Coolermaster CM Storm Quickfire Pro

Tastaturen   |   Datum: 25.06.2012
Seite 1 2 3   Wertung

Coolermaster CM Storm Quickfire Pro im Test

Mechanische Maschinengewehrtastatur

Wenige mechanische Tastaturen verfügen über die besonders leichtgängigen Cherry-MX-Red-Schalter. Die Coolermaster CM Storm Quickfire Pro überzeugt im Test mit einer gewohnt hohen Präzision und einigen Extras.

Von Daniel Visarius |

Datum: 25.06.2012


Zum Thema » CM Storm Trigger im Test Mit MX Black und Tastenbeleuchtung » Die besten Spieler-Tastaturen Kaufberatung » Windows-7-Shortcuts Alle Tastaturkürzel Von all den mechanischen Tastaturen, die wir seit der Wiedergeburt dieser Technik getestet haben, ist die neue Coolermaster CM Strom Quickfire Pro erst die dritte mit den seltenen MX-Red-Schaltern von Cherry. Die weisen die gleichen Charakteristika auf wie die erheblich häufiger anzutreffende MX-Black-Variante, haben aber einen spürbar geringeren Widerstand.

Bei der CM Strom Quickfire Pro geht Coolermaster den Ausstattungswettkampf der letzten Zeit aber nicht mit. Außer den Funktionen, die sich über eine Doppelbelegung der Standardtasten realisieren lassen – dazu gehört beispielsweise eine Multimedia-Steuerung –, und eine Tastenbeleuchtung bietet die Quickfire Pro im Test keine besonderen Extras. Weder Profile noch Makros beherrscht die zum Testzeitpunkt rund 100 Euro Tastatur.

Coolermaster CM Storm Quickfire Pro : Die Coolermaster CM Storm Quickfire Pro glänzt im Test mit einer unglaublich hohen Präzision durch die MX-Red-Schalter von Cherry. Die Coolermaster CM Storm Quickfire Pro glänzt im Test mit einer unglaublich hohen Präzision durch die MX-Red-Schalter von Cherry.

Präzision & Technik

An der Präzision gibt es trotz der ungewöhnlichen Schaltervariante überhaupt nichts auszusetzen. Wie auf fast allen mechanischen Tastaturen schreiben und spielen wir auch auf der Coolermaster CM Storm Quickfire Pro im Test stets äußerst exakt und sehr schnell. Durch den besonders geringen Widerstand sind wir dabei noch schneller als auf Tastaturen mit den eng verwandten MX-Black-Schaltern.

Das Schreibgefühlt ist dabei identisch mit der Qpad MK-85 Pro Gaming und der Corsair Vengeance K90 , die beide ebenfalls auch den MX-Red-Schaltern basieren. Allerdings lässt sich die Corsair-Tastatur im direkten Vergleich nur als halbmechanisch bezeichnen, weil der Hersteller wichtige Tasten wie die F-Phalanx trotz des noch höheren Preises als billige Rubberdomes ausgelegt hat. Die MK-85 von Qpad dagegen hat wie die Quickfire Pro ein komplettes, mechanisches Tastenfeld, unterstützt aber im Gegensatz zur Quickfire zusätzlich Makros, Profile und bietet einen USB-2.0-Hub sowie eine Durchleitung für 3,5-mm-Klinkenanschlüsse von Headsets.

Coolermaster CM Storm Quickfire Pro : Indem die Quickfire Pro mehrere USB-Geräte simuliert, kann sie besonders viele simultane Tastenanschläge auseinander halten. Indem die Quickfire Pro mehrere USB-Geräte simuliert, kann sie besonders viele simultane Tastenanschläge auseinander halten. Obwohl USB eigentlich maximal sechs simultane Anschläge plus zwei Modifier wie STRG oder SHIFT erlaubt (den sogenannten 6-Key-Rollover, kurz 6KRO), schafft die CM Strom Quickfire Pro im Test so viele, dass selbst vier Hände nicht ausreichen, um die Maximalwert zu ermitteln. Um die USB-Begrenzungen zu umgehen, greift der Hersteller zu einem Trick, den auch Qpad und Corsair einsetzen.

