Samsung Galaxy Note 10.1 (2014)

Tablets   |   Datum: 08.01.2014
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Samsung Galaxy Note 10.1 (2014) im Test

Android-Referenz mit Stifteingabe

Das hochpreisige Samsung Galaxy Note 10.1 (2014) im Test tritt gegen Apples iPad-Serie an und wendet sich vor allem an Käufer mit gut gefülltem Konto. Wir untersuchen, ob das Galaxy Note 10.1 (2014) dem High-End-Anspruch gerecht wird.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 08.01.2014


Samsung Galaxy Note 10.1 (2014) : Samsung Galaxy Note 10.1 (2014) - hochwertig verarbeitet, schnelle Hardware, aber ziemlich teuer. Samsung Galaxy Note 10.1 (2014) - hochwertig verarbeitet, schnelle Hardware, aber ziemlich teuer.

Samsung pflegt die Zweiklassen-Gesellschaft, zumindest im Bereich der Tablets. Während die vergleichsweise günstigen Galaxy Tabs mit bestenfalls durchschnittlichem technischen Innenleben aufwarten, gibt es bei der Note-Serie Luxus pur. Das Samsung Galaxy Note 10.1 in der 2014er-Edition im Test setzt auf die schnellsten verfügbaren ARM-Prozessoren, viel RAM und eine hohe Display-Auflösung. Doch auch abseits der reinen technischen Daten zeigt Samsung beim Note einen Hang zum Luxus: Die Rückseite ist mit Kunstleder besetzt und der Eingabestift sorgt für bequeme Bedienung bei einigen ansonsten fummeligen Anwendungen. Dazu gibt es Handschrifterkennung und sogar Multitasking (in begrenztem Maße) bietet die Note-Serie.

Zum Thema » Microsoft Surface Pro 2 im Test Tablet-Neuauflage mit Akku-Bonus » Asus Google Nexus 7 im Test High-End-Nexus mit HD-Display » Sony Xperia Tablet Z im Test Freibad-Tablet mit Spitzen-Display Das Galaxy Note 10.1 (2014) im Test wird mit LTE-Mobilfunk sowie als reine WiFi-Version angeboten. Mit 16 GByte Speicher liegt der Preis des WiFi-Modells bei rund 470 Euro, mit LTE sind es 600 Euro. 32 GByte finden sich aktuell nur im WiFi-Note für rund 540 Euro.

Hardware

Samsung verkauft das Galaxy Note 10.1 (2014) in zwei (zumindest im Inneren) sehr unterschiedlichen Versionen. Das uns vorliegende Testgerät mit LTE-Funkmodem verwendet als Prozessor den rasanten Qualcomm Snapdragon 800 (auch bekannt als MSM8974) mit einer Taktfrequenz von 2,26 GHz.

Die etwas preiswertere Variante ohne LTE-Mobilfunk hingegen nutzt einen Samsung-SoC (»System on a Chip«), den Exynos 5420 Octa. Die Namensgebung und ein flüchtiger Blick auf die technischen Daten (sowie Werbebroschüren bekannter Elektronik-Discounter) versprechen für den Samsung-Chip zwar acht vollwertige Rechenkerne - der Exynos 5420 Octa rechnet aber nur mit maximal vier Kernen gleichzeitig. Samsung folgt mit dem 5420 Octa dem Big-Little-Prinzip von ARM und stellt vier schnellen, aber auch energiehungrigen A15-Recheneinheiten (wie sie unter anderem in Nvidias Tegra 4 zum Einsatz kommen), noch vier energiesparende, aber langsamere A7-Rechenkerne zur Seite, die bei geringer Rechenlast an Stelle der schnelleren Kerne einspringen.

Samsung Galaxy Note 10.1 (2014) : Qualcomm nutzt eine hauseigene Weiterentwicklung der ARM Cortex A9-Architektur namens Krait 400. Qualcomm nutzt eine hauseigene Weiterentwicklung der ARM Cortex A9-Architektur namens Krait 400. Der Snapdragon 800 des uns vorliegenden LTE-Tablets hingegen ist ein alter Bekannter und kommt in dieser Form in zahlreichen aktuellen Highend-Smartphones und Tablets wie beispielsweise dem Google Nexus 5 oder dem Amazon Kindle Fire HDX zum Einsatz. Qualcomm verbaut beim Snapdragon 800 vier hochgetaktete Krait-400-Rechenkerne mitsamt der schnellen Adreno-330-Grafikeinheit und bietet so eine rechenstarke Basis für das Note 10.1 (2014) - auch ohne A15-Unterbau. Zwar legt Samsung nicht den Maximaltakt (2,3 GHz) des MSM8974 genannten SoC an, mit 2,26 GHz arbeiten die vier Rechenkerne jedoch schnell genug.

