Samsung SSD 830 Series 256 GByte

SSDs   |   Datum: 03.01.2012
Seite 1 2 3   Wertung

Samsung SSD 830 Series 256 GByte im Test

Schnelle und toll ausgestattete SATA3-SSD

Samsung nutzt für die SSD 830 ausschließlich Komponenten aus eigener Fertigung. Wie sich die SSD 830 Series mit 256 GByte gegen die etablierte Konkurrenz schlägt, zeigt unser Test mit ausfürlichen Benchmarks.

Von Florian Klein |

Datum: 03.01.2012


Zum Thema » So löschen Sie SSDs richtig Anders als sonst » SSD-Festplatte einbauen So einfacht geht's » SSD-FAQ Was Sie über SSDs wissen müssen » Windows 7 auf SSD umziehen Umzug statt Neuinstallation Mit der Samsung SSD 830 haben wir die aktuelle SATA3-SSD-Generation des südkoreanischen Konzerns im Test. Im Gegensatz zu den meisten anderen SSD-Herstellern nutzt Samsung für die SSD 830 dabei ausschließlich Komponenten aus hauseigener Fertigung. Bei den Flash-Speicherchips ist das nur logisch, schließlich ist Samsung der weltweit größte Hersteller.

Aber auch der SSD-Controller mit der unaussprechlichen Bezeichnung »S4LJ204X01-Y040«, für den Samsung einen ARM-Prozessor mit angeblich drei Kernen nutzt, kommt ausschließlich auf der SSD 830 zum Einsatz. Der unterscheidet sich in seiner Architektur deutlich von populären SSD-Controllern wie dem Sandforce 2281, der auf vielen anderen aktuellen SATA3-SSDs zum Einsatz kommt. So verfügt die SSD 830 über 256 MByte DDR2-800-RAM (ebenfalls von Samsung) als Cache-Speicher, während der Großteil der SSD-Controller mittlerweile ohne großen Cache auskommt. Ob die Samsung SSD 830 sich im Test gegen die etablierten SATA3-Konkurrenten durchsetzen kann, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Samsung SSD 830 Series 256 GByte : Samsung verbirgt das Innenleben der nur sieben Millimeter dünnen SSD 830 hinter einem schicken Aluminium-Deckel. Samsung verbirgt das Innenleben der nur sieben Millimeter dünnen SSD 830 hinter einem schicken Aluminium-Deckel.

Wir testen das 320 Euro teure 256-GByte-Modell der Samsung SSD 830 in der Upgrade-Version für Desktop-PCs inklusive 3,5-Zoll-Einbaurahmen samt SATA-Kabel und passenden Schrauben sowie einer hauseigenen Tuning- und Wartungs-Software. Das SSD Magician genannte Programm bietet dabei alle wichtigen Funktionen vom Firmware-Upgrade über das sichere Löschen aller Daten bis hin zur manuellen Trim-Ausführung, die vor allem mit älteren Betriebssystemen wie Windows XP hilfreich ist. Ebenfalls integriert ist ein Benchmark sowie eine Klon-Funktion zum Spiegeln vorhandener Windows-Installationen auf die SSD 830 – unterm Strich eine lohnende Zugabe, die in ähnlicher Form nur Intel bei seinen SSDs wie etwa der Intel SSD 510 oder der Intel SSD 320 bietet. Neben der 256-GByte-Variante bietet Samsung auch SSD-830-Modelle mit 64 GByte (100 Euro), 128 GByte (180 Euro) sowie 512 GByte (630 Euro) an.

Wie wir testen

Alle SSDs testen wir an einem der SATA3-Ports des Asus P8P67 Evo R3.0 (Intel P67, Sockel 1155), das mit einem Intel Core i7 2600K und 4,0 GByte DDR3-RAM ausgestattet ist. Für die Leistungsmessungen nutzen wir den AS SSD Benchmark des deutschen Programmierers Alexej Schepeljanski. Die Leistung beim Lesen und Schreiben großer zusammenhängender Dateien wie etwa Videos finden Sie unter der »Sequenzielle Performance«. Unter »Random Performance« erfahren Sie die Leistung beim Lesen und Schreiben kleiner, zufällig verteilter Dateien, die für das Booten des Betriebssystems sowie beim alltäglichen Arbeiten mit Windows wichtig ist. Dazu kommen die durchschnittlichen Zugriffszeiten der SSD, die vor allem bei vielen parallelen Dateizugriffen die Reaktionsfreudigkeit des Systems beeinflussen.

