Geforce GTX 280 : Geforce GTX 280 Geforce GTX 280 Hochauflösende Flachbildschirme im 24-Zoll- oder 30- Zoll-Breitbildformat verlangen zumindest in der nativen Auflösung von 1920x1200 und 2560x1600 extreme Grafikleistung. Den meisten derzeit erhältlichen Karten geht in solchen Einstellungen bei Crysis oder ähnlich anspruchsvollen Titeln die Puste aus. SLI oder Crossfire-Verbünde schaffen das, neue Spiele profitieren aber oft erst nach einem Patch oder Treiber-Update von einer zusätzlichen Karte. Außerdem kämpfen die Systeme mit Mikrorucklern (kleine zeitliche Unregelmäßigkeiten bei der Bildausgabe an den Monitor).

Nvidias neues DirectX-10-Spitzenmodell Geforce GTX 280 verzichtet auf das SLI-Konzept und nutzt einen einzelnen GT-200-Grafikchip, eine leistungsoptimierte Weiterentwicklung der Geforce 8 und 9. Mit einem Startpreis von 550 Euro richtet sich das High-End-Monster (fast 250 Watt Stromverbrauch unter Last) vorrangig an Spieler mit dicker Brieftasche und ebenso üppig dimensioniertem Netzteil. Als erste verkaufsfertige Karte erreichte uns ein Exemplar von Zotac. Zeitgleich mit der Geforce GTX 280 stellt Nvidia auch die Geforce GTX 260 vor (Zum Test).

» Bilder der Zotac Geforce GTX 280 in der Online-Galerie ansehen.

» Benchmark der Geforce GTX 280 (Call of Duty 4, Crysis, World in Conflict u.a.)

Schnellste Grafikkarte derzeit

Geforce GTX 280 : Piclens organisiert On- und Offlline-Bilder in 3D. Piclens organisiert On- und Offlline-Bilder in 3D. Die Geforce GTX 280 arbeitet schneller als alle anderen Grafikkarten bisher. Jedes, wirklich jedes Spiel können Sie problemlos in 1920x1200 mit vierfacher Kantenglättung flüssig spielen, teilweise sogar mit achtfacher. Selbst in der riesigen 30-Zoll-Auflösung 2560x1600, die fast doppelt so viel Rechenleistung verbrät wie 1920x1200, schafft die GTX 280 in vielen Spielen geschmeidige Bildwiederholraten. Beispiel Crysis: In 2560x1600 scheitert die GTX 280 mit 24,7 fps nur knapp an der 25-fps-Hürde. Geforce 9800 GX2 (7,4 fps), Geforce 9800 GTX (12,8 fps) und Radeon HD 3870 X2 (1,6 fps) bringen nur bessere Standbilder auf den Monitor.

Mit achtfacher Kantenglättung und 16fachem anisotropen Texturfilter schafft Nvidias neues Flaggschiff noch respektable 20,6 Bilder pro Sekunde, die (deutlich günstigeren) Vergleichsplatinen brechen komplett ein. Unreal Tournament 3 zeigt ein ähnliches Bild. Bei GX2 und X2 sind die krassen Performance-Einbrüche (wieder einmal) auf SLI und Crossfire zurückzuführen. In zivileren Einstellungen wie 1680x1050 oder 1920x1200 mit oder ohne Kantenglättung liegt die Geforce GTX 280 allerdings nicht immer an der Spitze.

In Call of Duty 4, Crysis sowie Unreal Tournament 3 führt die 9800 GX2 mit bis zu 13 Prozent Vorsprung. Angesichts von Ergebnissen jenseits der 100 Frames spielt das in der Praxis jedoch keine Rolle. Schwerer wiegt da der Leistungsvorteil der GTX 280 in sehr hohen Auflösungen oder generell mit hochgeschraubten Qualitätseinstellungen. Vierfache Kantenglättung bügelt die gröbsten Ecken glatt, achtfache oder gar 16fache lassen letzte Unsauberkeiten verschwinden.

Allerdings funktionieren diese Modi nicht zwingend in jedem Titel. In unserem Test verweigerte beispielsweise Call of Duty 4 eine achtfache Kantenglättung auf den Nvidia-Karten. Im Durchschnitt arbeiten GTX 280 (65,3 fps) und GX2 (62,3 fps) fast gleich schnell und knacken trotz unserer technisch anspruchsvollen Benchmark-Einstellungen die selten überschrittene 60-fps- Marke. Geforce 9800 GTX und Radeon HD 3870 X2 folgen im Gleichschritt mit 30 Prozent Sicherheitsabstand (40,5 und 40,6 Bilder pro Sekunde). Alle Benchmark-Messungen haben wir auf dem Foxconn-Mainboard Mars mit einem 3,0 GHz schnellen Core 2 Quad QX6850 und 2,0 GByte Arbeitsspeicher unter Windows Vista mit Service Pack 1 und allen Patches durchgeführt. Für die Geforce-9800-Karten installierten wir den aktuellen stabilen Treiber mit der Versionsnummer 175.16, für die GTX 280 die Vorabdateien 177.34. Die Radeon HD 3870 X2 wurde vom Catalyst 8.5 angetrieben.