Asus G60VX : Als einziges Notebook im Test schafft es das 1.300 Euro teure G60VX, Crysis auch in der nativen Auflösung des 16-Zoll-Displays flüssig darzustellen. Einziger Vorteil der recht geringen Auflösung von 1366x768 Bildpunkten. Im Betrieb abseits von Spielen stört uns die geringe Auflösung, denn viel Platz zum Arbeiten haben wir da nicht. Die Geforce GTX 260M sorgt zusammen mit einem 2,53 GHz schnellen Core 2 Duo P9400 sowie 4,0 GByte Arbeitsspeicher für eine hohe Spieleleistung – trotz deutlich kompakterer Ausmaße ist das G60VX nur zehn Prozent langsamer als das Alienware M17X. Unverständlich: Trotz 4,0 GByte RAM installiert Asus nur die 32- Bit-Variante von Windows Vista. Zwar liefert das G60VX als einziges Notebook auch ohne Steckdose die volle Leistung, dafür geht dem Akku nach kurzen 36 Minuten die Puste aus, während die Konkurrenz durchgehend über eine Stunde durchhält. Wie mySN beim XMG8 setzt auch Asus auf die von Apple und Sony bekannte Tastatur mit großen Zwischenräumen. Die Abstände lassen Vielschreiber flotter tippen, allerdings biegt sich die Asus-Tastatur in der linken Hälfte ein wenig durch. Auf einen abgesetzten Pfeil- und Nummernblock müssen Sie verzichten, da haben die größeren Notebooks mehr zu bieten.

Bei der Ausstattung geht Asus in die Vollen und legt dem G60VX neben einem Notebook- Rucksack noch eine Razer Copperhead in den Karton – eine bessere Wahl als eine Spiele-Vollversion. Für den täglichen Einsatz eignet sich das G60VX nicht nur wegen seines vergleichsweise niedrigen Gewichts von 3,3 Kilogramm, sondern auch aufgrund der leisen Kühlung. Unter Volllast erhitzt sich das Notebook allerdings am linken Boden deutlich und bläst viel heiße Luft heraus.