OCZ Vertex 4

SSDs   |   Datum: 27.05.2012
Seite 1 2 3   Wertung

OCZ Vertex 4 256 GByte im Test

Extrem schnelle SSD mit Indilinx-Controller

Die OCZ Vertex 4 ist im Test eine moderne SATA3-SSD mit Everest-2-Controller. Wie sich die 256-GByte-Version der Vertex 4 schlägt, zeigt unser Test mit ausführlichen Benchmarks.

Von Florian Klein, Tom Loske |

Datum: 27.05.2012


Zum Thema » Windows 7 auf SSD umziehen Umzug statt Neuinstallation » So löschen Sie Daten auf SSDs richtig Anders als sonst » SSD-Festplatte einbauen So einfach geht's » SSD-FAQ Was Sie über SSDs wissen müssen OCZ Vertex 4 ab 134,00 € bei Amazon.de Die OCZ Vertex 4 ist das neue SATA3-Spitzenmodell des kalifornischen SSD-Herstellers dar. Im Gegensatz zu den meisten anderen Laufwerken auf dem Markt setzt OCZ beim SSD-Controller, der maßgeblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit der SSD hat, aber nicht auf die gängigen Sandforce- oder Marvell-Chips.

Denn 2011 hat OCZ die Chipschmiede Indilinx gekauft und so steckt in der Vertex 4 der neue Indilinx Everest 2. Allerdings stammt dieser Controller-Chip wohl doch von Marvell (88SS9187) und ist keine Indilinx-Eigenentwicklung, die Taktraten hat OCZ aber erhöht. Wichtig für die Performance einer SSD ist aber nicht nur der Controller-Chip, sondern auch die Firmware, und stammt aus der Entwicklung von OCZ. Ob die Kombination aus erhöhtem Takt, eigener Firmware und SATA-3-Schnittstelle auch zu rasend schnellen Ergebnissen führt, klären wir in unserem Test der OCZ Vertex 4.

Update - April 2013: Da seit der Veröffentlichung des vorliegenden Tests einige Zeit vergangen ist - in der sich die SSD-Technik deutlich weiter entwickelt hat - haben wir die Wertung dieser (immer noch erhältlichen) SSD angepasst, um ihre Leistung im heutigen Konkurrenzumfeld realistisch einzuordnen.

OCZ Vertex 4 256 GByte : Die OCZ vertex 4 kommt im unscheinbaren Kunststoffgehäuse daher. Die OCZ vertex 4 kommt im unscheinbaren Kunststoffgehäuse daher.

Wir testen die momentan etwa 260 Euro teure 256-GByte-Variante der OCZ Vertex 4. Neben der SSD selbst befindet sich noch ein 3,5-Zoll-Einbaurahmen in der Verpackung. Damit bauen Sie die SSD problemlos auch in ältere PC-Gehäuse ein, denen ein 2,5-Zoll-Einschub fehlt. Eine Software zum Klonen Ihrer bisherigen Windows-Partition liegt nicht bei. Dafür gewährt OCZ fünf statt der branchenüblichen drei Jahre Garantie auf die Vertex 4.

Neben dem 256-GByte-Modell bietet OCZ noch Varianten in 64 GByte (100 Euro), 128 GByte (140 Euro) sowie 512 GByte (570 Euro) an. Bedenken Sie aber, dass die Geschwindigkeit der kleineren beziehungsweise größeren Vertex-4-Modelle in der Regel nicht 1:1 den Messwerten der hier getesteten 256-GByte-Variante entspricht. Kleinere Varianten nutzen meist Speicherchips der gleichen Kapazität, aber in geringerer Anzahl, sodass weniger parallele Übertragungskanäle und damit weniger Bandbreite zur Verfügung steht. Entsprechend sind SSDs höherer Gesamtkapazität bei einigen Messungen meist schneller als die Verwandten mit geringerer Speicherkapazität.

Wie wir testen

Die Leistung der einzelnen SSDs prüfen wir hauptsächlich anhand des »AS SSD Benchmark«, der für seine praxisnahen Datentypen und Messmethoden bekannt ist. Das Tool misst zum einem die sequenziellen Transfers, also die Leistung einer SSD beim Lesen und Schreiben großer, zusammenhängender Dateien wie etwa einem Video. Die Ergebnisse finden Sie zusammengefasst im Benchmark »Sequenzielle Performance«.

OCZ Vertex 4 256 GByte : Der 3,5-Zoll-Einbaurahmen ist das einzige Ausstattungselement der OCZ Vertex 4. Der 3,5-Zoll-Einbaurahmen ist das einzige Ausstattungselement der OCZ Vertex 4. Die für den Windows-Alltag (etwa beim Arbeiten mit mehreren Programmen) wichtigere Performance beim Lesen und Schreiben willkürlicher, kleiner Dateien finden Sie unter »Random Performance«. Wie sich die SSDs beim Kopieren typischer Datentypen schlagen, zeigt die »Kopierleistung«, aufgeteilt in die Kategorien »ISO« (zwei große Dateien), »Programm« (viele kleine Dateien) und »Spiel« (große und kleine Dateien gemischt). Alle Benchmark-Durchgänge haben wir fünf Mal ausgeführt und die Ergebnisse gemittelt.