Zur Seite stehen dem Prozessor satte 3,0 GByte Arbeitsspeicher, so dass dem Note in diesem Punkt nicht so schnell die Luft ausgehen dürfte - schließlich sind auch Spiele-PCs mit 3,0 GByte noch für die meisten Spiele zu gebrauchen. Auch die Grafikleistung des Adreno 330 überzeugt im Test - selbst grafisch aufwändige Titel wie die Android-Version von Assassin's Creed Pirates laufen butterweich.

Samsung Galaxy Note 10.1 (2014) : Fotos gelingen mit der rückwärtigen 8-Megapixel-Kamera erfreulich gut. Zumal die Kamera von einem Blitz unterstützt wird. Fotos gelingen mit der rückwärtigen 8-Megapixel-Kamera erfreulich gut. Zumal die Kamera von einem Blitz unterstützt wird.

Am oberen Display-Rand über dem (dezenten) Samsung-Logo findet sich ein Infrarot-Sender, mit Hilfe dessen sich die heimische Wohnzimmerelektronik bequem fernsteuern lässt. Der Ladeanschluss lässt sich per Adapter auch als USB-2.0-Port nutzen, Speicherkarten nimmt das Note in Form von Micro-SD-Kärtchen mit bis zu 64 GByte Kapazität auf. Fotos und Videos lassen sich mit den zwei integrierten Kameras aufnehmen - die Frontkamera löst mit 2,0 MPixeln auf und erzeugt recht gute Bilder, die rückwärtige Kamera bringt es auf 8,0 MPixel bei einer guten Bildqualität.

Unser Testgerät des Galaxy Note 10.1 (2014) verfügt über 16 GByte internen Festspeicher, einige Gigabyte davon belegt Samsung allerdings mit dem Android-Betriebssystem sowie zahlreichen hauseigenen Apps und einem rudimentären Office-Paket.

Samsung Galaxy Note 10.1 (2014) : Micro-SD und SIM-Steckplatz sind mit Klappen geschützt. Micro-SD und SIM-Steckplatz sind mit Klappen geschützt. Die Akkulaufzeit des Tablets überzeugte im Test mit bis zu elf Stunden Laufzeit bei alltäglicher Nutzung (WLAN eingeschaltet, Energiesparoption, gelegentliches Anschauen von Videos sowie regelmäßigem Surfen). Wird ausgiebig mit dem Tablet gespielt, geht dem Note zwar bereits nach etwas über 4,5 Stunden die Puste aus, allerdings handelt es sich auch dabei im Konkurrenzvergleich um einen sehr guten Wert, vor allem angesichts der gebotenen Performance. Gegenüber etwas langsameren Modellen wie dem Sony Xperia Tablet Z ist das Samsung-Spitzenmodell allerdings schwerer: 540 Gramm wiegt das Galaxy Note 10.1 (2014), das wasserdichte Sony-Tablet ist mit nur 495 Gramm etwas leichter, Apples neues iPad Air kommt in der LTE-Version auf lediglich 478 Gramm. Gravierend ist dieser Gewichtsunterschied im Test jedoch nicht.

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Avatar Astyages
Astyages
#1 | 08. Jan 2014, 19:14
Ist die Rückseite wirklich aus Kunstleder??? Beim Note 3 war das Polycarbonat in Kunstlederoptik gepresst, ich bezweifel mal stark, das die das plötzlich geändert haben.
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chillmoo
#2 | 08. Jan 2014, 19:15
Ich finde das größte Manko bei Android sind immer noch die Apps. Nix gescheites, was auch optisch ansprechend ist. :/ Da können sie noch so tolle Tablets rausbringen.
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lionxx
#3 | 08. Jan 2014, 19:48
Zitat von :
Einzig das Umblättern des Homescreens auf einen Bildschirm mit Samsung-Smartapps führt mitunter zu einem leichten Ruckeln.

