Oculus Rift : Der Verkauf der Oculus Rift wurde in China aufgrund von Resellern ausgesetzt. Der Verkauf der Oculus Rift wurde in China aufgrund von Resellern ausgesetzt.

Wie über einen Beitrag auf Reddit ans Licht gekommen ist, verkauft Oculus VR die Entwicklungsversion der Oculus Rift nicht mehr in China. Der Hersteller nimmt dort auch keine Vorbestellungen mehr für die neue Version »DK2« entgegen.

Die Aussetzung des Vertriebs begründet ein Sprecher von Oculus VR mit einer »extremen« Wiederverkaufsrate in der Volksrepublik. So scheinen hinter einem Großteil der Bestellungen des Virtual-Reality-Headsets in China so genannte Reseller zu stecken, die mit den Geräten Gewinn erzielen wollen. Problematisch dabei ist, dass die Vorabversion der Oculus Rift speziell für Entwickler vorgesehen ist, die Software für die Technologie herstellen.

»Wir müssen alles dafür tun, damit Reseller die mit unserem Produkt nur Profit machen wollen, den Bestand nicht den rechtmäßigen Entwicklern überall auf der Welt wegschnappen. Unser Produkt ist in seiner jetzigen Form ein Development-Kit das nur für Entwickler gedacht ist, die VR-Content erstellen wollen.«

Den »rechtmäßigen Entwicklern« in China wolle man das Dev-Kit der Rift dennoch zur Verfügung stellen, allerdings über »alternative Wege«.

Zahlen liegen nicht vor. Doch merkt der Oculus-VR-Sprecher noch folgendes zum Ausmaß der Wiederverkäufe in China an:

»Wir wurden gezwungen, ein ganzes Land von der Bestellung auszuschließen. Da kann jeder zwei und zwei zusammenzählen.«

Allen Virtual-Reality-Enthusiasten rät Oculus VR, sich auf die Endkundenversion des Headsets zu gedulden. »Die Wartezeit wird sich lohnen«, so der Sprecher. Als Release-Zeitraum wird 2015 gehandelt.

Erst kürzlich kaufte Oculus VR Carbon Design auf - den Designer des Xbox-360-Controllers. Der Hersteller selbst gehört seit März zu Facebook.

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