Damit auch die Praxis nicht zu kurz kommt, stoppen wir zum einen die Zeit, die vom Drücken des Start-Knopfes des PC bis zum Erscheinen des Windows 7 -Desktops vergeht. Zum anderen wie lange die einzelnen SSDs benötigen, um einen Spielstand von Anno 2070 mit einer großen Stadt zu laden. Schließlich ermitteln wir noch, wie lange das Betreten eines Battlefield 3 -Servers mit einer 64-Spieler-Karte dauert. Alle Ladezeitenmessungen wiederholen wir ebenfalls fünf Mal und bilden den Durchschnittswert im Benchmark-Diagramm ab.

Benchmarks großer Dateien

Beim Lesen großer zusammenhängender Dateien liegt die OCZ Vertex 4 256 GByte etwas hinter den SATA3-SSDs, die auf den beliebten Sandforce-2281-Controller setzen: Mit 485,8 MByte pro Sekunde hinkt sie den Konkurrenten um gut 15 MByte pro Sekunde hinterher, die in der Regel knapp über 500 MByte/s erreichen wie etwa die Intel SSD 520 240 GByte (509,3 MB/s). Beim Schreiben großer zusammenhängender Dateien verkehrt sich das Bild aber ins Gegenteil. Mit einer Schreibrate von 362,8 MByte pro Sekunde schlägt die Vertex 4 alle SSDs, die bisher von uns getestet wurden. Lediglich die Plextor M3 Pro 128 GByte (327,3 MB/s) und die Intel SSD 520 240 GByte (312,4 MB/s) können hier halbwegs mithalten. Alle anderen Konkurrenten fallen deutlich zurück.

Sequenzielle Performance AS SSD Benchmark
Lesen
Schreiben
Intel SSD 520 240 GByte SF 2281 / SATA3
509,3
312,4
Verbatim 3SSD 240 GByte SF 2281 / SATA3
506,5
291,3
Adata XPG SX900 128 GByte SF 2281 / SATA3
505,5
176,9
Kingston HyperX 3k 120 GByte SF 2281 / SATA3
501,4
161,8
Samsung SSD 830 128 GByte Samsung / SATA3
500,7
311,6
Corsair Force GT 120 GByte SF 2281 / SATA3
500,5
158,4
Sandisk G25-G3 Extreme 120 GByte SF 2281 / SATA3
500,5
128,2
Plextor M3 Pro 128 GByte Marvell / SATA3
497,4
327,3
PNY Professional SSD 120 GByte SF 2281 / SATA3
494,3
160,7
OCZ Vertex 4 256 GByte Everest 2 / SATA3
485,8
362,8
Seagate Barracuda 7200.12 1,0 TByte - / SATA3
117,2
116,6
0
102
204
306
408
510
Gemessen in MByte pro Sekunde. Je höher, desto besser.

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Avatar wanty
wanty
#1 | 27. Mai 2012, 15:25
Intressantes Teil, eine 5 Jahre Garantie könnte wirklich einiges wert sein.
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Avatar REDxFROG
REDxFROG
#2 | 27. Mai 2012, 16:18
Zitat von :
Mit 27,2 MB/s beim Lesen und 60,6 MB/s beim Schreiben ist sie auch in dieser Disziplin die schnellsten der bislang getesteten SSDs. Das ist ein klares Plus für die Vertex 4, da die Random Performance vor allem beim alltäglichen Arbeiten mit Windows und vielen parallel geöffneten Programmen wichtig ist. Etwa ein im Hintergrund laufender Virenscanner profitiert stark von einer hohen Random Performance.

Na gut, das kann man so gelten lassen.

Allerdings, jetzt schaut man sich mal normale HDDs an.
0,6MB/s und 0,8MB/s.

Das würde ja laut Zahlen bedeuten, mit Festplatten ist nichts aber auch wirklich gar nichts zu machen. Man könnte meinen die Teile seien aus der Steinzeit und man kann sich in der Zwischenzeit in der die Teile arbeiten einen Kaffee brühen.
Der Unterschied zu 60MB/s schreiben @Vertex4 ist in Zahlen ausgedrückt schon erheblich.

Jetzt ist hier auch die Rede vom alltäglichen Nutzen. Dabei ist es vollkommen unwesentlich wie viel besser die heutigen SSDs noch werden, selbst die ersten Modelle sind schnell genug. Ein Virenscanner der im Hintergrund läuft ist für jede SSD ein klacks.

In den meisten Fällen kommen auch SSD+HDD Kombinationen zum Einsatz. Heisst, der Scanner wird auf der OCZ Vertex1 - Vertex4 zwar sehr schnell agieren, aber die HDD muss dann natürlich auch immer ran.
In der Praxis entstehen aber auch hierbei kaum merkliche Leistungsverluste und auf die Sicherheit möchte auch keiner verzichten.

Im Grunde sind SSDs mit SATA2 Anschluss (~250MB/s) längst ausreichend. Leider werden die großvolumigen SSDs der älteren Generation nicht günstiger, da fehlt wohl die Stückzahl. Eine 240GB Vertex2 kostet ~210€. Echt dumm.

Eine 60GB Vertex2 kostet 50€.
Das ist ein absoluter 'Appel undn Ei' Preis. Wer mit SSDs liebäugelt und da nicht zuschlägt..!!
Bei über den doppelten Preis habe ich mich damals schon wie ein verrückter auf das Teil geschmissen. Damalige SSDs von Konkurrenten waren zum Zeitpunkt wesentlich teurer und langsamer.

