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Test: Asus OC Station im Test

Prozessoren übertakten per Knopfdruck

Mit der OC Station will Asus das Übertakten vereinfachen. Kein Bios-Fummeln mehr, keine Extra-Tools, nur ein Dreh am Rad und schon laufen Core i7 oder Phenom II schneller - vorausgesetzt, Sie haben ein Mainboard aus der Republic of Gamers-Serie.

Von Hendrik Weins |

Datum: 16.06.2009


Übertakter haben es nicht leicht. Entweder sie durchforsten das Mainboard-Bios nach den richtigen Schaltern oder sie haben es mit umständlicher und unverständlicher Software zu tun. Mit der OC Station will Asus das ändern – zumindest für die High-End-Modelle aus der kostspieligen Republic of Gamers-Serie.

Test: Asus OC Station : In den ehrwürdigen 386er-Zeiten reichte ein Druck auf die »Turbo-Taste«, und schon lieferte der Prozessor statt 16 MHz bahnbrechende 25 (!) MHz. Um heute einen Leistungssprung von mehr als 50 Prozent zu erreichen, müssen Sie deutlich mehr Arbeit in Kauf nehmen als bloß einen Knopf zu drücken. Ob Sie dafür im Bios sämtliche Optionen ausprobieren oder in unzähligen Programmen nach den richtigen Einstellungen suchen -- Übertakten per Knopfdruck ist das nun wirklich nicht.
Mit der OC Station will Asus die viele Kleinarbeit deutlich vereinfachen. Kein BIOS mehr, keine Extra-Programme, einfach nur ein großes Drehrad (und drei kleine Knöpfe). Die graue Box funktioniert bei vielen Prozessoren, aber nicht bei den beliebten Core 2 Duo oder Core 2 Quad, denn es gibt kein passendes Mainboard. Core i7, Athlon 64 X2 oder Phenom-Prozessoren sind hingegen kein Problem. Bevor Sie jetzt aber denken »Hey, das will ich haben« müssen Sie drei Hürden überwinden:

Hürde 1: Der Preis

Zwar steht der Preis noch nicht fest, aber ein solches Gerät mit farbigem Mini-Display und stark begrenztem Käuferfeld wird unserer Erfahrung nach alles andere als günstig. Wir tippen auf einen Preis von 150 bis 200 Euro. Einen günstigen Prozessor soweit zu übertakten, das Sie diese Investition wieder rausholen, wird zumindest schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

Hürde 2: Das Mainboard

Die OC Station verträgt sich nicht mit jedem Mainboard. Das Gerät setzt zwingend eine Asus-Mainboard aus der Gaming-Familie »Republic of Gamers« voraus. Selbst wenn beide Voraussetzungen erfüllt sind, legt Asus einen weiteren Stolperstein in den Weg: Nur drei (!) der ROG-Mainboards werden überhaupt unterstützt. Und zwar ausschließlich die High-End-Modelle Crosshair III Formula (AMD 790FX-Chipsatz), Rampage II Extreme (Intel X58-Chipsatz) und Rampage II GENE (Intel-X58-Chipsatz). Testweise koppelten wir die OC Station an ein Asus ROG Maximus II Formula mit P45-Chipsatz -- ohne Erfolg.

Hürde 3: Die Grundkenntnisse

Auch mit der OC Station kommen Sie nicht um ein grundlegendes Übertaktungswissen herum. Sie müssen wissen, welche Einstellung Sie gefahrlos ändern können und bei welchen Sie besser vorsichtig sind. Auch Abstürze und damit einhergehender erhöhter Blutdruck gehören dazu.

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Avatar Seven_121
Seven_121
#1 | 16. Jun 2009, 16:21
Interresantes Tool aber wer so einen Rechner hat, kennt sich meist bestens mit dem übertakten aus und wird ihn nie im Leben UNTER den Schreibtisch verbannen !
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Avatar Seven_121
Seven_121
#2 | 16. Jun 2009, 16:22
Ist ja an sich ein schönes Tool nur:
1. Wer so einen Rechner hat kennt sich meist bestens mit dem OCen aus!
2. Kenne ich niemanden der so einen Rechner unter seinen Schreibtisch verbannen würde, sei es noch so eng^^
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Avatar XKL1
XKL1
#3 | 16. Jun 2009, 16:34
Versteh nicht was am Übertakten so schwer sein soll.

Man liesst sich ein wenig ein in die Materie und kann problemlos via BIOS (das nicht verschachtelt ist) übertakten.
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Avatar Seven_121
Seven_121
#4 | 16. Jun 2009, 16:42
Zitat von XKL1:
Versteh nicht was am Übertakten so schwer sein soll.

Man liesst sich ein wenig ein in die Materie und kann problemlos via BIOS (das nicht verschachtelt ist) übertakten.


Eben, so lange man keine wirklich extremen übertaktungen mit flüssigem Helium und Co betreibt reichen einige kleine Einstellungen völlig aus.
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Avatar Mr. Payne
Mr. Payne
#5 | 16. Jun 2009, 16:58
So ein Schmarrn... nur 3 Mainboards werden unterstützt und man muss beim Übertakten auch noch aufpassen dass man keine falschen Knöpfchen drückt... o.o

Da kann man ja wirklich bei der Derzeitigen Methode bleiben^^
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Avatar Eyleude
Eyleude
#6 | 16. Jun 2009, 17:09
kann des sein dass des dann im Endeffekt nur Amd und die Intel i7 Prozessoren unterstützt? Ich meine 3 Mainboards 1 für AMD und zwei für Intel i7, oder unterstützen x58 Mainboards au andere Intel-Prozessoren wie Core2 Dual und Quad?^^
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Avatar Hendrik Weins
Hendrik Weins
#7 | 16. Jun 2009, 17:26
Zitat von Eyleude:
kann des sein dass des dann im Endeffekt nur Amd und die Intel i7 Prozessoren unterstützt? Ich meine 3 Mainboards 1 für AMD und zwei für Intel i7, oder unterstützen x58 Mainboards au andere Intel-Prozessoren wie Core2 Dual und Quad?^^


Völlig richtig, mangels passendem Untersatz bleiben die wohl außen vor.
Habs korrigiert, danke Dir für den Hinweis :)
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Avatar Cyphox
Cyphox
#8 | 16. Jun 2009, 17:28
Zitat von Seven_121:
Interresantes Tool aber wer so einen Rechner hat, kennt sich meist bestens mit dem übertakten aus und wird ihn nie im Leben UNTER den Schreibtisch verbannen !


Mein E5200 rennt mit 4Ghz und steht unter dem Schreibtisch :Poeh:

edit: naja, meine verwendete Hardware is natürlich nicht so toll, hab kein "Republic-of-Lamers"-Board
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Avatar speddy411
speddy411
#9 | 16. Jun 2009, 17:56
Also die Boards Rampage und Maximus Formula sind für OC gedacht....

Jemand der also solch ein Board kauft, braucht auch so ne Kiste nicht, da er die ganzen Einstellungen auch alleine tätigen kann.

Genauso schwachsinnig wie das Nitro-Ding von Zotac.
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Avatar speddy411
speddy411
#10 | 16. Jun 2009, 18:00
Man wieso muss ich immer Doppelposts machen bevor einer mal erscheint....


Also die Boards Rampage und Maximus Formula sind für OC gedacht....

Jemand der also solch ein Board kauft, braucht auch so ne Kiste nicht, da er die ganzen Einstellungen auch alleine tätigen kann.

Genauso schwachsinnig wie das Nitro-Ding von Zotac.
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