Typisch für Samsung, gerade im Tabletbereich. Für mich ein KO-Kriterium. Ich verstehe einfach nicht, dass Samsung es nicht einmal hinbekommt, ein ruckelfrei laufendes Tablet mit Android auf den Markt zu bringen (die Ausnahme bildet wohl das Nexus 10).

Naja in meinen Augen ergibt ein Android Tablet (mit 10 Zoll) ohnehin nicht mehr viel Sinn, nun wo die Windows 8-Tablets mit Bay Trail schon auf dem Markt sind.
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Avatar lionxx
lionxx
#4 | 08. Jan 2014, 19:51
Zitat von chillmoo:
Ich finde das größte Manko bei Android sind immer noch die Apps. Nix gescheites, was auch optisch ansprechend ist. :/ Da können sie noch so tolle Tablets rausbringen.

Du hast insofern Recht, dass die meisten Apps unter Android lediglich auf die 10 Zoll hochskaliert werden und die Bedienung nicht angepasst wird, das läuft bei Apple (muss man ganz ehrlich zugeben) deutlich besser. Bei 8 Zoll-Tablets sieht das ganze dafür schon deutlich besser aus.
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Avatar TheScooby
TheScooby
#5 | 08. Jan 2014, 20:16
Was soll der Quark mit der Vergleichsbauhöhe?

Wieso vergleicht ihr das aktuelle 10" Top Model von Samsung mit einem 150€ 7" Tablet und mit einem 3 Jahre alten iPad? Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber noch "unüberlegter..." kann man diese Auswahl nicht treffen.

Ich hätte das Galaxy Note ja mit einem iPad Air und Surface 2 bzw Surface Pro verglichen!
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Avatar Kehool
Kehool
#6 | 08. Jan 2014, 21:24
Zitat von :
aktuell bietet kein Tablet mehr Grafikleistung, auch Nvidias Tegra 4 kann nicht mithalten.


sollte wohl heißen "kein android tablet" oder? ;)
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Avatar herrwolken
herrwolken
#7 | 08. Jan 2014, 21:25
Was haben nur alle immer mit der Bauhöhe von Tablets? Warum wird damit geworben? Warum muss das im Test immer so groß genannt werden? Ist das wirklich wichtig? Hat schon einmal jemand nach 2 Stunden Rumwischen sagen müssen: "Also langsam kann ich das ding nicht mehr halten mit seinen 12 mm. Wenns doch nur 11 mm wären, dann gings direkt noch 2 Stunden länger."?! WTF?!
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Avatar Kehool
Kehool
#8 | 08. Jan 2014, 22:36
Zitat von herrwolken:
Was haben nur alle immer mit der Bauhöhe von Tablets? Warum wird damit geworben? Warum muss das im Test immer so groß genannt werden? Ist das wirklich wichtig? Hat schon einmal jemand nach 2 Stunden Rumwischen sagen müssen: "Also langsam kann ich das ding nicht mehr halten mit seinen 12 mm. Wenns doch nur 11 mm wären, dann gings direkt noch 2 Stunden länger."?! WTF?!


kann man bei smartphones noch verstehen, soll ja auch in die hosentasche passen
aber beim tablet weiß ich auch nicht was das soll
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Avatar clouds5
clouds5
#9 | 09. Jan 2014, 00:53
Zitat von lionxx:

Typisch für Samsung, gerade im Tabletbereich. Für mich ein KO-Kriterium. Ich verstehe einfach nicht, dass Samsung es nicht einmal hinbekommt, ein ruckelfrei laufendes Tablet mit Android auf den Markt zu bringen (die Ausnahme bildet wohl das Nexus10


Dauert 1min einen anderen launcher zu installieren und 1-2 apps zu deaktivieren. Mein note 2014 ruckelt kein bisschen (ohne root oder so!). Wenn einem bei android etwas nicht passt kann man immer etwas dagegen tun. Es ist nicht dafür gemacht, dass man alles so lässt wie es ist, sondern dass man es seinen Wünschen anpasst ;)
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Avatar clouds5
clouds5
#10 | 09. Jan 2014, 00:57
Zitat von rob81:


Leider wahr. Fängt schon beim Ebook Reader an. Alles ruckelt auf meinem Note 10.1 2014 bis auf "Mantano Reader". Der einzige der sowohl flüssig PDF als auch EPUB kann und ein "ordentliches" Design vorzuweisen hat. Hab da auch gleich die Pro Version für 8€ gekauft.


google books läuft bei mir inkl. Animation 100% flüssig und liest auch pdfs.
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