Kingston HyperX 3K

SSDs   |   Datum: 09.07.2012
Seite 1 2 3   Wertung

Kingston HyperX 3k im Test

Flotte und umfangreich ausgestattete SSD

Die Kingston HyperX 3k ist eine SATA3-SSD mit toller Ausstattung und guten Praxis-Benchmarks. Wie die Sandforce-SSD im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet, zeigt unser ausführlicher Test.

Von Tom Loske |

Datum: 09.07.2012


Zum Thema » SSD-Festplatten: FAQ Alles was Sie wissen müssen » Daten auf SSDs richtig löschen Anders als sonst » Windows 7 auf SSD umziehen Umzug statt Neuinstallation Die Kingston HyperX 3K repräsentiert die SATA3-Einstiegsmodelle von Kingston. Im Gegensatz zur teureren HyperX-Baureihe sind die Speicherzellen der SSDs nur für 3.000 anstatt 5.000 Schreibzyklen ausgelegt. Was zunächst ziemlich ernüchternd klingt, stellt sich schnell als vernachlässigbarer Faktor heraus. Um die Chips an ihr Lebensende zu bringen, müssten Sie neun Jahre lang alle Zellen täglich komplett neu befüllen. Selbst wenn Sie Ihren Rechner 24-Stunden in Betrieb haben, kommen Sie in der Regel pro Tag auf höchstens fünf bis zehn Prozent neu beschriebene Zellen.

Die Ausstattung der Kingston HyperX 3k ist umfangreich. Neben einem 3,5-Zoll-Adapterahmen liegen ein USB-Gehäuse sowie eine Software zum Klonen Ihrer bisherigen Windows-Partition bei. Sogar ein Schraubenzieher zur Montage findet sich im Karton. Die Garantiezeit entspricht mit drei Jahren dem üblichen Standard. Wer auf den ganzen Schnick-Schnack verzichten kann, greift alternativ zur circa 15 Euro günstigeren Bulk-Variante, die nur die nackte SSD ohne jedes weitere Zubehör enthält.

Kingston HyperX 3k : Auch bei der HyperX 3k setzt Kingston auf den Aluminiumlook. Auch bei der HyperX 3k setzt Kingston auf den Aluminiumlook.

Update - April 2013: Da seit der Veröffentlichung des vorliegenden Tests einige Zeit vergangen ist - in der sich die SSD-Technik deutlich weiter entwickelt hat - haben wir die Wertung dieser (immer noch erhältlichen) SSD angepasst, um ihre Leistung im heutigen Konkurrenzumfeld realistisch einzuordnen.

Neben dem getesteten, 120 Euro teuren 120-GByte-Modell bietet Kingston noch Varianten mit 90 GByte (100 Euro), 240 GByte (220 Euro) und 480 GByte (520 Euro) an. Die Geschwindigkeit der größeren HyperX-3K-SSDs entspricht nicht exakt den Messwerten der von uns getesteten 120-GByte-Variante. Kleinere Varianten nutzen meist Speicherchips der gleichen Kapazität, aber in geringerer Anzahl. Damit stehen weniger parallele Übertragungskanäle und entsprechend weniger Bandbreite zur Verfügung. Größere SSDs sind daher meist schneller als ihre die Modelle mit geringerer Kapazität.

Wie wir testen

Die Leistung der einzelnen SSDs prüfen wir hauptsächlich anhand des »AS SSD Benchmark«, der für seine praxisnahen Datentypen und Messmethoden bekannt ist. Das Tool misst zum einen die sequenziellen Transfers, also die Leistung einer SSD beim Lesen und Schreiben großer zusammenhängender Dateien wie etwa bei einem Video. Die Ergebnisse finden Sie zusammengefasst im Benchmark »Sequenzielle Performance«.

Kingston HyperX 3k : Alle für den Einbau nötigen Komponenten liegen der SSD bei. Alle für den Einbau nötigen Komponenten liegen der SSD bei. Die für den Windows-Alltag (etwa beim Arbeiten mit mehreren Programmen) wichtigere Performance beim Lesen und Schreiben kleiner, willkürlicher Dateien finden Sie unter »Random Performance«. Wie sich die SSDs beim Kopieren typischer Datentypen schlagen, zeigt die »Kopierleistung«, aufgeteilt in die Kategorien »ISO« (große Dateien), »Programm« (viele kleine Dateien) und »Spiel« (große und kleine Dateien gemischt). Alle Benchmark-Durchgänge haben wir fünf Mal ausgeführt und die Ergebnisse gemittelt.

Damit auch die Praxis nicht zu kurz kommt, stoppen wir zum einen die Zeit, die vom Drücken des Start-Knopfes des PC bis zum Erscheinen des Windows 7 -Desktops vergeht. Zum anderen wie lange die einzelnen SSDs benötigen, um einen Spielstand von Anno 2070 mit einer großen Stadt zu laden. Schließlich ermitteln wir noch, wie lange das Betreten eines Battlefield 3 -Servers mit einer 64-Spieler-Karte dauert. Alle Ladezeitenmessungen wiederholen wir ebenfalls fünf Mal und bilden den Durchschnittswert im Benchmark-Diagramm ab.

