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Gigabyte P55-UD6 im Test

Test: Schnelle P55-Platine mit vielen Schnittstellen

Sehr solides und stabiles Mainboard mit Crossfire- und SLI-Option sowie reichhaltigen Übertaktungseinstellungen.

Von Florian Klein |

Datum: 31.10.2009


Gigabyte P55-UD6 : Wie MSIs 190 Euro teures P55-GD80 bietet auch das gleich teure Gigabyte P55-UD6 drei Grafik-Slots für Crossfire- oder SLI-Gespanne. Die Schnittstellenausstattung ist mit zehn USB- und SATA-Ports sowie zwei Firewire-Anschlüssen aber umfangreicher, SATA3-Ports wie bei Asrocks P55 Deluxe fehlen jedoch. Wie das MSI- und das Asrock-Board besitzt die Gigabyte-Platine zwei GBit-LAN-Anschlüsse, die Sie auf Wunsch koppeln können, um die Bandbreite zu erhöhen. Bei den Übertakter-Features ist das P55-UD6 den Konkurrenten aber leicht unterlegen. Zwar besitzt es auch auf dem Board angebrachte Ein-/Aus-, Reset- sowie ClearCMOS-Taster und ein Diagnose-Display, die Taktautomatik ist aber nicht so ausgefeilt wie bei den Konkurrenten. Zudem fehlt die Möglichkeit, gefundene Einstellungen in Profilen zu speichern.

Ein weiterer Kritikpunkt: Der CPU-Lüfter lässt sich zwar dynamisch regeln, eine Steuerung für die Gehäuselüfter fehlt aber. Unterm Strich ist das P55-UD6 somit eine sehr anschlussfreudige und stabile Sockel-1156-Platine, im Konkurrenzvergleich verliert es aber Punkte bei Kühlung und Bios-Optionen.

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Avatar bigdaddy13
bigdaddy13
#1 | 31. Okt 2009, 14:22
Das Teil hat ja 6 RAM Slots! *Mal auf Alternate nachguck* jep. 6 DDR3 RAM Slots, maximal 16GB.
Was wenn ich aber 6*4GB RAM reinstecke? Dann käme ich auf 24GB. Ok, wer braucht auf einem Desktoprechner mehr als 16GB (8GB) RAM?
4 mal 4GB Riegel sind ja auch teuer genug ;)
Allerdings steht auf Alternate immer nur DDR3 - 1066 und 1333, dabei fressen die meisten Boards ja deutlich schnelleres RAM. ich meine, 1600 sollte es schon sein, sonst wäre es ja fast langsamer als DDR2! Also, DDR3-1600 CL7 Riegel!

Mit den Anschlüssen sollte man auch aufpassen, bei USB steht eigentlich 8, und dann bei Optional nutzbar noch mal 4 mal. Macht eigentlich 12 (ok, 10 oder 12 is echt egal).
Bei SATA hat das Teil 4 (!) Controller! 1*6, 2*2 und 2*2 eSATA.
Firewire 1mal, optional nutzbar nochmal 1x. Und 1x seriell lol

Zubehör (copy & paste):
Anleitung, Handbuch, Treiber-CD, 1x Ultra DMA/133-Kabel, 4x SATA-Kabel, SLI-Brücke, 2x eSATA-Kabel mit Strom, Slotblende (2x eSATA mit Strom), ATX-Blende

Weitere Infos (copy & paste):
Um auch neueste Prozessorkerne zu unterstützen, ist evtl. ein BIOS-Update erforderlich. Der zweite PCIe 2.0 x16 Slot ist nur mit acht Lanes und der dritte PCIe x16 Slot nur mit vier Lanes angebunden.

Bei dem P55 Chipsatz und Sockel 1156 können eben nicht mehr Lanes genutzt werden! Das Brett kostete bei Alternate zur Zeit 225,- (sehr teuer!)

Für weitere Infos einfach nachsehen, bei den Kommentaren auf Alternate hat auch ein User einen Link zur Liste mit unterstütztem RAM gepostet.

Hoffe ich habe ein wenig informiert ;)

Gruß Bigdaddy
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#2 | 29. Nov 2009, 19:46
Mehr als der brilliante Test
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