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Die 12 besten Grafikkarten-Tools

GeForce und Radeon tunen

Grafikkarten-Treiber bieten zwar viele Einstellungsmöglichkeiten und lassen oft sogar die Übertaktung in gewissem Rahmen zu, doch spezialisierte Tools für Geforce- und Radeon-Grafikkarten erlauben viel weitreichendere Anpassungen an die Bedürfnisse der Nutzer. Die Reihenfolge der Tools stellt wie immer keine Wertung dar.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 05.05.2009


EVGA Precision

EVGA Precision ist ein kostenloses Tuning-Programm, das trotz seines Namens nicht nur mit EVGA-Produkten funktioniert, sondern auch mit vielen anderen Nvidia-Grafikkarten ab der GeForce-6-Serie und einigen Laptops mit Nvidia-GPU. Auch die neue GeForce GTX 200-Serie wird unterstützt. Taktraten von Grafikchip und Speicher und auch die Lüftergeschwindigkeit können eingestellt und als Profil abgespeichert werden. Dafür stehen zehn Speicherplätze zur Verfügung. Auf Wunsch lassen sích die Profile auch automatisch beim Start des Betriebssystems aktivieren. Wird ein Profil einem Hotkey zugeordnet, reicht der entsprechende Tastendruck, um die gewünschten Einstellungen auch innerhalb eines Spieles vorzunehmen.

Die 12 besten Grafikkarten-Tools : EVGA Precision funktioniert auch mit Karten anderer Hersteller EVGA Precision funktioniert auch mit Karten anderer Hersteller Zur Überwachung bietet Precision die Möglichkeit, Informationen wie Temperaturen, Framerate und Taktraten als On-Screen-Display, auf dem LCD von Logitech-Tastaturen wie der G15 oder im System Tray neben der Windows-Uhr anzeigen zu lassen. Das On-Screen-Display kann auch während eines Spiels angezeigt werden, was für das Testen einer übertakteten Grafikkarte äußerst praktisch ist, wenn man keine Tastatur mit LCD besitzt. Das System Tray-Symbol ermöglicht per Rechtsklick die einfache Auswahl aus den erstellten Profilen. Für den Download bei EVGA ist eine Registrierung erforderlich, das Tool ist allerdings auch auf anderen Webseiten zu finden. Neben dem Precision-Tool bietet EVGA auch SLI Enhancement-Patches an, die SLI-Profile für neue Spiele enthalten, die durch Nvidia-Treiber noch nicht unterstützt werden.

AMD GPU Clock Tool

Die 12 besten Grafikkarten-Tools : Direkt von AMD: Das AMD GPU Clock Tool Direkt von AMD: Das AMD GPU Clock Tool Das AMD GPU Clock Tool stammt direkt von AMD und erlaubt es, die Taktraten von Radeon-Grafikkarten und von integrierten Grafikkernen in neueren AMD-Chipsätzen einzustellen. Dabei können die Einschränkungen der Overdrive-Funktion im Catalyst Control Center des Treibers umgangen und so höhere Übertaktungen erreicht werden. Erfahrene User testen mit AMD GPU Clock Tool die Grenzen ihrer Karte aus, bevor sie dann ein mit dem Radeon Bios Editor (RBE) entsprechend modifiziertes BIOS aufgespielen.

Das AMD GPU Clock Tool bietet auch die Möglichkeit, die Grafikkarte zu untertakten und so Energie zu sparen. Im 2D-Betrieb werden die neueren Radeons zwar automatisch mit geringerem GPU-Takt betrieben, manuell lassen sich jedoch sowohl bei Grafikchip als auch beim Speicher noch niedrigere Taktraten einstellen, die je nach Karte verschieden ausfallen können. Hier ist ausführliches Testen nach jeder Änderung ratsam.

Die gefundenen Taktraten für den 2D- und 3D-Betrieb können dann als Verknüpfungen zu AMD GPU Clock T ool angelegt und beispielsweise mit den Parametern "-eng=800" und "-mem=500" dem Programm beim Start direkt die gewünschten Werte von 800 MHz für die GPU und 500 MHz für den Speicher übergeben werden. Allerdings ist immer ein manuelles Umschalten durch Klick auf die 2D- und 3D-Verknüpfungen notwendig.