Die ist seit Einführung 1/4 im Preis runtergegangen. Ich habe so eine Vertex2 fast seit es die gibt. Und eine andere SSD, bevor Windows7 rauskam läuft auch noch.
Lasst euch sagen, das es absolut keinen Sinn macht auf 500MB/s zu spekulieren wenn ihr in der Praxis mit den 250MB/s eh schon am limit des fühlbaren fährt. Spiele werden unwesentlich um milisekunden schnellerlangsamer laden. Ohnehin macht eine SSD nur sinn für das Betriebssystem + Programme. Sonst nichts. (Professioneller Einsatz mal ausgeschlossen)

Die PC nerds verfallen des öfteren gerne mal der benchmark geilheit und vergleichen die langen Balken. xD Nur dumm wenn hinterher in der Praxis davon gar nichts spürbar auffällt.
Ich sehe aber gerade das eine Vertex4 mit 64MB für 90€ zu haben ist. Hätte ich nicht gedacht. Finde ich auch gut! Aber umrüsten von einer Vertex2 kommt nicht in Frage.
Da frage ich mich warum Gamestar überhaupt so eine übertrieben große SSD testet.

Die Leser haben ja alle total viel Geld (Ironie) über um sich so einen Schwachsinn (zu viel Volumen) zu kaufen, der in der Praxis kaum bis keine Vorteile entfaltet. Im Gegenteil, der Kunde wird sich ärgern so viel teuren SSD Speicher gekauft zu haben und am Ende kann er daraus keine Vorteile ziehen.
So eine 250€ SSD würde ich mir mal geben wenn ich ohnehin schon zwei GTX680 im System habe und mir total langweilig mit so viel Geld in der Tasche. :p
(für die Intel Postville mit 80GB musste ich damals so viel Geld berappen - das waren aber noch die Anfangszeiten für SSDs und ich hatte damals zwei HD5870 :P Ich wollte sowas unbedingt haben, wusste genau auf was ich mich einlasse - habe es bekommen - wusste das es in Jahren um ein vielfaches billiger werden wird, aber warten, warten kann man, wenn es um PC harware geht..IMMER)

Ich nehme an, Gamestar hat auf die eingeschickten Testexemplare keinen Einfluss und weil bei 256GB die Gewinnspanne höher liegt und auch die Leistung höher ist (um das Produkt enstprechend hoch einzureihen), wird halt sowas von den Firm
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Pu244
#3 | 27. Mai 2012, 17:27
In den Frühzeiten der massentauglichen SDDs (die SSD ist ja nun schon knapp 34 Jahre alt) gab es viele welche mit dem Löschen von alten Dateien nicht klar kamen und sehr langsam wurden wenn man sie einem vollgeschrieben hatte, da kann es sich durchaus lohnen zu wechseln.

SSDs unter 120 GB machen für mich nur bedingt Sinn, was bringt es mir das Windows ein paar sec schneller startet? Das mach ich höchstens 1 mal am Tag. Wenn schon denn schon, da müssen dann alle wichtigen Programme drauf und auch etliche Spiele. Hinzukommt das Auslagerungsdatei und die Datei für den Stand By Modus zusammen bei modernen Systemen schon einmal 32-64+ GB ausmachen können.

Ideal ist ja die Samsung 830 256 GB die es bei Amazon für 180€ gibt oder diverse 128GB SSDs für 80€
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REDxFROG
#4 | 27. Mai 2012, 18:02
Zitat von Pu244:
In den Frühzeiten der massentauglichen SDDs (die SSD ist ja nun schon knapp 34 Jahre alt) (...)
SSDs unter 120 GB machen für mich nur bedingt Sinn, was bringt es mir das Windows ein paar sec schneller startet? Das mach ich höchstens 1 mal am Tag. (..) Hinzukommt das Auslagerungsdatei und die Datei für den Stand By Modus (.. )schon einmal 32-64+ GB ausmachen können.

ok ich habe aber keine SSD die 30 Jahre alt ist. Deshalb wechsel ich auch nicht. lol
---

Du widersprichst dir außerdem selbst.
Sabbelst was von geringfügig verbesserten Windows Ladezeiten und im nächsten Atemzug erwähnst du sozusagen Spieleladezeiten. Bist du etwa so ein Suchti der alle paar Minuten ein anderes Spiel startet? xD Dann tut es mir leid. :p
Spiele profitieren generell nicht stark von SSDs, die Ladezeiten werden stark von CPU/RAM/GPU/VRAM ausgebremst, aber das sagte ich ja schon. Das belegen auch diese (zu wenigen) GS Spieleladezeiten Tests. Am liebsten hätte ich aber mal einen Vergleich von 20 Spielen. Und NICHT nur von bevorzugten, wo etwas erkennbar ist!
Von HDD zu SSD gibt es manchmal einen schönen Unterschied, aber dann zwischen den einzelnen SSDs auf den Markt oder mehrere im Raid0 dann fast keine mehr - Flaschenhals erreicht.

