Kingston HyperX SSD 240 GByte

SSDs   |   Datum: 09.10.2011
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Kingston HyperX SSD 240 GByte im Test

SATA3-SSD mit toller Benchmark-Leistung

Mit aktuellem Sandforce-2281-Controller und 25-Nanometer-Chips stellt die Kingston HyperX SSD im Test neue Benchmark-Rekorde auf.

Von Florian Klein |

Datum: 09.10.2011


Mit der HyperX SSD 240 GByte bringt nun auch Kingston eine SATA3-SSD mit aktuellem Innenleben auf den Markt. Als Controller kommt der populäre Sandforce 2281 zum Einsatz, der auch in der OCZ Vertex 3 steckt. Das Optimieren der Firmware des Controller, um das letzte bisschen Leistung herauszukitzeln, bleibt dabei aber jedem Hersteller selbst überlassen. Als Speicherchips nutzt Kingston frische 25-Nanometer-Modelle von Intel, die im Vergleich zu früheren Exemplaren eine (laut Hersteller) um bis zu 60 Prozent höhere Lebenserwartung besitzen sollen.

Kingston HyperX SSD 240 GByte : Die Upgrade-Kit-Version beinhaltet eine Menge Zusatzausstattung für die Kingston HyperX SSD. Die Upgrade-Kit-Version beinhaltet eine Menge Zusatzausstattung für die Kingston HyperX SSD.

Wir testen die Kingston HyperX SSD mit 240 GByte Kapazität in der Upgrade-Kit-Version, die etwa 15 Euro Aufpreis gegenüber der nackten HyperX-SSD kostet. Dafür bekommen Sie aber einen 3,5-Zoll-Einbaurahmen, ein externes USB-3.0-Gehäuse samt passendem Schraubenzieher und Kabeln sowie eine Klon-Software zum Spiegeln Ihrer eventuell vorhandenen Windows-Installation auf die HyperX-SSD – ein lohnendes Angebot. Wem die 240-GByte-Version mit zum Testzeitpunkt etwa 420 Euro zu teuer ist, der bekommt die Kingston HyperX SSD auch als 120-GByte-Variante für etwa 220 Euro. Laut den Angaben von Kingston dürfte die Geschwindigkeit der kleineren Version in der Praxis identisch zur Leistung der größeren Schwester sein.

Wie wir testen

Alle SSDs testen wir an der SATA3-Schnittstelle des Asus P8P67 Evo R3.0 (Intel P67, Sockel 1155), das mit einem Intel Core i7 2600K sowie 4,0 GByte DDR3-RAM ausgestattet ist. Für die Messungen nutzen wir den AS SSD Benchmark von Alexej Schepeljanski. Die Leistung beim Lesen und Schreiben großer zusammenhängender Dateien wie etwa Filmen gibt die »Sequenzielle Performance« an. Unter »Random Performance« finden Sie die Leistung beim Lesen und Schreiben kleiner, zufällig verteilter Dateien, die für das Booten des Betriebssystems sowie beim alltäglichen Arbeiten mit Windows wichtig ist. Dazu kommen die durchschnittlichen Zugriffszeiten der SSD, die vor allem bei vielen parallelen Dateizugriffen die Reaktionsfreudigkeit des Systems beeinflussen.

Kingston HyperX SSD 240 GByte : Die HyperX fertigt Hersteller Kingston im üblichen 2,5-Zoll-Format. Die HyperX fertigt Hersteller Kingston im üblichen 2,5-Zoll-Format. Neben den synthetischen Benchmarks berücksichtigen wir aber auch die Praxis und stoppen deshalb die Zeit, die vom Drücken des Power-Knopfes über die Bios-Initialisierung bis zum vollendeten Start von Windows 7 inklusive Steam-Client, Viren-Scanner und einigen Sidebar-Gadgets vergeht. Das ist praxisnäher als nur die reine Windows-Ladezeit von der (SSD-)Festplatte anzugeben. Außerdem messen wir die Ladezeiten eines Crysis -Levels sowie einer großen Stadt in Anno 1404 . Zum Vergleich haben wir mit der Seagate Barracuda XT auch eine schnelle herkömmliche Festplatte mit 2,0 TByte, 7.200 U/Min und SATA3-Schnittstelle durch die Benchmark-Tests gescheucht. Bei den Zugriffszeiten haben wir die Barracuda XT allerdings außen vorgelassen, da sie mit durchschnittlich 16,46 Millisekunden beim Lesen und 2,46 ms beim Schreiben um Größenordnungen länger braucht als die SSDs mit Zugriffszeiten unter 1,0 ms und so das Balkendiagramm wenig aussagekräftig machen würde.

Benchmarks Große Dateien

Wie bereits bei der OCZ Vertex 3 schlägt sich die Kombination aus Sandforce-2281-Controller und aktuellem 25-nm-Speicher auch bei der Kingston HyperX SSD hervorragend. Anscheinend hat Kingston die Firmware sogar noch besser optimiert als OCZ, denn die HyperX SSD schlägt die Vertex 3 in den Benchmarks teils merklich. Beim Lesen großer zusammenhängender Dateien wie etwa Videos (sequenzielle Performance) kann sie sich mit 509,4 zu 504,4 MByte/s zwar kaum absetzen. Beim sequenziellen Schreiben ist der Abstand mit 299,7 zu 284,3 MByte/s aber schon deutlicher.

