Asus Google Nexus 7 (2013)

Tablets   |   Datum: 13.09.2013
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Asus Google Nexus 7 (2013) im Test

Nexus-Tablet mit High-End-Hardware und HD-Display

Im Juli 2012 sorgte Google mit dem ersten Nexus 7 für Aufsehen: Ein Tablet mit Luxus-Ausstattung für 200 Euro bot zuvor kein anderer Hersteller. Nun haben wir den 2013er Refresh im Test.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 13.09.2013


Asus Google Nexus 7 (2013) : Kleines Tablet ganz groß: Trotz günstigem Einstiegspreis spielt das neue Google Nexus 7 in der Tablet-Oberliga mit. Kleines Tablet ganz groß: Trotz günstigem Einstiegspreis spielt das neue Google Nexus 7 in der Tablet-Oberliga mit.

Für die Nexus-Serie lässt Google Smartphones und Tablets von Fremdherstellern produzieren, um diese als Flaggschiff-Geräte unter eigenem Namen anbieten zu können. Da ein Nexus mit reinem, unveränderten Android ausgestattet ist, bietet Google für diese Modelle immer die jeweils aktuellste Android-Version an - ganz im Gegensatz zu anderen Herstellern, bei denen selbst bei Neugeräten schon um Updates gebangt werden muss.

Zum Thema » Sony Xperia Tablet Z im Test Flaches Freibad-Tablet mit Spitzen-Display » Samsung Galaxy Tab 3 im Test Kompaktes 10-Zoll-Tablet mit Telefon-Bonus » LG Google Nexus 4 im Test Quad-Core-Android » Android 4.3 im Test Bessere Panoramabilder und Zugriffskontrolle Asus Google Nexus 7 (2013) ab 54,95 € bei Amazon.de Deshalb erfreuen sich Googles Nexus-Geräte trotz einiger von Google gewollter Nachteile wie traditionell fehlenden SD-Kartensteckpläten großer Beliebtheit. Mit der Einführung des ersten Asus Google Nexus 7 im Jahr 2012 aber ließ Google zahlreiche Tablet-Hersteller zittern: Das 7-Zoll-Tablet kam zum (damals) schnäppchenverdächtigen Preis von 199 Euro auf den Markt und bot, ganz im Gegensatz zu seinerzeit gängigen 200-Euro-Tablets, eine gehobene Ausstattung mit Quad-Core-Prozessor, gutem Akku und hervorragenden Display.

Mit dem für diesen Test vorliegenden Asus Google Nexus 7 (2013) der zweiten Generation (Google hängt dem Produktnamen ein schüchternes (2013) an) renoviert der Hersteller seine Tablet-Baureihe. Die technischen Neuerungen sprechen für ein komplett neues Gerät, unverändert ist nur die Display-Größe von 7 Zoll. Gefertigt wird das 2013er Nexus 7 wie das Vorgängermodell von Asus. Anstelle des mittlerweile etwas angestaubten Tegra-3-SoCs setzt Asus nun auf einen Snapdragon S4 Pro von Qualcomm. Unterstützt von nun 2,0 statt 1,0 GByte RAM und endlich mit einer rückwärtigen Kamera schafft Google im Test erneut, den Wettbewerb unter Druck zu setzen. Leistung, Verarbeitung und das Full-HD-Display finden sich in dieser Kombination ansonsten eher bei deutlich teureren Produkten. Wir werden klären, ob Asus und Google auch abseits der auf dem Papier beeindruckend klingenden technischen Daten überzeugen können.

Display

Da es bei vielen Tablet-Herstellern offenbar immer noch nicht angekommen ist, wiederholen wir einleitend den wohl wichtigsten Grundsatz für gute Tablets: »Die wichtigste Komponente ist das Display«. Selbst der beste Prozessor nützt dem Tablet-Nutzer wenig, wenn das Gerät aufgrund eines minderwertigen Displays unbenutzbar ist. Asus und Google jedoch haben ihre Hausaufgaben gemacht und verbauen einen erstklassigen Bildschirm im neuen Nexus 7.