Standardmäßig startet die Tastatur mit 6KRO, sobald wir aber mit der FN-Taste die Doppelbelegung aktivieren und ENTF betätigen, erkennt Windows plötzlich zwei weitere Quickfire Pros und installiert diese – indem die Tastatur dem Betriebssystem vorgaukelt mehr als nur ein Gerät zu sein, gibt Windows eine höhere Bandbreite preis. Um das Intervall zu reduzieren, mit dem der USB-Anschluss im PC einzelne Tastenanschläge registriert, unterstützt die Quickfire Pro zudem eine USB-Frequenz von bis zu 1.000 Hz. Das funktioniert laut Hersteller aber nicht an jedem PC, konkret nennt Coolermaster Mac-Rechner.

Nun drückt niemand gleichzeitig 20 Tasten. Aber manch billige Tastaturen streiken bereits bei vier simultanen Anschlägen, was etwa bei Shootern schnell erreicht wird, wenn wir nach vorne links gehen, springen und dabei eine zusätzliche Aktion ausführen wollen. Ghosting übrigens, also das fälschliche Erkennung einer Taste, die wir gar nicht gedrückt haben, ist uns im Test bei der Quickfire zudem nicht unterkommen, aber das konnten wir bei den meisten aktuellen Tastaturen ebenfalls nicht mehr beobachten.

Coolermaster CM Storm Quickfire Pro : Das Layout entspricht dem Standarddesign mit Ausnahme der Fn-Taste, die die Windows-Kontextmenü-Taste ersetzt und die Doppelbelegungen anderer Tasten aktiviert. Das Layout entspricht dem Standarddesign mit Ausnahme der Fn-Taste, die die Windows-Kontextmenü-Taste ersetzt und die Doppelbelegungen anderer Tasten aktiviert.

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Avatar Dominian
Dominian
#1 | 25. Jun 2012, 01:14
Ich mag den Druckpunkt der Blackwidow. Aber das ist sicher Geschmackssache. In Sachen Lautstärke ist die Blackwidow aber echt zu krass für einen mit Menschen gefüllten Raum. Ohne Kopfhöhrer nervt sie mich selbst schnell mal.

Und bei dem Preis scheint das ja eine echte Alternative zu sein. Nur die 6 Makro Tasten fehlen dann natürlich.
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Avatar Fighter321
Fighter321
#2 | 25. Jun 2012, 01:37
Um 1 Uhr noch ein Test, Respekt!
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Avatar chaos_zogger
chaos_zogger
#3 | 25. Jun 2012, 01:56
Zitat von Fighter321:
Um 1 Uhr noch ein Test, Respekt!


vorher wird der arme Daniel nicht in den Feierabend entlassen. Das Sonntag ist braucht man bei der GS ja gar nicht extra erwähnen ;)
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Avatar Diamondis
Diamondis
#4 | 25. Jun 2012, 02:59
Zitat von Fighter321:
Um 1 Uhr noch ein Test, Respekt!



Hat was :F vorallem dass man bedenkt wieviele leute um die Uhrzeit noch on sind :D
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Avatar Coasterchrissi
Coasterchrissi
#5 | 25. Jun 2012, 03:32
Zitat von Fighter321:
Um 1 Uhr noch ein Test, Respekt!


denke mal der test ist längst geschrieben und wurde automatisch online gestellt, vielleicht weil es der hersteller so vorgegeben hat.

Ansonsten bin ich mit meiner G110 von Logotech zufrieden.
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Avatar -Cryptic-
-Cryptic-
#6 | 25. Jun 2012, 04:12
Zitat von Dominian:
Ich mag den Druckpunkt der Blackwidow. Aber das ist sicher Geschmackssache. In Sachen Lautstärke ist die Blackwidow aber echt zu krass für einen mit Menschen gefüllten Raum. Ohne Kopfhöhrer nervt sie mich selbst schnell mal.


