Alienware M17X : Im 2.500 Euro teuren M17X von Alienware stecken gleich zwei Grafikkarten: eine schnelle, stromhungrige Geforce GTX 260M und eine lahme, aber genügsame Geforce 9400M GS. Wenn das Stromkabel in der Steckdose steckt, schaltet das M17X per Hybrid-SLI beide Grafikkarten zusammen und überholt teilweise das mySN XMG8 mit der eigentlich schnelleren Geforce GTX 280M. In der nativen Auflösung von 1920x1200 schafft das Alienware- Notebook in Call of Duty 4 44,2 fps – in maximalen Details und 4xAA/8xAF. Crysis fordert dem M17X hingegen in der nativen Auflösung zu viel ab (22,6 fps). Wenn Sie dem Alienware Brocken den Stecker ziehen, bricht die Leistung extrem ein. Call of Duty 4 läuft dann statt mit 44,2 nur noch mit 4,8 Bildern pro Sekunde. Durch die Stromspar-Geforce hält zwar der Akku unterwegs 75 Minuten, Spielen macht so aber keinen Spaß. Individualisten können die Beleuchtung des M17X optisch auf ihren Geschmack hin anpassen.

Bei der Ausstattung zeigt sich Alienware knauserig und liefert trotz des hohen Preises nur eine Baseball- Cap sowie ein kleines Mauspad mit – das macht Asus beim G60VX deutlich besser. Auch bei der Lautstärke zieht das außerirdische Notebook den Kürzeren, fangen die Lüfter unter Volllast doch deutlich an zu röhren. Außerdem eignet sich das M17X nur für Spieler ohne fettige Finger, denn die matte Beschichtung des Gehäuses zieht Fingerabdrücke geradezu magisch an. Bei der Tastatur setzt Alienware auf ein Standard-Layout inklusive abgesetztem Nummern-Block.