Asus Google Nexus 7 (2013) : Die Blickwinkel des Asus Google Nexus 7 (2013) sind hervorragend. Die Blickwinkel des Asus Google Nexus 7 (2013) sind hervorragend.

Die Auflösung des IPS-Panels beträgt 1.920x1.200 Pixel im 16:10-Format, mehr als Full HD also. Angesichts der sieben Zoll messenden Diagonale kommt das aktuelle Nexus 7 damit auf eine Pixeldichte von 323 ppi - selbst das Samsung Google Nexus 10 und das iPad 4 mit seinem Retina-Display bieten eine geringere Pixeldichte. Doch nicht nur die hohe Auflösung überzeugt uns im Test, auch die überraschend guten Betrachtungswinkel sind erstklassig. Es gibt kaum einen Winkel, aus dem sich das Nexus 7 (2013) nicht sehr gut nutzen lässt. Und auch die Farbden zeigen sogar aus unrealistisch flachen Winkeln kaum Verfälschungen. Mit einer maximalen Helligkeit von mehr als 500 cd/m² handelt es sich zudem um ein sehr leuchtstarkes Display - ungewöhnlich angesichts der durch die hohe Auflösung sehr eng beieinander stehenden Pixel.

Hardware

Asus Google Nexus 7 (2013) : Snapdragon S4 Pro, Adreno 320 Grafik und 2,0 GByte RAM sorgen im Test für hohes Tempo. Snapdragon S4 Pro, Adreno 320 Grafik und 2,0 GByte RAM sorgen im Test für hohes Tempo. Google verwendet beim Nexus 7 (2013) Qualcomms Snapdragon S4 Pro mit vier ARM-Rechenkernen bei 1,5 GHz Taktfrequenz. Da Qualcomm die Rechenkerne gegenüber der ansonsten oft genutzten Cortex-A9-Architektur spürbar verbessert hat, liefern die »Krait«-Kerne gegenüber der ARM-A9-Konkurrenz eine bessere Rechenleistung und Energieeffizienz. Produziert wird der SoC zudem im energiesparenden 28-nm-Verfahren.

Um die Grafikberechnung kümmert sich die integrierte Adreno-320-Grafikeinheit, die eine für Tablets durchaus beachtliche 3D-Performance bietet und auch der hohen Auflösung des Nexus 7 gewachsen ist. AMD dürfte sich noch immer ärgern, die damals noch als Radeon (»Adreno« ist ein Annagramm von Radeon) vermarkteten Ultramobil-Grafikchips mitsamt Fertigungs-Know-How und Patenten vor einigen Jahren zu einem Spottpreis an Qualcomm veräußert zu haben.

Der Arbeitsspeicher ist gegenüber dem 2012er Nexus 7 auf 2,0 GByte verdoppelt worden. Angesichts des steigenden Leistungshungers vieler Android-Apps und der höheren Android-Betriebssystemversionen macht sich das im Test äußerst positiv bemerkbar. Dass weniger RAM bereits stark bremsen kann, stellten wir jüngst beim Test des Samsung Galaxy Tab 3 10.1 fest.

Asus Google Nexus 7 (2013) : Die hohe Pixeldichte des neuen Nexus 7 ist fast 50 Prozent höher als die des Vorgängermodells. Die hohe Pixeldichte des neuen Nexus 7 ist fast 50 Prozent höher als die des Vorgängermodells.

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Avatar wtfuar
wtfuar
#1 | 14. Sep 2013, 09:36
Laufzeit?
Achja und wie ist es mit der Laufzeit?
Habt ihr die Laufzeit vergessen?
Interessiert keinen die Laufzeit?

"- ohne dabei eine geringere Akkulaufzeit in Kauf nehmen zu müssen."

Na danke ... Laufzeit?