Benchmarks große Dateien

Beim sequentiellen Lesen großer Dateien liegt die Kingston HyperX 3k in der Spitzengruppe. Nur der Verbatim 3SSD mit 240 GByte Speicherkapazität und der ebenso großen Intel SSD 520 muss sich die nur halb so große Flash-Festplatte geschlagen geben – allerdings nur minimal. Mit Schreibgeschwindigkeit von 161,8 MByte/s liegt die Kingston HyperX 3k zwar knapp 90 MByte/s hinter dem Spitzenreiter OCZ Vertex 4 , allerdings beruhen unsere Benchmark-Ergebnisse bei der OCZ-SSD auch auf der 256 GByte-Variante. Unter den 128-GByte-Laufwerken arbeitet hier die Samsung SSD 830 am schnellsten.

Sequenzielle Performance AS SSD Benchmark
Lesen
Schreiben
Intel SSD 520 240 GByte SATA3
509,3
312,4
Verbatim 3SSD 240 GByte SATA3
506,5
291,3
Kingston HyperX 3k 120 GByte SATA3
501,4
161,8
Samsung SSD 830 128 GByte SATA3
500,7
311,6
Corsair Force GT 120 GByte SATA3
500,5
116,6
Plextor M3 Pro 128 GByte SATA3
497,4
327,3
PNY Professional SSD 120 GByte SATA3
494,3
160,7
OCZ Vertex 4 256 GByte SATA3
485,8
362,8
Adata SX900 128 GByte SATA3
482,1
176,9
Sandisk Extreme 120 GByte SATA 3
449,0
128,2
Seagate Barracuda 7200.12 1,0 TByte SATA2
117,2
116,6
0
102
204
306
408
510

INHALTSVERZEICHNIS

Diesen Artikel:   Kommentieren (21) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar Groundhog13
Groundhog13
#1 | 09. Jul 2012, 17:23
Da ist die Preisersparniss zur Samsung einfach zu gering mMn ...
rate (1)  |  rate (0)
Avatar McCoother
McCoother
#2 | 09. Jul 2012, 17:44
120GB sind aber schon wenig. Hab so eine SSD in meinem Spiele-PC. Also kein Word etc drauf.. Und die Spiele die ich nicht mehr spiele werden deinstalliert.. es wird trotzdem knapp..
rate (7)  |  rate (3)
Avatar Hatschi18
Hatschi18
#3 | 09. Jul 2012, 18:24
Zitat von McCoother:
120GB sind aber schon wenig. Hab so eine SSD in meinem Spiele-PC. Also kein Word etc drauf.. Und die Spiele die ich nicht mehr spiele werden deinstalliert.. es wird trotzdem knapp..


Spiele packt man nicht auf eine SSD, genauso wenig wie Musik oder Filme. Da kommt lediglich das Betriebssystem + rechenintensive Programme wie Photoshop, Vegas oder ähnliches rauf.
rate (10)  |  rate (2)
Avatar Groundhog13
Groundhog13
#4 | 09. Jul 2012, 18:34
Zitat von Hatschi18:


Spiele packt man nicht auf eine SSD, genauso wenig wie Musik oder Filme. Da kommt lediglich das Betriebssystem + rechenintensive Programme wie Photoshop, Vegas oder ähnliches rauf.


+++++

Hab die 128er Samsung und noch fast 50GB frei :yes:
rate (1)  |  rate (1)
Avatar Dagobert89
Dagobert89
#5 | 09. Jul 2012, 18:34
Doch eine Sorte Spiele packt man auf die ssd und zwar MMOs.
Starte mal Lotro von ner normalen Platte und dann von einer ssd ein riesen unterschied in den ladezeiten.
rate (0)  |  rate (0)
Avatar Spacemonkey
Spacemonkey
#6 | 09. Jul 2012, 18:39
Zitat von Hatschi18:


Spiele packt man nicht auf eine SSD, genauso wenig wie Musik oder Filme. Da kommt lediglich das Betriebssystem + rechenintensive Programme wie Photoshop, Vegas oder ähnliches rauf.

Bei manchen Spielen bringt es wohl einen signifikanten fps sprung wenn man sie auf einer ssd hat. ARMA2 zb soll stark von einer SSD profitieren
rate (5)  |  rate (1)
Avatar Kehool
Kehool
#7 | 09. Jul 2012, 18:39
Zitat von Hatschi18:


Spiele packt man nicht auf eine SSD, genauso wenig wie Musik oder Filme. Da kommt lediglich das Betriebssystem + rechenintensive Programme wie Photoshop, Vegas oder ähnliches rauf.


selbstverständlich packt man spiele auf eine SSD Oo

der performance zuwachs ist teils enorm
das mindeste was jedoch passiert ist eine verkürzung der ladezeiten
rate (6)  |  rate (1)
Avatar Senekha
Senekha
#8 | 09. Jul 2012, 19:04
Ladezeiten
Gemessen in MByte pro Sekunde. Je kleiner, desto besser.

Hä :D
rate (3)  |  rate (0)
Avatar schizzl
schizzl
#9 | 09. Jul 2012, 19:18
Seagate Barracuda 7200.12 1,0 TByte SATA2 ganz vorne bei den Ladenzeiten Benchmarks? Ist das ein Fehler oder wirkilch so?
rate (0)  |  rate (0)
Avatar Kehool
Kehool
#10 | 09. Jul 2012, 19:30
Zitat von schizzl:
Seagate Barracuda 7200.12 1,0 TByte SATA2 ganz vorne bei den Ladenzeiten Benchmarks? Ist das ein Fehler oder wirkilch so?


die ladezeiten werden selbstverständlich in sekunden gemessen, nicht in MB/s wie dort fälschlicherweise angegeben wurde
also passt es schon dass die barracuda ganz "vorne" ist ;)
rate (1)  |  rate (0)

PROMOTION
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten