mySN XMG8 : mySN verbaut im XMG8 den derzeit schnellsten Notebook-Grafikchip, die Geforce GTX 280M. Im Zusammenspiel mit einem 2,8 GHz schnellen Core 2 Duo P9700 sowie 4,0 GByte RAM und Windows Vista 64 Bit brauchen Sie sich um ordentliche Spieleleistung keine Sorgen zu machen. Call of Duty 4 läuft in maximalen Details und mit aktivierten Bildverbesserungen (4xAA, 8xAF) in der nativen Auflösung von 1920x1080 mit annähernd 50 fps – da hält kein anderes Notebook in unserem Test mit. Auch in Crysis liegt das XMG8 vorne, allerdings verhindert die Full-HD-Auflösung einen ruckelfreien Spielspaß (25,4 fps sind zu wenig). Wenn Sie dem XMG8 den Stecker ziehen, können Sie zwar noch 65 Minuten spielen, allerdings bricht die Leistung extrem stark ein. Mit 18,4 Zoll ist das XMG8 riesig, dennoch bleibt das Gewicht mit 5,2 Kilo knapp unterhalb der 5,6 Kilo des M17X von Alienware. Die Lüfter blasen unter Last teils deutlich hörbar. Im Vergleich arbeitet das etwas langsamere Asus G60VX wesentlich ruhiger. Ähnlich wie Alienware peppt auch mySN das Notebook mit blinkenden Lichtern auf, inklusive einem blau beleuchteten Tribal-Motiv auf dem Display-Deckel. Im Gegensatz zum M17X können Sie die Farbe der LEDs und deren Intensität aber nicht beeinflussen.

Beim Tastaturlayout setzt mySN auf Gewohntes, sogar einen eigenen Nummern-Block besitzt das XMG8. Zusätzlich finden Sie acht Makro-Tasten am linken Rand der Tastatur, allerdings speichern die nur magere sechs Zeichen. Ansonsten gibt es kaum Extras – zu dünn für ein 2.100-Euro-Notebook. Umso reicher fallen die Fingerabdrücke aus, die am XMG8 haften bleiben, denn auf der glänzenden Oberfläche sehen Sie jeden Fleck.