Edith hats gefunden:
" Trotz der hohen Display-Helligkeit fällt die Laufzeit der beiden Nexus-7-Modelle identisch aus. Unter voller Last und maximaler Helligkeit hält das 2013er-Nexus-7 gute 3,5 Stunden ohne Steckdose aus. Bei reiner WLAN-Nutzung und gedimmten Display sind es beinahe sieben Stunden."

Edith meint noch:
Nutze derzeit noch das Blackberry Playbook und habe damit 5-7 Tage Laufzeit mit WLAN permanent, Email, Browsen. Bin da wohl nicht die Zielgruppe fuers Nexus.
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Avatar Fred
Fred
#2 | 14. Sep 2013, 10:08
Lesen kann helfen, dann findest vielleicht sogar du das Wort "Laufzeit".
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Avatar DerNamenlose01
DerNamenlose01
#3 | 14. Sep 2013, 10:08
Zitat von wtfuar:
Nutze derzeit noch das Blackberry Playbook und habe damit 5-7 Tage Laufzeit mit WLAN permanent, Email, Browsen. Bin da wohl nicht die Zielgruppe fuers Nexus.


5-7 tage pausenlose nutzung???
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Avatar Askalet
Askalet
#4 | 14. Sep 2013, 10:09
Zitat von wtfuar:
Nutze derzeit noch das Blackberry Playbook und habe damit 5-7 Tage Laufzeit mit WLAN permanent, Email, Browsen. Bin da wohl nicht die Zielgruppe fuers Nexus.


Sinnfreie Angabe wenn du die Bedingungen nicht nennst. Und das ewige "Edith" ist nicht wirklich witzig.
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Avatar Phoenix.Feanaro
Phoenix.Feanaro
#5 | 14. Sep 2013, 10:28
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Copec
Copec
#6 | 14. Sep 2013, 10:28
HDMI funktioniert über einen Mobility DisplayPort, daher stimmt der Minus-Punkt nicht ganz
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Avatar S0k4r
S0k4r
#7 | 14. Sep 2013, 10:30
Also um mal die Laufzeit vom alten Nexus zu nennen mit der man auch was anfangen kann, als "im Browser rumzugammeln", ist 8h Videosschauen......

Mails checken, nen Paar Youtubevideos anschauen und im Browser unterwegs sein komm ich locker 3-4 Tage hin.
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Avatar Drehtürsteher
Drehtürsteher
#8 | 14. Sep 2013, 11:33
Zitat von Phoenix.Feanaro:
Na also!
Ich seh zur Zeit nun wirklich keinen Grund mehr für ein teureres Tablet (ok, es sei denn, man will unbedingt 10 Zoll).
Nochmal son richtig schöner Tritt in Apples Ipad-Arsch.
Gefällt mir.

Die iPad minis gehen schon ganz gut weg, keine Sorge :)
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Avatar Dennis Ziesecke
Dennis Ziesecke
#9 | 14. Sep 2013, 12:15
Zitat von Copec:
HDMI funktioniert über einen Mobility DisplayPort, daher stimmt der Minus-Punkt nicht ganz


Du meinst Mobile High-Definition Link nehme ich an? Das ist als Pro-Punkt erwähnt, die Abkürzung lautet MHL. "Kein HDMI" bleibt aber ein Minus-Punkt, da bei (Micro-)HDMI auf nervende Adapter verzichtet werden kann.
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Avatar blue_monkey
blue_monkey
#10 | 14. Sep 2013, 12:22
Ich hab ein ASUS Memo Pad für 130 Euro und mit dem kann ich das, für was ich es am meissten verwende (nämlich surfen^^) sehr gut. Auf jeden Fall macht das, was ich mit so nem Teil am meissten mache (nämlich surfen), auf dem Ipad meiner Mutter nicht mehr Spaß.^^

Würde ich mir jetzt ein Tablet kaufen, dann vermutlich das Nexus.
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