Der teure SSD Speicher ist für die vielen toten Daten viel zu schade.
Man investiert einfach nicht in eine solche 250€+ SSD, wenn der Rest vom System abstinkt. ;)

Ich habe Windows7 auf der 60GB SSD. Wenn ich wollte dann habe ich 20GB+ frei. zZ sind es 9GB aber ist mit screenshots/downloads vollgeklatscht. (tote daten - ich verschiebe sie wenn ich mal lust habe)
Von der Auslagerungsdatei scheinst du auch keinen Plan zu haben, die wird mit steigender RAMgröße hinfällig - und jetzt sag mir nicht ein System mit 250GB+ SSD hat <4GB RAM.
Desweiteren kann man diese Datei, die ohnehin kaum bis nie genutzt wird, auf eine HDD verschieben oder einfach klein halten. (Deaktivieren lieber nicht - ist so ne Sache...manche Programme fangen dann an grundlos zu Spinnen.)
Die Hibernation File (Achtung an SSD Nutzer die nach verteckten freien Speicher suchen, das ist eine versteckte Systemdatei die sich direkt auf C: befindet. Es gibt einen Befehl die zu deaktivieren -> google) für den Ruhestand kann man deaktivieren, das ist natürlich vom Nutzer abhängig ob er den PC in den Standby schicken will oder nicht. Die Dateigröße ist vom RAM abhängig. Ich persönlich finde Standby total sinnlos. Es zieht Strom und belastet die Hardware unnötig mit Spannung. Bei mir gibt es entweder PC an oder aus/stromlos.
Sag mir bitte wozu standby, für die schnellere Ladezeit? Hm da wären wir ja wieder zurück beim Thema Windows Ladezeit, nicht wahr? Hätten wir das auch geklärt.

Profis schaffen es mit 30GB SSDs. (das ist aber dann eher proof of concept)

Spiele zwacken schon manchmal einiges vom SSD Speicher ab, also dabei meine ich die Savegames etc.
Ich habe aber 161 installiert und keine Probleme damit.

sidenote:
Risen2 zwackt sich frecherweise mit insgesamt 490saves 2,93GB ab. tz tz! ^^ (ich glaube das haben die per patch aber bereits behoben xD Es gibt nurnoch 10 saves die "geloopt" werden)
Und auch DiRT2 DiRT3 und die Formel1 Spiele genehmigen sich für die replays im Benutzer Ordner jeweils an die 2GB "toten" Speicher). Die habe ich auch auf HDDs ausgelagert. (mklink)
Das sind so die Feinheiten die der Benutzer einer SSD wahrnehmen sollte.

Spiele, die ich oft starte wie Skyrim, TDU2, NS2 und Shift2 habe ich auf der Intel SSD, beacause I can und weil sie Geld gekostet hat! (verkauf ich nicht)
Aber das mir durch die total verbesserten Ladezeiten jetzt die Augen ausfallen würden, jedes mal eine Party feiern würde und die Luftschlangen von der Decke zwirbeln...Fehlanzeige.
Für das Geld gibts besseres.

PS: Ich habe da auch so ein Tool namens SteamMover. Wie der Name schon sagt für die Benutzung von Steam.
Damit lassen sich Spiele die auf Steam installiert sind, bequem auf eine SSD bzw HDD verschieben. (es benutzt auch den command "mklin
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Pu244
#5 | 27. Mai 2012, 19:25
Zitat von REDxFROG:

ok ich habe aber keine SSD die 30 Jahre alt ist. Deshalb wechsel ich auch nicht. lol


Die Dinger sind weniger als 5 Jahre alt und beherrschen weder TRIM noch Garbage Collection, ob du eine hast ist mir relativ egal.

Zitat von REDxFROG:

Du widersprichst dir außerdem selbst.
Sabbelst was von geringfügig verbesserten Windows Ladezeiten und im nächsten Atemzug erwähnst du sozusagen Spieleladezeiten. Bist du etwa so ein Suchti der alle paar Minuten ein anderes Spiel startet? Dann tut es mir leid. :p


Ein wunderschönes Beispiel von "wir-missverstehen-jemanden-absichtlich-wenn-w ir-keine-Argumente-haben", du solltest dir lieber selbst leid tun das du sowas nötig hast.

Wenn ich mir schon eine SSD zulege sollen wenigstens alle Dinge davon profitieren und Spielstände lade ich nun einmal deutlich häufiger als ich Windows neustarte. Außerdem soll da noch alles andere Platz finden was von einer SSD profitieren kann. Zuguter letzt wird eine SSD wesentlich schneller und weniger abgenutzt wenn man noch ein paar GB freiläßt, besonders wenn sie TRIM verwendet.

Zitat von REDxFROG:

Von der Auslagerungsdatei scheinst du auch keinen Plan zu haben, die wird mit steigender RAMgröße hinfällig - und jetzt sag mir nicht ein System mit 250GB+ SSD hat <4GB RAM.
Desweiteren kann man diese Datei, die ohnehin kaum bis nie genutzt wird, auf eine HDD verschieben oder einfach klein halten. (Deaktivieren lieber nicht - ist so ne Sache...manche Programme fangen dann an grundlos zu Spinnen.)
Die Hibernation File (Achtung, das ist eine versteckte Systemdatei die sich direkt auf C: befindet) für den Ruhestand kann man deaktivieren, das ist natürlich vom Nutzer abhängig ob er den PC in den Standby schicken will oder nicht. Die Dateigröße ist vom RAM abhängig. Ich persönlich finde sowas total sinnlos. Es zieht Strom und belastet die Hardware unnötig mit Spannung. Bei mir gibt es entweder PC an oder aus/stromlos.
Sag mir bitte wozu standby, für die schnellere Ladezeit? Hm da wären wir ja wieder zurück beim Thema Windows Ladezeit, nicht wahr? Hätten wir das auch geklärt.