Welche Blackwidow hast du denn?
Ich habe aktuelle die Ultimate und die Lautstärke ist absolut in Ordnung, also nicht störend.
Aber vielleicht hast du auch nur ein sehr empfindliches Gehör?
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Avatar REFRESH
REFRESH
#7 | 25. Jun 2012, 07:42
Fehler!
Bei der CM Strom Quickfire Pro

Sieht nich schlecht aus, kann anscheinend auch einiges, Profile & Makros gehören aber bei Keyboards heutzutage dazu finde ich.
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Avatar Kronpr1nz
Kronpr1nz
#8 | 25. Jun 2012, 09:23
Zitat von -Cryptic-:


Welche Blackwidow hast du denn?
Ich habe aktuelle die Ultimate und die Lautstärke ist absolut in Ordnung, also nicht störend.
Aber vielleicht hast du auch nur ein sehr empfindliches Gehör?


So laut finde ich sie auch nicht. Man gewöhnt sich dran.
Zumal die BlackWidow Ultimate auch eine der wenigen Tastaturen mit vernünftiger Hintergrundbleuchtung ist.

Ich spiele öfter mal in abgedunkelten Räumen deswegen mag ich eine dezente Hintergrundbeleuchtung.

Zwar kann ich bilnd tippen aber wenn ich mal ein Sonderzeichen brauche fällt die Orientierung doch leichter.
(Obwohl bei der BW Ultimate ja nicht mal wirklich die Sonderzeichen beleuchtet werden. Warum auch immer)

Ich verstehe sowieso nicht warum eine Hintergrundbeleuchtung bei Mecha-Tastaturen so selten ist.

Mag sein, dass einige es als "Bling-Bling" abtun aber in der Regel kann man es ja auch ausschalten.
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Avatar hail_to_the_king
hail_to_the_king
#9 | 25. Jun 2012, 10:30
erklärt mir mal bitte jemand, was hier einen preis von 100€ rechtfertigt?
diese tastatur hier sieht meiner dell-tastatur ähnlich, die mir mein vater vor 5 jahren mal mitgrbacht hat, weil er im büro auf ein notebook umgestiegen ist. neupreis dürfte etwa bei 0€ gelegen haben /gabs gratis zum pc dazu), aber sie funktioniert noch, hat mMn. super druckpunkte und ist noch nie verrutscht. sie hat keine tastenbeleuchtung, aber die meisten zocker können ihre tastatur ohnehin blind bedienen. ich kann damit keine 20 tasten gleichzeitig drücken kann, was zugegebenermaßen oft stört, und es gibt keine doppelbelegung von tasten, aber das rechtfertigt keine 100€-investition..
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Avatar Kronpr1nz
Kronpr1nz
#10 | 25. Jun 2012, 11:05
Zitat von hail_to_the_king:
erklärt mir mal bitte jemand, was hier einen preis von 100€ rechtfertigt?


Objektiv ist der Preis so hoch weil durch die Bauart mehr hochwertige Einzelteile verbaut werden und dadurch die Herstellungskosten höher sind.
Nun weiß ich nicht was deine Tastatur für eine Bauart ist aber selbst wenn sie mechanisch ist bezahlt man die Tastatur trotzdem bei der Anschaffung des PC's (ha, da ist ein Deppenapostroph) mit.

Natürlich ist die Frage ob ein subjektiv besseres Tippgefühl die 100 € Wert sind. Aber PC Spiele sind ein Hobby welches man das Spaßes wegen macht und nicht wegen des Kosten/Nutzenverhältnisses.

Daher ist die Frage eh müßig ob eine Gamer Tastatur/Maus/Gehäuse etc. den Aufpreis wert ist.


Das muss jeder selber entscheiden, denn das schöne ist, niemand wird zum Kauf gezwungen.
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