Die besten Selbstbau-PCs : Wer den eigenen Gaming-PC selbst zusammen baut, kann Geld sparen und alle Komponenten einzeln auswählen. Wer den eigenen Gaming-PC selbst zusammen baut, kann Geld sparen und alle Komponenten einzeln auswählen.

Wenn Sie Ihren Spiele-PC selbst zusammen bauen, können Sie die Komponenten nicht nur exakt auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen abstimmen, sondern sparen auch viel Geld im Vergleich zu einem Komplettrechner von der Stange. Schließlich sind im Preis eines Komplett-PCs eine Windows-Version, die Arbeitsstunden des Zusammenbaus, die Gewinnspanne des Verkäufers sowie die Garantiekosten einberechnet, die Sie mitbezahlen. Noch günstiger wird es, wenn Sie einige Komponenten aus dem alten PC übernehmen, etwa das DVD-Laufwerk oder die Festplatte.

Zum Thema » Spiele-PC zusammenbauen Schritt-für-Schritt-Anleitung » Die besten CPU-Upgrades Kombis aus CPU, Board und RAM » Die besten Grafikkarten Quer durch alle Preisbereiche » Die besten Prozessoren Die richtige CPU für jedes Budget » Die besten Gaming-Gehäuse Drei Preisklassen, neun Empfehlungen Um den verschiedenen Anforderungen und Budgets gerecht zu werden, haben wir fünf PC-Konfigurationen zwischen 500 und 1.500 Euro zusammengestellt. Schwerpunkt ist dabei ein möglichst optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, den Preisangaben zugrunde liegt unser Preisvergleich. Um stets das günstigste Angebot mitzunehmen, müssen Sie deshalb meistens die einzelnen Komponenten bei mehreren Händlern kaufen. Da wir die Preise der Komponenten zwar stets aufgerundet, aber ohne Versandkosten berechnet haben, sollten Sie diese bei einer Bestellung mit in die Kalkulation einbeziehen. Viele Händler bieten jedoch auch versandkostenfreie Lieferungen ab einem bestimmten Bestellwert an, sodass Sie mit einer Sammelbestellung bei ein oder zwei Händlern mitunter besser bedient sind als mit mehreren getrennten Aufträgen.

Unsere Konfigurationsvorschläge eignen sich nicht nur zur Zusammenstellung eines Selbstbau-PCs, sondern auch als Checkliste für den Neukauf eines Komplett-PCs. Bedenken Sie aber, dass Sie bei einem Komplett-PC mit den gleichen Komponenten wie aus unseren Selbstbauvorschlägen einen Aufschlag von mindestens 150 bis 300 Euro mit einkalkulieren müssen.

Außerdem sollen unsere Zusammenstellungen nur eine von vielen Möglichkeiten aufzeigen, wie Ihr zukünftiger PC aussehen könnte. Fast alle Komponenten können auch in den jeweils anderen Preisklassen verbaut werden, beispielsweise eignet sich der Intel Xeon 1231 V3 samt günstigerem Mainboard und CPU-Kühler aus unserer 1.000-Euro-Empfehlung auch problemlos für die höherpreisigen Klassen. Zwar entfällt so das Übertaktungspotenzial eines Core i7 »K«-Prozessors, das gesparte Geld bei fast ebenbürtiger Leistung lässt sich dann jedoch zum Beispiel in eine stärkere Grafikkarte investieren.

SSD und Soundkarte

Ein auf der SSD installiertes Betriebssystem lässt Ihren PC nicht nur wesentlich schneller booten, sondern beschleunigt auch den allgemeinen Umgang mit dem PC zwar subtil, aber doch enorm – Programme öffnen sich unverzüglich und auch die Ladezeiten von Spielen profitieren teilweise stark. Da die SSD-Preise zuletzt stark gefallen sind und eine 120 GByte fassende SSD bereits für knapp über 50 Euro, eine 240 GByte große SSD sogar für etwa 85 Euro erhältlich ist, sollten Sie unserer Meinung nach ab einer Investition von 600 bis 700 Euro für den gesamten PC auf jeden Fall eine SSD mit einbeziehen.

Anders sieht es beim Thema Soundkarten aus. Da viele heutige Mainboards – auch aus der Einsteigerklasse – auf ordentliche Soundchips wie den Realtek ALC 892 setzten und zudem brauchbare Digital-zu-Analog-Wandler verbaut haben, macht sich eine Investition in eine günstige Soundkarte (bis 30 Euro) nicht unbedingt bemerkbar. Gerade bei Wiedergabegeräten der Einsteigerklasse (Headsets/Kopfhörer bis 50 Euro, Lautsprecher von 100 bis 150 Euro) bedeutet der Verzicht auf eine (günstige) Soundkarte oft keinen groß hörbaren Nachteil.

Soundkarten wie die Creative Soundblaster Z oder die ASUS Xonar DX lohnen sich daher heute in der Regel nicht wegen ihrer besseren Signalqualität, sondern vor allem wegen der sehr nützlichen Surround-Simulation auf Stereo-Headsets. Allerdings werden die akustischen Vorteile nur dann wirklich hörbar, wenn Sie über ein entsprechend hochwertiges Headset/Kopfhörer verfügen. Ist das der Fall ist und legen Sie außerdem wert auf eine gute Surround-Simulation, dann rentiert sich der Aufpreis gegenüber Onboard-Sound bereits beim 500-Euro-PC.

Die besten Selbstbau-PCs : Ab 75 Euro zu haben: Die Creative Soundblaster Z. In der Bulk-Version ohne Stereomikrofon und ohne rote Zierblende gibt es die Karte auch ab 60 Euro. Ab 75 Euro zu haben: Die Creative Soundblaster Z. In der Bulk-Version ohne Stereomikrofon und ohne rote Zierblende gibt es die Karte auch ab 60 Euro.