Von Auslagerungsdateien habe ich scheinbar mehr Ahnung als du:

1: es gibt wenig das soviel profitiert wie die Auslagerungsdatei
2: schafft man es mit modernen Browsern wie Chrome problemlos 16GB Adressraum zu sprengen
3: ist die Auslagerungsdatei die wohl am häufigsten nachgefragte Datei auf der Platte, sie muß von daher als erste auf die SSD

Der Standymodus ist extrem nützlich, in Sachen Aufwachgeschwindigkeit schlage jede SSD die erst Booten muß. Man hat all seine Programme so wie man sie verlassen hat. man kann sogar ganze Spiele in den Stand By Modus schicken und kann sie dann einfach weiterspielen. Außerdem spart es noch extrem viel Strom da man den PC bei kurzen Pausen (Pinkeln, Fernsehen, Essen uä.) einfach in den Standbymodus schicken kann. Ich will ihn nicht mehr missen.

Das einzige Problem beim StandBy Modus ist das er wenn man ihn ausgiebig nutzt die SSD verschleißt, deshalb werde ich mir nichts mit unterhalb 5 Jahren Garantie kaufen.

Zitat von REDxFROG:

Profis schaffen es mit 30GB SSDs.


Echte Profis schaffen es mit 256MB (nicht GB!) CF Karten, die Frage ist ob man sich mit sowenig zufrieden gibt.

Zitat von REDxFROG:

Spiele zwacken schon manchmal einiges vom SSD Speicher ab, also dabei meine ich die Savegames etc.
Ich habe aber 161 installiert und keine Probleme damit.


Du kannst den Ort an dem Windows die Spielstände speichert auch umändern, wenn das Spiel von SSD läuft ist es nicht weiter tragisch da nur eine Datei extern geladen werden muß.

Bei Preisen von 80€ aufwärts für eine 120GB SSD ist man schön blöd wenn man da herumgeizt und nur eine 60GB SSD nimmt.
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REDxFROG
#6 | 27. Mai 2012, 21:14
Zitat von Pu244:
Wenn ich mir schon eine SSD zulege sollen wenigstens alle Dinge davon profitieren und Spielstände lade ich(..)

Spielstände liegen in so gut wie fast jedem Spiel im Benutzer ordner, aka C: aka Windows Partition aka ....SSD.

Außerdem sind Spielstände nun wirklich absolut kein Geschwindigkeitsfaktor wenn es darum geht, ein Spiel zu laden. Meist beinhalten die ein paar rudimentäre Daten wie experience, waffen, munition, lokation usw. Das lädt jeder Datenträger in null komma nix.

Zitat von Pu244:
Außerdem soll da noch alles andere Platz finden was von einer SSD profitieren kann.

Nagut, ich hätte noch erwähnen sollen das ich Programme wie Sony Vegas, Opera, Paintshop Pro etc auf der SSD habe. (diese 3 sind Paradebeispiele wie sehr sich SSDs lohnen)

Es braucht schon wirklich verdammt viele Programme um die SSD voll zu bekommen. Die meisten sind ja nicht groß.
Windows selber genemigt sich nicht so viel. Da weiß ich leider nicht mehr wie viel Speicher ich nach der neuinstallation noch übrig hatte. Es müssten aber 35GB gewesen sein.
Und den Rest mit Programmen vollzuladen... dazu gehört schon einiges.

Dann wäre da eben noch Afterburner, Xfire, Steam, ASUS AI Suite, Comodo, Avira AntiVir, Logitech- LCD/Profile Manager bla bla was ich nach jedem Windows Start benötige. Das sind zusammen ein paar popelige Megabyte. Eine HDD rattert sich dabei zu tode bei jedem Start, die SSD zaubert die eben mal aus dem Ärmel.
Für ~50€ bei vielen PC-Vielanwendern eine gute Investition. Aber keine 250€.

Nun könnte man ja meinen, mit ein paar megabyte wird auch eine HDD fertig, die zieht ja 100MB/s durch. Ist aber nicht so. Durch die vielen kleinen Daten(fragmente) verteilt auf der Platte dauert es eine halbe Ewigkeit bis das ganze Zeug geladen ist.

Das hat mich damals halb wahnsinnig gemacht winzige Programme wie Steam zu starten und dabei zuhören zu müssen wie sich die Festplatte abrackert für die paar Daten.
Solche Programme erwarte ich direkt auf dem Schirm zu haben.
(SSD oder RAMDisk = die Lösung)
(mein Steam lädt von der SSD, aber hat die meisten Spieleordner auf zwei 1TB HDDs. Ein Steam, drei Datenträger)


Zitat von Pu244:
Zuguter letzt wird eine SSD wesentlich schneller und weniger abgenutzt wenn man noch ein paar GB freiläßt, besonders wenn sie TRIM verwendet.

schneller als was, als Neuzustand? Meinst wohl eher sie behält die Geschwindigkeit bei.
Aber das ist auch meine "Maxime", einen Datenträger immer ein wenig freien Speicher zu überlassen.

In Sachen Abnutzung ist noch etwas zu sagen. Eine Auslagerungsdatei auf einer SSD zu haben - schlimmstenfalls mit dynamischer Größe, ist eines der schlimmsten Fehler die man diesbezüglich machen kann.

Zitat von pu244:
1: es gibt wenig das soviel profitiert wie die Auslagerungsdatei
2: schafft man es mit modernen Browsern wie Chrome problemlos 16GB(..)
3: ist die Auslagerungsdatei die wohl am häufigsten nachgefragte Datei (..)