Neben diesen synthetischen Messungen darf aber auch die Praxis nicht zu kurz kommen. Wir stoppen deshalb die Zeit, die vom Drücken des Power-Knopfes über die Bios-Initialisierung bis zum vollendeten Start von Windows 7 inklusive Steam-Client, Viren-Scanner und einigen Sidebar-Gadgets vergeht. Das ist praxisnäher als nur die reine Windows-Ladezeit anzugeben und verdeutlicht den realen Vorteil, den Sie von einer SSD haben. Außerdem messen wir die Ladezeiten eines Crysis -Levels sowie einer großen Stadt in Anno 1404 . Zum Vergleich haben wir mit der Seagate Barracuda XT auch eine schnelle herkömmliche Festplatte mit 2,0 TByte, 7.200 U/Min und SATA3-Schnittstelle die Benchmarks durchlaufen lassen. Bei den Zugriffszeiten haben wir die Barracuda XT allerdings außen vorgelassen, da sie mit durchschnittlich 16,46 Millisekunden beim Lesen und 2,46 ms beim Schreiben um Größenordnungen länger braucht als die SSD-Riege mit Zugriffszeiten unter 1,0 ms und so das Balkendiagramm sprengen würde.

Benchmarks große Dateien

Im Test schlägt sich die Samsung SSD 830 sehr gut gegen die Sandforce-2281-Konkurrenz aus Kingston HyperX SSD , Corsair Force GT und OCZ Vertex 3 . Mit 502,4 MByte/s beim Lesen großer zusammenhängender Dateien (sequenzielle Performance) wie etwa Videos liegt sie nur knapp hinter den Spitzenreitern mit etwa 509 MByte/s und reizt damit die SATA3-Schnittstelle praktisch aus. Der Rückstand der SSD 830 ist außerdem so gering, dass Sie davon im Alltag nichts bemerken. Die große Überraschung ist dagegen der weite Vorsprung der SSD 830 beim sequenziellen Schreiben: Mit 390,9 MByte/s lässt Sie auch die Kingston HyperX SSD (299,7 MByte/s) sowie die OCZ Vertex 3 (284,3 MByte/s) meilenweit hinter sich, die mit 240 GByte eine ähnlich große Kapazität haben wie die SSD 830 mit 256 GByte.

Samsung SSD 830 Series 256 GByte :

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Avatar Rakyr
Rakyr
#1 | 03. Jan 2012, 17:43
Ich hab mir vor etwa einem Monat genau dieses Modell aufgrund von Tests zugelegt und bin absolut zufrieden. Hab aber keine Vergleichswerte bzw Erfahrung mit anderen SSDs.
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Avatar Kehool
Kehool
#2 | 03. Jan 2012, 17:55
"Da für eine Windows-Installation bereits das 128-GByte-Modell genügt"

naja für eine windows installation und zugehörige programme reicht auch schon das 64 GB modell, allerdings wird es dann natürlich mit spielen sehr eng... lohnt auch mMn vom preis her nicht

alles in allem klingt das sehr vielversprechend.. ist zwar etwas teurer als die günstigsten modelle aber für diese leistung kann man das ruhig mal springen lassen
werde ich im auge behalten :)
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Avatar YouFail
YouFail
#3 | 03. Jan 2012, 17:55
Man muss schon sagen: Samsung macht zumeist wirklich sehr gute Produkte.
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Avatar Rawoe
Rawoe
#4 | 03. Jan 2012, 18:00
Ja, genau diese SSD hatte ich auch in´s Auge gefasst, allerdings als 128 GB, das reicht allemal. Aber gut das es es einen Test gibt. Das bestärkt mich natürlich in der Kaufabsicht.
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Avatar rob81
rob81
#5 | 03. Jan 2012, 18:59
Hm, ich sehe kaum Unterschiede zwischen Rechnern mit 16GB+ RAM und einem mit 4GB aber mit einer SSD. Ok, am Anfang schon, aber nach paar Minuten ist alles wichtige im RAM gebunkert und es gibt keine Plattenzugriffe.

