SteamVR : Steam hat ein virtuelles Kino angekündigt, über das sich zukünftig alle Spiele zumindest indirekt in VR erleben lassen. Steam hat ein virtuelles Kino angekündigt, über das sich zukünftig alle Spiele zumindest indirekt in VR erleben lassen.

Ähnlich wie bei »Oculus Social« hat auch Steam ein virtuelles Kino-Interface angekündigt. Der sogenannte »SteamVR Desktop Theater Mode« soll VR-Headset-Besitzer so alle Spiele komfortabel in einer virtuellen Umgebung erleben lassen - auch wenn sie nicht über VR-Unterstützung verfügen.

Virtuelle Realität in 2D?

Unterstützt soll dabei das HTC Vive und jedes andere steamfreundliche VR-Headset wie zum Beispiel Oculus Rift werden. Dieser Schritt dürfte zumindest ein wenig über die geringe Menge an VR-Titeln hinwegtrösten, auch wenn das virtuelle Kino-Erlebnis natürlich nicht mit einem richtigen VR-Spiel zu vergleichen ist. Immerhin könnten so aber auch für VR ungeeignete 2D Titel etwas mehr Immersion bieten.

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Das sind die Nachteile

Ein Nachteil allerdings die Auflösung der virtuellen Leinwand, die nicht an einen normalen Monitor heranreicht und Texte nur schwer lesbar macht. Außerdem könnte das längere Tragen der Headsets trotz des ergonomischen Designs irgendwann für Kopfschmerzen sorgen.

Das Desktop-Kino befindet sich momentan bereits in einer frühen Beta und soll auf der GDC kommende Woche ausführlich vorgestellt werden. Auch die aktuelle Steam-Oberfläche wird in VR unterstützt. Hier greift man allerdings auf einen kleinen Trick zurück und projiziert die Benutzeroberfläche einfach als 2D-Ebene in einen 360-Grad-Raum, wie das Video unter der Meldung zeigt.

Oculus Rift & Oculus Touch