1: ....bei zu wenig Arbeitsspeicher
2: Dann benutzt du offensichtlich den falschen Browser. Ich habe manchmal auch sehr...sehr viele Tabs offen. Diese residieren/belagern aber den Arbeitsspeicher (RAM), denn dieser agiert dynamisch und schnell. Was sollten die Daten auf einer Festplatte? Und woher kommen deine (in den Raum gestellten) 16GB überhaupt? Wie schnell lädst du 16GB denn runter? Kommen die einfach so aus lauter Spass zu stande?
3: ich könnte meine deaktiveren und das System läuft wie vorher auch. Dann haben wir wohl grundweg verschiedene Systeme, hm? Nutzt du vieleicht noch Windows 98.
Mit ProcMon kann ich ganz genau beobachten was in der System Aktivität passiert.
Desweiteren gehen meine HDDs manchmal schlafen, während ich dransitze und kein programm auf diese Zugreift (zB wenn ich eine Stunde lang in Opera beim surfen verweile) - sie schalten ab (45min eingestellt) - auch die Platte mit deiner angeblich so häufig genutzten Auslagerungsdatei.

Ich hatte nur einmal den Fall, bei Rainbow Six Vegas2, dass das Spiel nicht starten wollte. Go
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REDxFROG
#7 | 27. Mai 2012, 21:19
Zitat von pu244:
Außerdem spart es noch extrem viel Strom da man den PC bei kurzen Pausen (..).

nagut, der eine kann was damit anfangen, der andere eben überhaupt nicht. ^^ Wenn ich kurz vom PC gehe, schalten sich die monis nach 3min ab, GPU und CPU sind ja eh schon im Stromsparmodus.
Mir langt das. :p

Zitat von pu244:

Das einzige Problem beim StandBy Modus ist das er wenn man ihn ausgiebig nutzt die SSD verschleißt,(..)

Was passiert wenn die SSD kaputt geht?
Dann musst du sie einschicken. Wirst/Willst du das?
Also ich schmeiss meine dann lieber weg.

Aber 5 Jahre hört sich immer gut an. Das erweckt Vertrauen in den Hersteller, das er sich sicher über seine hardware ist.

Ich gehe auch davon aus, das gute SSDs locker über 10 Jahre halten. Berechnungen der Zellenbeschreibungen im Normalbetrieb gehen von dem X-Fachen aus. Aber in diesen Berechnungen fehlt natürlich die "variable" Alterung des Materials einer SSD.

Aber nehmen wir nochmal an, Nach 5 Jahren willst du diese SSD eh nicht mehr haben. Bzw wird sie wohl auch gar nicht mehr auf dem Markt verfügbar sein. lol

Zitat von Pu244:

Echte Profis schaffen es mit 256MB (nicht GB!) CF Karten, die Frage ist ob man sich mit sowenig zufrieden gibt.

Viel Spass Windows7 32/64 bit auf einen 256MB NAND zu betreiben.

Ich sag ja, du musst Windows98 Nutzer sein. Ich frage mich ja langsam wie weit du noch an meinen Aussagen vorbeisprechen willst.
Ok, dann sage ich halt: ECHTE Profis kommen auch mit ein paar Kilobit aus.

Zitat von Pu244:
Du kannst den Ort an dem Windows die Spielstände speichert auch umändern, wenn das Spiel von SSD läuft ist es nicht weiter tragisch da nur eine Datei extern geladen werden muß.

Ich habe hier in zwei Kommentaren über den command mklink gesprochen. Dann musst du mir das nicht wiederholen das es auch Möglichkeiten gibt den Speicherort zu ändern.
DiRT2/3/Formel1 replays liegen schon lange auf der HDD. (da geht es um ~6GB) Bei Risen2 war ich zu faul bzw spiele es zum Ende und lösche dann alles.
Das Zeug wollte ich nur am Rande erwähnen welche Spiele eine kleine SSD eng werden lassen können, weil die Entwickler sich nichts dabei gedacht haben.


Zitat von Pu244:

Bei Preisen von 80€ aufwärts für eine 120GB SSD ist man schön blöd wenn man da herumgeizt und nur eine 60GB SSD nimmt.

Finde ich ja gut das du so ein Angebot gefunden hast. Habe mich mit Preisen der Konkurrenz länger nicht mehr beschäftigt. Allerdings solltest du dann mal auspacken um welche SSDs es sich dabei explizit handelt und nicht irgendwelche Zahlen in den Raum werfen.

Meine Kommentare bezogen sich auch größtenteils eben auf den Test der 256GB SSD die für 250€ angeboten wird. 80€ für 120GB sind super (wer so viel ausgeben will). Muss dann aber schon was ordentliches sein.

PS: ich hab den Daumen runter nicht gegeben. :P Bei so langen Posts und Ansichtssachen macht es keinen Sinn mehr, deshalb lieber ausdiskutieren. ^^ Jeder andere kann sich an solchen Diskussionen auch ein wenig besser mit dem Thema auseinandersetzen - oder weiß am Ende gar nicht mehr wem er glauben soll :P
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Pu244
#8 | 27. Mai 2012, 23:36
Zitat von REDxFROG:

Spielstände liegen in so gut wie fast jedem Spiel im Benutzer ordner, aka C: aka Windows Partition aka ....SSD.


Die Spielstände sind relativ uninteressant, das eigentliche Spiel ist es was den Datenverkehr verursacht.

Zitat von REDxFROG:

Es braucht schon wirklich verdammt viele Programme um die SSD voll zu bekommen. Die meisten sind ja nicht groß.
Windows selber genemigt sich nicht so viel. Da weiß ich leider nicht mehr wie viel Speicher ich nach der neuinstallation noch übrig hatte. Es müssten aber 35GB gewesen sein.
Und den Rest mit Programmen vollzuladen... dazu gehört schon einiges.