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Avatar Michael Obermeier
Michael Obermeier
#1 | 05. Mai 2009, 15:49
Test
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Avatar Michael Obermeier
Michael Obermeier
#2 | 05. Mai 2009, 15:51
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Mandaron
Mandaron
#3 | 05. Mai 2009, 16:19
Schon wieder? Die News war doch erst vor ein paar Tagen hier... o.O
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Avatar JJ1
JJ1
#4 | 05. Mai 2009, 16:26
Test 3
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Avatar epion.
epion.
#5 | 05. Mai 2009, 16:37
@Mandaron:

Die scheinen das etwas häufig zu machen, einfach eine News von vorgestern für heute zu posten. GameStar habt ihr langeweile?
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Avatar Michael Obermeier
Michael Obermeier
#6 | 05. Mai 2009, 16:41
Zitat von epion.:
@Mandaron:

Die scheinen das etwas häufig zu machen, einfach eine News von vorgestern für heute zu posten. GameStar habt ihr langeweile?


Durch ein böses Porno-Posting war hier die Kommentarfunktion kaputt. Deswegen heute nochmal in "funktionierend".
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Avatar Mandaron
Mandaron
#7 | 05. Mai 2009, 17:43
Zitat von Michael Obermeier:
[
Durch ein böses Porno-Posting war hier die Kommentarfunktion kaputt. Deswegen heute nochmal in "funktionierend".


Ok, euch sei verziehen... ;) :D
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Avatar ceekä
ceekä
#8 | 05. Mai 2009, 18:42
Zu EVGA Precision -> "...und einigen Laptops mit Nvidia-GPU"
Solch ein Tool bei einem Laptop zu nutzen sehe ich allerdings als äusserst grenzwertig. In der Regel hat ein durchschnittlicher Laptop schon genug damit zu tun die entstehende Hitze aus dem inneren heraus zu befördern. Ganz zu schweigen von z.B. einigen Fujitsu-Siemens Produkten, wo ich mich schon selbst davon überzeugen konnte, dass sie auch im Desktop-Betrieb zu heiß werden.
Hier z.B. mein Fall: Toshiba Satellite 2,5 Jahre alt, Geforce Go 7600, Centrino Duo T2300, GraKa-Treiber 179.48 -> das is der Beta-Treiber für Laptopgrafikkarten direkt von nVidia. Speedfan gibt im normalen Desktop und Internetbetrieb 55° für GraKa und Prozessor, 38° für HDD aus. Ich würde mal sagen alles soweit ok. Die Oberfläche meines Laptops ist dabei "handwarm". Ganz anders sah es bei mir aber mit einem Omega-Treiber aus. Da es sich dabei um einen gepatchten Standard-Treiber (also für eine z.B. normale Geforce 7600) handelt, waren die Temperatur für die GraKa knapp unter 70° in Spielen hat es teils knapp unter 80° erreicht (alle anderen Temperaturen natürlich auch höher) und die Oberfläche war, sagen wir mal, recht heiß. Aufgrund dessen hab ich den Omega-Treiber auch sehr schnell wieder runtergeschmissen.

Was will ich nun damit sagen. Ganz einfach. Ich denke mal, dass noch sehr viele da draussen den Omega-Treiber nutzen (der 179.48 ist zwar offiziell aber halt auch nur ein Beta-Treiber) und da könnte es dann zu gewaltigen Problemen kommen. Wenn bei nem Laptop GraKa oder Prozessor abrauchen isses nich mit mal schnell austauschen und über den Garantieanspruch muss man dann wohl auch nich mehr reden.

Es mag natürlich auch ne Menge anderer Leute mit allen möglichen Laptop-Modellen geben, die mit nem Omega-Treiber keinerlei Hitzeproblem haben, aber ich rate trotzdem zur Vorsicht.
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Avatar ebenholzjunge
ebenholzjunge
#9 | 06. Mai 2009, 02:44
leider hab ihr ein sehr gutes programm vergessen

ExperTool

http://www.gainward.com/main/support.php?l ang=en

ist zwar von gainward, aber funktioniert mit alle karten. neuerdings auch für ati karten. ist kostenlos, deutsch, sehr einfach und funktioniert :)
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