Da man für Installationen immer noch eine HDD braucht, wird das Teil noch sinnloser.
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Avatar joman1942
joman1942
#6 | 03. Jan 2012, 19:16
Hab das 512gb Modell.
Krasser Unterschied zu einer normalen Festplatte.
Hat aber einer mal einen Tipp wie ich testen kann ob der Trim-Befehl auch tatsächlich genutzt wird?
Die Festplatte kanns, Win7 auch aber ob das auch wirklich genutzt wird würde ich gerne irgendwie testen...
Jemand nen Tipp?
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Avatar Rakyr
Rakyr
#7 | 03. Jan 2012, 19:29
Zitat von rob81:
Hm, ich sehe kaum Unterschiede zwischen Rechnern mit 16GB+ RAM und einem mit 4GB aber mit einer SSD. Ok, am Anfang schon, aber nach paar Minuten ist alles wichtige im RAM gebunkert und es gibt keine Plattenzugriffe.

Da man für Installationen immer noch eine HDD braucht, wird das Teil noch sinnloser.


Dann installier halt Windows 7 statt XP, dann brauchst keine HDD mehr.
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Avatar REDxFROG
REDxFROG
#8 | 03. Jan 2012, 19:39
Zitat von rob81:
Hm, ich sehe kaum Unterschiede zwischen Rechnern mit 16GB+ RAM und einem mit 4GB aber mit einer SSD. Ok, am Anfang schon, aber nach paar Minuten ist alles wichtige im RAM gebunkert und es gibt keine Plattenzugriffe.

Da man für Installationen immer noch eine HDD braucht, wird das Teil noch sinnloser.

es wird nicht alles wichtige im RAM gebunkert. Es gibt ständig abertausende Zugriffe wenn du Daten der Platte auslesen willst bzw diverse Aktionen in Windows triffst. Logisch.

Manchen Leuten sei aber mal gesagt das 60 bzw 80GB SSDs vollkommen und SOWAS VON ausreichen. Maximal 128GB.
Wer mehr bezahlt...schmeißt sein Geld raus und ist hinterher selbst schuld. Braucht dann auch nicht rumlästern über SSDs das man für den hohen Geldbetrag weniger bekommt als vorher erwartet....

Es gibt einige denen ich das schon gesagt habe und hinterher, nachdem sie eine überdimensionierte SSD gekauft haben, geben mir sie doch Recht.

Spiele profitieren von SSDs nur margial. Das steht zum Aufpreis einer SSD in absolut keinem Verhältnis ob jetzt Crysis 10Sek für einen Level lädt oder 9.
Es gibt aber extreme Ausnahmen wie Gothic3 das ständig nachlädt und durch eine SSD geschmeidiger wird (das Spiel ist klein) oder Spiele wie Rollercoaster Tycoon 3 mit tausenden von Dateien die am Start geladen werden müssen. Ein Festplattenlesekopf tut sich bei so vielen Daten erheblich schwerer als eine SSD.
Kommt aber ein Spiel mit einer gigabyte großen Packetdatei daher, wie es heutzutage der Normalfall ist, geht alles rucki zucki.
Aufwendige Spiele laden heutzutage auf einer HDD schneller als damalige 'einfache'.