Mein Vista schluckt mit den wichtigsten Programmen schon relativ viel von der 60 GB Systempartition. unter 120GB würde ich mir definitiv nichts kaufen da ich gerne etwas länger damit Spaß haben will.


Zitat von REDxFROG:

Für ~50€ bei vielen PC-Vielanwendern eine gute Investition. Aber keine 250€.


Woher hast du deine 250€? Die Samsung 830 256GB kostet 180€ und eine Mushkin Chronos oder OCZ Agility3 mit 120GB. Die halbwegs guten SSDs mit 64 GB gehen bei 60-70€ los Von daher ist es meiner Meinung keine sonderlich gute Idee an den 20-30€ rumzugeizen, wer es sich nicht Leisten kann sollte sich das Geld lieber sparen.

Zitat von REDxFROG:

In Sachen Abnutzung ist noch etwas zu sagen. Eine Auslagerungsdatei auf einer SSD zu haben - schlimmstenfalls mit dynamischer Größe, ist eines der schlimmsten Fehler die man diesbezüglich machen kann.


Das Problem ist: wofür schafft man sich eine SSD eigentlich an? genau für so ein Szenario, wobei es auch spezielle, SSDs mit SLC Chips gibt die allerdings sau teuer sind.

Zitat von REDxFROG:

1: ....bei zu wenig Arbeitsspeicher
2: Dann benutzt du offensichtlich den falschen Browser. Ich habe manchmal auch sehr...sehr viele Tabs offen. Diese residieren/belagern aber den Arbeitsspeicher (RAM), denn dieser agiert dynamisch und schnell. Was sollten die Daten auf einer Festplatte? Und woher kommen deine (in den Raum gestellten) 16GB überhaupt? Wie schnell lädst du 16GB denn runter? Kommen die einfach so aus lauter Spass zu stande?
3: ich könnte meine deaktiveren und das System läuft wie vorher auch. Dann haben wir wohl grundweg verschiedene Systeme, hm? Nutzt du vieleicht noch Windows 98.


1: bei jedem System ist das so da Windows generell versucht zeug in die Auslagerungsdatei zu stopfen wobei sich irgendie ein Verhältnis von 40(RAM):60(Auslagerungsdatei) ergibt.
2: benutzer RAM plus Benutzte Auslagerungsdatei
3: Ich benutze Vista und bevor du auf die Idee kommst das dies daher rührt: der Unterschied zwischen Vista und Win 7 sind 200-300MB RAM
4: die 16GB muß man nicht runterladen, sie entwickeln sich im RAM

Zitat von REDxFROG:

Was passiert wenn die SSD kaputt geht?
Dann musst du sie einschicken. Wirst/Willst du das?
Also ich schmeiss meine dann lieber weg.

Aber 5 Jahre hört sich immer gut an. Das erweckt Vertrauen in den Hersteller, das er sich sicher über seine hardware ist.

Ich gehe auch davon aus, das gute SSDs locker über 10 Jahre halten. Berechnungen der Zellenbeschreibungen im Normalbetrieb gehen von dem X-Fachen aus. Aber in diesen Berechnungen fehlt natürlich die "variable" Alterung des Materials einer SSD.


Natürlich schicke ich sie dann ein, was denn sonst?
Ich würde jede SSD mit 16GB und mehr einschicken.

Ob der Hersteller tatsächlich Qualität liefert ist dann sein Problem, nicht meines.

MLC SSDs sind nachdem was man bisher weiß sogar weniger zuverlässig als Festplatten.

Zitat von REDxFROG:

Aber nehmen wir nochmal an, Nach 5 Jahren willst du diese SSD eh nicht mehr haben. Bzw wird sie wohl auch gar nicht mehr auf dem Markt verfügbar sein. lol


Ich baue gerade darauf das der Verlust von Hardware nach 5 Jahren nicht mehr schwer wiegt, wobei es da auch Ausnahmen gibt (Laptops, Netzteile, Festplatten usw.)

Alles in allem sind 5 Jahre für mich die optimale Garantiespanne, wobei es auch gerne mehr sein darf.

Zitat von REDxFROG:

Viel Spass Window
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REDxFROG
#9 | 28. Mai 2012, 00:27
Zitat von Pu244:
Die Spielstände sind relativ uninteressant, das eigentliche Spiel ist es was den Datenverkehr verursacht.

Und dieser ist von einer HDD auch relativ schnell getan.

Es sei denn das Spiel trägt den Namen Roller Coaster Tycoon 2. Denn dieses beinhaltet an die 4000 Dateien oder sowas. xD
Ich hab das Spiel aus Gag auf meine SSD geschmissen weil ich ja wusste was dabei rauskommen würde. Man hat es ja beim Laden @HDD buchstäblich gehört. In diesem Einzelfall war die Ladezeit erheblich verringert.

Neue Spiele kommen alle mit packfiles.
Ein Spiel wie Rage, das eigentlich Gigabyte große Texturenpacks hat, lädt schneller als so manches Spiel von vor 10 Jahren. Eigentlich sieht man direkt das Menü und in weiteren paar Sekunden geht es auch schon los.
Wie viel schneller soll es eigentlich noch sein?
Maßgeblich hierfür sind aber auch schnelle CPU Kerne die das Zeug schnell bearbeiten.
Gerade im neuen Spiel Nexuiz rackern sich meine 4 Sandy cores bei 4,2Ghz auf 100% fast 100% der Ladezeit total ab den level zu laden.
Da scheint die Cryengine echt gut optimiert zu sein.
Die Festplatte (HDD) ist dabei die meiste Zeit lang still..
Ist klar das ein Dualcore mit 3Ghz an solche Ladezeiten in solchen Szenarien nicht rankommt.

