. Jun 2012, 10:51
Zitat von Falkenfluegel:
Und weiter?


..jetzt kommst du.. :D
rate (2)  |  rate (8)
Avatar david23
david23
#8 | 09. Jun 2012, 10:56
Zitat von WarpigtheKiller:


Dann bist du kein Typ, der weiß, wofür man ein Smartphone verwendet. Die meisten, die sich ein solches Gerät zulegen, surfen meist unterwegs, wollen immer auf dem laufenden sein (News Apps) und checken regelmäßig ihre E-Mails. Natürlich wollen die Leute auch mal telefonieren oder sms (bei Zeiten von Whats App - Höhöhö) schreiben.


mal ganz ehrlich, die von dir beschriebenen aktivitäten hat doch vor dem schlaufon niemand vermisst... das waren doch bedürfnisse die den leuten eingeredet wurden um die dinger zu verkaufen..

naja is eben das "moderne" marketing.. keine schöne sache..
rate (6)  |  rate (14)
Avatar flown
flown
#9 | 09. Jun 2012, 10:59
Zitat von david23:
nett und macht spaß, zumindest die ersten 3 wochen...
aber brauchen?? zum zeitvertreib- warum nicht - aber es besteht eigentlich kein pragmatisch begründeter bedarf nach soetwas.

zumindest kann ich mir das bei mir nicht vorstellen..
hätte keinerlei sinnvolle verwendung für soetwas - reines luxusgut..


Also ich brauche mein Smartphone jeden Tag. Ich bin nicht viel zu Hause, mein Laptop jedes mal anzuwerfen wenn ich unterwegs etwas brauche ist auch keine Lösung und W-lan hat man auch nicht überall. Also kann ich mir über mein Handy im gehen Emails anschauen, mich im Internet für z.b. Kurse in der Uni anmelden die um 12 Uhr freigeschaltet und um 13 Uhr schon voll sind (ja das passiert öfter als man denkt) ich kann Photos von Dokumenten machen und brauche so für vieles keinen Scanner mehr, die Navigation ist mittlerweile besser als in den meisten Navis, was klasse ist in fremden Städten, du kannst dir Zugfahrpläne in Echtzeit anschauen während du noch zum Bahnhof rennst und so weiter. Du könntest die Liste ewig weiterführen. Ob man jetzt ein Smartphone für 400€ braucht weiß ich nicht (ich habe eines für 200 und kann damit auch alles perfekt machen), und ja, man kann auch ohne gut überleben, aber: Muss man das? Es geht darum das Leben leichter zu machen und das schaffen die Teile absolut perfekt.
rate (19)  |  rate (2)
Avatar DoomDreamer
DoomDreamer
#10 | 09. Jun 2012, 11:30
Schöner als das S III ist es allemal.
rate (8)  |  rate (3)
1 2 3 ... 5 weiter »

PROMOTION
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten