Microsoft Surface Pro 2

Tablets   |   Datum: 04.12.2013
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Microsoft Surface Pro 2 im Test

Tablet-Neuauflage mit Akku-Bonus

Das Surface Pro gilt gegenüber dem glücklosen RT-Surface als einzig »echtes« Windows-Tablet von Microsoft. Nach einem Jahr beerbt Microsoft sein Erstlingswerk mit einem im Inneren stark verbesserten Nachfolger und setzt im Test genau an den richtigen Stellen an.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 04.12.2013


Microsoft Surface Pro 2 : Das Microsoft Surface Pro 2 vermischt Ultrabooks und Tablets. Das Microsoft Surface Pro 2 vermischt Ultrabooks und Tablets.

Ultrabooks setzen immer stärker auf Touch-Displays - kein Wunder, lässt sich Microsofts Windows 8 doch mittlerweise damit sehr gut. Nun liegt zwischen einem Touch-Ultrabook und einem Windows-Tablet nicht mehr viel, die Unterschiede verschwinden zunehmend. Vor allem das Microsoft Surface Pro 2 , Microsofts Hardware gewordene Windows-Werbung in Tablet-Form, setzt an, Ultrabooks das Wasser abzugraben.

Zum Thema » Microsoft Surface RT im Test Windows-Tablet ohne richtiges Windows » Galaxy Tab 3 10.1 im Test Kompaktes 10-Zoll-Tablet mit Telefon-Bonus » Google Nexus 7 (2013) im Test High-End-Hardware und HD-Display Meckerten wir beim Test des ersten Surface Pro noch über die geringe Akkulaufzeit und den damals fast veralteten Ivy-Bridge-Prozessor, gibt es beim Surface Pro 2 kaum noch Dinge zu beanstanden. Zumindest keine, die sich technisch ohne weiteres lösen ließen - so ist das Surface Pro 2 noch immer ein verdammt schwerer Klotz, vor allem wenn man das neue iPad Air oder Android-Leichtgewichte wie das Sony Xperia Tablet Z gewohnt ist. Im Gegenzug bietet Microsoft volle x86-Power in Form eines schnellen Haswell-Prozessors und vor allem die Kompatibilität zu allen Windows-Anwendungen. Sehr praktisch ist auch der beiliegende Eingabestift, der vor allem bei der guten Handschriftenerkennung von Windows überzeugen kann.

Microsoft verkauft das Surface Pro 2 mit 64, 128, 256 oder 512 GByte internem Speicherplatz ab 890, 930 beziehungsweise 1.300 Euro. In Verbindung mit den beiden Tastatur-Schutzhüllen Type-Cover beziehungsweise Touch-Cover mutiert das Surface Pro 2 im Handumdrehen zum fast vollwertigen Ultrabook. Unpraktische Cover-Bundles schreibt Microsoft nun nicht mehr vor, die etwas überarbeiteten Cover sind einzeln zu einem Preis von 129 Euro in verschiedenen Farben erhältlich. Wir haben das Type-Cover in knalligem Cyan mitgeordert - die Farbe verhindert effektiv das versehentliche Verlegen des Tablets, die nun integrierte Hintergrundbeleuchtung sorgt für Schreibfreude auch bei Nacht.

Wir danken vorab notebooksbilliger.de für die Bereitstellung des Testgeräts.

Microsoft Surface Pro 2 : Mit dem Typecover lässt es sich schon recht angenehm tippen - das Cover schlägt jedoch mit zusätzlichen 129 Euro zu Buche. Mit dem Typecover lässt es sich schon recht angenehm tippen - das Cover schlägt jedoch mit zusätzlichen 129 Euro zu Buche.

Hardware

Nachdem sich der Generationswechsel beim Surface Pro rein äußerlich nicht bemerkbar gemacht hat, findet sich im Inneren die modernere und für Tablets zudem deutlich besser geeignete Hardware. Beim Test des ersten Surface Pro fragten wir uns noch, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, gleich mit einem Haswell-Prozessor einzusteigen. Der Test des Surface Pro 2 beweist: ja, wäre es gewesen.

Microsoft setzt nun auf einen Ultra-Low-Voltage-Prozessor von Intel, den Core i5-4200U. Er taktet seine zwei Haswell-Rechenkerne mit 1,6 GHz, kann diesen aber per Turboboost auf bis zu 2,6 GHz anheben. Im Alltag gelingt dem Prozessor das dank aktiver Kühlung im Tablet erfreulich oft.

Microsoft Surface Pro 2 : Mit dem Digitizer-Pen und der Wacom-Hardware eignet sich das Surface auch als Grafiktablet und für handschriftliche Eingaben. Mit dem Digitizer-Pen und der Wacom-Hardware eignet sich das Surface auch als Grafiktablet und für handschriftliche Eingaben. Gegenüber dem im ersten Surface Pro verbauten Ivy-Bridge-Vorgänger i5-3337U arbeitet das Surface Pro 2 mit einem um 100 MHz geringeren Basistakt, aber mit einem identischen Turbo-Maximaltakt. Aufgrund der nur unwesentlich gesteigerten Leistung der Haswell-Architektur ergibt sich zwar beim Surface Pro 2 keine verbesserte Performance, dafür aber eine geringere Energieaufnahme von 15 zu 17 Watt TDP für den Prozessor inklusive Grafikeinheit. Unter Last erfordert allerdings auch der weniger leistungshungrige Prozessor eine aktive Kühlung durch einen einigermaßen leisen Lüfter.

Bei der integrierten Grafik gibt es die größten Fortschritte. Die HD Graphics 4400 im Surface Pro 2 arbeitet je nach Anwendungsfall teils deutlich schneller als die HD 4000 im Vorgängermodell. Da das Leistungsniveau jedoch weiterhin auf einem eher niedrigen Level liegt, reichen die paar zusätzlichen Bilder pro Sekunde nicht aus, um aus dem Surface Pro 2 ein wirkliches Gaming-Tablet zu machen.

Der Arbeitsspeicher ist mit 4,0 oder 8,0 GByte (je nach Version) üppig dimensioniert. Dazu gibt es einen integrierten USB-3.0-Port an der Seite des Tablets. Mittels USB-Hub lassen sich hier auch mehr als ein Gerät gleichzeitig anschließen - DVB-T-Sticks, UMTS- und LTE-Sticks aber auch Drucker und Eingabegeräte funktionieren dank Desktop-Betriebssystem hervorragend.

Die Akkulaufzeit profitiert von den erweiterten Stromsparfunktionen des Haswell-Prozessors. Waren beim ersten Surface Pro maximal 4,5 Stunden Websurfen ohne Besuch einer Steckdose möglich, sind es beim aktuellen Modell gute sechs Stunden. Nach dem Einspielen eines Firmware-Updates hielt unser Testgerät sogar noch einmal 45 Minuten zusätzlich durch. Nichts geändert hat sich hingegen an der Laufzeit unter Last: Wird der Prozessor gefordert, muss der Akku wie auch beim ersten Surface Pro nach etwa 90 Minuten nachgeladen werden.

Windows 8.1 zwei Explorer
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Avatar Th1rd3y3
Th1rd3y3
#1 | 04. Dez 2013, 11:21
Wenn man ne Maus anschließen kann, denk ich vl. drüber nach
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Avatar NINJAFIGHTER
NINJAFIGHTER
#2 | 04. Dez 2013, 11:30
Zitat von Th1rd3y3:
Wenn man ne Maus anschließen kann, denk ich vl. drüber nach


Irgendwie wird das schon möglich werden, wenn man bedenkt, was alles beim Ipad möglich ist. Mich macht der Preis wieder Sorgen. Beim ersten Mal waren die recht hoch.
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Avatar OwnanTheBavarian
OwnanTheBavarian
#3 | 04. Dez 2013, 11:31
Kannst du. Jede die auch an nem Windows PC läuft.
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Avatar Dod
Dod
#4 | 04. Dez 2013, 11:38
Zitat von Th1rd3y3:
Wenn man ne Maus anschließen kann, denk ich vl. drüber nach


Lies doch mal den Text, da stehts doch. Das Ding hat USB 3.0 und es funktioniert alles, was sich auch am Notebook/Desktop per USB unter Windows installieren und nutzen lässt.
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Avatar ancalagon
ancalagon
#5 | 04. Dez 2013, 11:41
1300€ für ein Tablet :ugly:
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Avatar KingLamer
KingLamer
#6 | 04. Dez 2013, 11:53
Zitat von ancalagon:
1300€ für ein Tablet, das ein ultrabook sein will :ugly:

fixed
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Avatar SolemnStatement
SolemnStatement
#7 | 04. Dez 2013, 12:06
Der Preis... DER PREIS!
Wenn der nich wäre, ne, hätte ich son Dingen innerhalb kürzester Zeit. Gerade für die Arbeit oder Uni wäre das genial.

Aber nicht für fast 1.000 Euro.
Da kauf ich mir dann doch lieber nen richtig schickes Notebook für und hab den gleichen Effekt, mehr Leistung und wahrscheinlich weniger bezahlt.

Schade, denn prinzipiell finde ich die Idee echt super.
Ma schauen wenn es das ma für 600 Euro oder so gibt, werde ich wohl zuschlagen. :)
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Avatar Mergey
Mergey
#8 | 04. Dez 2013, 12:23
das surface pro ist ja nicht das einzige tablet mit vollwertigem windows
ich selbst hab ein acer 8" tablet seit gut 3 monaten und zum arbeiten und für die uni ist es perfeckt... viel besser als dieser komische app quatsch auf androide oder apple tablets wo man nur bedingt arbeiten kann
und wow vanilla läuft auf meinem tablet troz schwacher intel atom cpu/gpu
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Avatar lightcake
lightcake
#9 | 04. Dez 2013, 12:27
Von Asus gibt es ein Hybrid Laptop/Tablet mit vollwertigem Windows 8.1 & Intel Atom um 400€.

ASUS Transformer Book T100TA
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Avatar Kehool
Kehool
#10 | 04. Dez 2013, 12:33
Zitat von SolemnStatement:
Aber nicht für fast 1.000 Euro.
Da kauf ich mir dann doch lieber nen richtig schickes Notebook für und hab den gleichen Effekt, mehr Leistung und wahrscheinlich weniger bezahlt.


du bezahlst hier eben auch die wacom hardware mit

wenn du das nicht brauchst ist das gerät ohnehin quatsch für dich, geräte die nur kapazitive eingabe bieten gibts schon für deutlich weniger

Zitat von lightcake:
Von Asus gibt es ein Hybrid Laptop/Tablet mit vollwertigem Windows 8.1 & Intel Atom um 400€.


intel atom und vermutlich auch kein wacom panel, damit wäre der preisunterschied auch schon erklärt
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