Zitat von Pu244:
Mein Vista schluckt mit den wichtigsten Programmen schon relativ viel von der 60 GB Systempartition. unter 120GB würde ich mir definitiv nichts kaufen da ich gerne etwas länger damit Spaß haben will.

Ah, Vista also :D

Also ich habe Windows7 installiert, fast seitdem es das gibt. Ich hatte auf der Postville SSD noch das Windows 7 32bit, mit dem SSD Wechsel bin ich dann auch direkt auf 64Bit umgestiegen.
Meinst du dieser Zeitraum ist lange genug?
Und von vollmüllen oder derartiges kann nicht die Rede sein.


Zitat von Pu244:
Woher hast du deine 250€?

Aus diesen (für Verhältnisse der Leser) sinnlosen Test.


Zitat von Pu244:
Das Problem ist: wofür schafft man sich eine SSD eigentlich an? genau für so ein Szenario, wobei es auch spezielle, SSDs mit SLC Chips gibt die allerdings sau teuer sind.


Erstens erwähnte ich ja schon das die Auslagerunsdatei vollkommen irrelevant ist (Bei Vista wäre ich mir nicht so sicher) und zweitens selbst wenn sie in benutzung wäre - dann habe ich davon noch nie und nimmer einen Leistungseinbruch feststellen können.
Ich habe eine fixierte 14GB pagefile auf einer Samsung Spinpoint F3.
Fixiert, damit keine fragmentierung an der Stelle entstehen kann und damit keine PC Leistung für Änderungen daran vergeudet wird.

Wie gesagt, diese Datei ist bei mir weitestgehend unberührt.
Ich kann dies mit Process Monitor beweisen. Und ich WERDE es mir die nächsten Stunden beweisen. Ich gehe davon aus, nein ich wette das, egal was ich am PC mache, diese Datei niemals einen Zugriff haben wird.

Über MLC und SLC spricht kaum noch einer.
Das war anfangs so ein Angstmacher das MLC angeblich minderwertiger Schrott sei, der im Desktop Bereich nichts zu suchen hat..
Der Aufpreis für SLC ist in absolut keiner Weise gerechtfertigt. Vorallem sterben meist die Controller weg und nicht der NAND.
Viel spass mit einem kaputten controller an einer SLC Platte!

Zitat von pu244:
4: die 16GB muß man nicht runterladen, sie entwickeln sich im RAM

Ich weiß, Chrome halt..

jo sowas will man nicht hören, aber Opera hat mit ~30Tabs vieleicht gute 900MB im Arbeitsspeicher. Und das ist schon VERRÜCKT. Gerade hat er 370MB mit 10 tabs. (3xYouTube/SteamForum/Gamestar ..)

Zitat von Pu244:
Natürlich schicke ich sie dann ein, was denn sonst?
Ich würde jede SSD mit 16GB und mehr einschicken.

Ich wollte da eher auf den Faktor Sicherheit hinaus... aber wenn dir es egal ist, das dort deine Daten verweilen während du sie einschickst ist es ja auch egal.
Du kannst da nicht einfach mal eben mit dem Hammer draufkloppen oder mit Hochspannung kommen. Darauf bekommst du keine Garantie mehr. Und löschen(überschreiben) ist ja auch nicht möglich ---> da defekt.
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REDxFROG
#10 | 28. Mai 2012, 00:44
Hier ist mein erster Beweis, das meine Auslagerungsdatei seit PC Start - 27.05.2012 um 11:53Uhr Morgens - keine Veränderungen wahrgenommen hat. Sie ist einfach nur da.

www.abload.de/img/auslagerungsdatei29suhk. jpg

Also nix mit 16GB Belagerung von Opera/Chrome in der Auslagerungsdatei oder son Käse. Was sollen die Daten auch auf einer Festplatte..

(die Auslagerungsdatei ist in ihrer Größe fixiert, wie schon erwähnt um Fragmentierung vorzubeugen)

In der Beziehung kann Vista aber eben ganz anders sein. Ich dachte wir sprechen beide über Windows 7.
Komm uns doch nicht mit son ausrangierten Betriebssystem und dessen Macken..

Ein weiterer Beweis würde ein leeres Protokoll von Process Monitor (ProcMon) bieten das mit Filter ("Path -> containts -> pagefile -> include") eingstellt ist. Hab ich eben am laufen und dann bin ich neugierigerweise mal auf die Eigenschaften der pagefile.sys gegangen und laß das Änderungsdatum...

Naja und eben, das sich eben diese HDD nach einer Weile nichtbenutzung selbst abschaltet.

--
(ich weiß, von der automatischen Abschaltung (Stromsparmechanik) von HDDs kann man halten was man will, es soll nicht gut für die Mechanik sein weil sie dadurch mehr spinups erfahren, aber dadurch wird es im raum auch um einiges leiser, man mag es kaum glauben ^^. Aber wenn es schon leise ist, ist man umso empfindlicher. Ist auf silence ausgelegt ^^ Und das Teil braucht ohnehin Strom ohne Ende.
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