Kingston HyperX SSD 240 GByte :

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Avatar wanty
wanty
#1 | 09. Okt 2011, 12:00
Hmm intressant, die schaut gut aus. Preißlich sicher etwas mehr, aber denke die meisten Leute greifen für ihre erste erst einmal zu einer 120er statt gleich zu der 240GB Variante.
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Avatar Theedee
Theedee
#2 | 09. Okt 2011, 14:47
Langsam wirds eng, die werden immer schneller und günstiger......kann...nicht...widerstehen...

Na gut, noch kann ich es, aber es wird langsam eng ^^ Aber aus Erfahrung vom Arbeitsplatz kann ich sagen das eine SSD gewaltig Freude ins Haus bringt, klar laufen Spiele nicht schneller (abgesehen vom Laden), aber mit einer SSD macht am Rechner sitzen wieder richtig Spaß weil alle Klicks instantan umgesetzt werden.
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Avatar fragtest
fragtest
#3 | 09. Okt 2011, 15:11
Tolles Sache wenn man das nötige Kleingeld hat...
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Avatar Andrö
Andrö
#4 | 09. Okt 2011, 19:48
Zitat von Theedee:
Langsam wirds eng, die werden immer schneller und günstiger......kann...nicht...widerstehen...

Na gut, noch kann ich es, aber es wird langsam eng ^^ Aber aus Erfahrung vom Arbeitsplatz kann ich sagen das eine SSD gewaltig Freude ins Haus bringt, klar laufen Spiele nicht schneller (abgesehen vom Laden), aber mit einer SSD macht am Rechner sitzen wieder richtig Spaß weil alle Klicks instantan umgesetzt werden.


jo die klicks machen so viel spass, dass mir das ganze auch garantiert 220 bzw 400+ euro wert ist.
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Avatar MountyMAX
MountyMAX
#5 | 09. Okt 2011, 23:03
Zitat von Andrö:


jo die klicks machen so viel spass, dass mir das ganze auch garantiert 220 bzw 400+ euro wert ist.


Du musst ja nicht die schnellste kaufen, ich hab bisher 6 SSDs verbaut und die werden immer billiger. Den größten Unterschied merkst du durch Virenscanner, wärend eine herkömmliche Festplatte gnadenlos in die Knie geht, merkt man es bei einer SSD nicht.

Als Beispiel: Windows fährt hoch, wärend man bei einer mechanischen Festplatte noch warten muss, bis man brauchbar arbeiten kann, da noch Programme/virenscanner trotz vollständigen Desktops geladen werden, ist ein PC selbst mit einer SATA2 SSD sofort einsatzbereit wenn du den Desktop siehst. Und auch viele Programme (die nicht erst noch im Internet nach Updates suchen beim Start), sind nahezu ohne Verzögerung vollständig geladen beim Klick.

Die heutigen CPUs, besonders die mit kurzeitiger Übertaktung werden von Festplatten ausgebremst ... ist halt so
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Avatar ElDuderino
ElDuderino
#6 | 10. Okt 2011, 00:21
Hmmm, ich persönlich frag mich immer, ob es bei ner SSD ernsthaft um die paar Quentchen Geschwindigkeit geht... oder ob es nicht sehr viel wichtiger wäre, absolute Zuverlässigkeit und Haltbarkeit zu gewährleisten?! Ich schätze selbst die langsamste SSD auf dem Markt ist im Vergleich zu ner Festplatte rasend schnell und den Unterschied zu ner schnelleren SSD merkt doch sowieso niemand. Wenn die SSD aber den Geist aufgibt, bin ich schön gexxxxx
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Avatar DasGebuesch
DasGebuesch
#7 | 10. Okt 2011, 06:56
Sollen zusehen, dass sie endlich den Preis für die Platten senken. Letztendlich ist es nur Speicher wenn auch verflucht schneller. Trotzdem!
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Avatar Rakyr
Rakyr
#8 | 10. Okt 2011, 10:10
Interessant. Aber schade dass sie es nicht in den aktuellen Test von Tom's hardware geschafft hat. Vielleicht ist dort dann ja die große Version im nächsten Teil des Tests drin.
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Avatar Casin
Casin
#9 | 10. Okt 2011, 10:11
Noch sind mir 220€ für 120GB und der, sagen wir mal, kurzeren Ladezeiten zuteuer.
Da ich vorhab demnächst, sobald die neue CPU Generation draussen ist, mein PC nach Jahren mal wieder aufzurüsten, lass ich die 220€ lieber in ein gutes Mainboard und einem Netzteil fließen.

Sobald die Preise sich mal bei unter 1€ pro GB einfinden, werd ich auch einen Kauf nicht abgeneigt sein.
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Avatar sirius3100
sirius3100
#10 | 10. Okt 2011, 10:14
Ein Wunsch:
Bei Sandforce-SSDs bitte noch den Leistungseinbruch testen wenn die SSD im DuraWrite-Modus ist. Sollte zwar nicht überbewertet werden, aber die schönen Werte der Sandforce-SSDs in den synthetischen Benches sind dann oft weg.
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