Es sei noch gesagt das die echten Profis mit 30GB und Windows7 zurecht kommen.
Viel hilft nicht viel. Aber das lernt man entweder durch Fehler oder man liest sich erstmal in der Thema ein.
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Avatar Theedee
Theedee
#9 | 03. Jan 2012, 19:44
Zitat von REDxFROG:

Manchen Leuten sei aber mal gesagt das 60 bzw 80GB SSDs vollkommen und SOWAS VON ausreichen. Maximal 128GB.
Wer mehr bezahlt...schmeißt sein Geld raus und ist hinterher selbst schuld. Braucht dann auch nicht rumlästern über SSDs das man für den hohen Geldbetrag weniger bekommt als vorher erwartet....

Es gibt einige denen ich das schon gesagt habe und hinterher, nachdem sie eine überdimensionierte SSD gekauft haben, geben mir sie doch Recht.
...


Naja, wozu soll eine SSD dasein wenn nicht um sämtliche Anwendungen zu beschleunigen? Jedes Spiel startet von ner SSD wesentlich schneller (genau wie Windows und Programme, denn Spiele sind auch nur Code). Und mal ehrlich: Ich starte öfters Spiele als Windows, also spare ich lieber 5 Sekunden bei jedem Spielstart als 30 Sekunden beim Start von Windows.
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Avatar REDxFROG
REDxFROG
#10 | 03. Jan 2012, 20:03
Zitat von Theedee:
Jedes Spiel startet von ner SSD wesentlich schneller

Was ist bei dir wesentlich? 10%? 20%? Wesentlich ist bei mir über 50% oder schneller.
300 Euro...hallo? Dreihundert.

Und ohnehin..zerreisst sich gerade der großteil an 'SSD-Gegnern' den Mund an den Ladezeiten.
Als ob es interessiert ob..wie ich schon sagte Crysis entweder 10sek oder 6 Sek einen level lädt.
Anno lädt halt mal 1min 50sek auf ner ~120€ 2TB HDD und die schnellste 300€ SSD mit 256GB lädt das in 1min 20sek.
Also vom Hocker reisst mich das jetzt nicht.
Nach einer Minute habe ich eh längst die Geduld verloren ^^

Außerdem stellt dein Kommentar auch immernoch keinen eindeutigen Beweis dafür dar das man als Spieler jetzt unbedingt 256GB SSD Speicher benötigt.
Nochmal... 300€ ^^ So krank (unwissend) bin ich ja nichtmal, aber habe zwei Grafikkarten mit Wakü in dieser (höher) Preisklasse. Das bringt mir, als Zocker, wenigstens was.

Aber was soll man das noch großartig verteidigen. Die wenigsten werden es wagen so viel Geld für sowas auszugeben. Wenn man sowas macht, sollte man wirklich wissen was man sich da holt und was es wirklich bringt.
Es sei denn man hat eh tausende Euros zu viel, dann ist es was anderes.
Manche sollen nur mal aufwachen das es bei SSDs nicht um einen HDD Ersatz geht.

Ich habe Win7 auf einer 60GB SSD und paar Spiele auf einer 80GB SSD die zum Win764bit switch einfach als 'Sekundäre SSD' abgestellt wurde. Zum verkaufen war es mir zu schade.
Jetzt sind da halt ein paar Spiele drauf, aber wirklich wichtig ist mir das nicht.
Vorallem jetzt bei Skyrim, da merkt man so gut wie rein gar nichts. (nach 20Std Spielzeit habe ich es einfach mal rübergeschoben, jetzt habe ich 23h) Naja, das Zeug war teuer und wollte es ja nicht verkaufen also auch bisschen nutzen..
Aber gegen die 60gig OS Platte habe ich absolut nichts.
Ohne SSD will ich kein OS mehr betreiben wollen.. selbst wenn ich mit 30gig+HDD leben müsste. Ich empfehle trotzdem eher 60-80 da man mit 30gig schon einiges an Erfahrung haben sollte. (hybernation file ausschalten, fixierte pagefile auf eine HDD auslagern, Spiele wie F1 2010, DiRT2/3 verursachen jeweils permanente 2GB replay Dateien im Benutzer Ordner die auf eine HDD verschoben und dann zur SSD verlinkt werden müssen weil der Platz zu kostbar ist.

Verlinken, Sprichwort: 'mklink' in der command console. (googeln)
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