Artikel

Die Artikel-Übersicht auf GameStar.de mit Previews, Hintergrund-Berichten, Reports, Kolumnen, Interviews, Kinofilm-Kritiken und mehr.
Seite 1 2 3

StarCraft 2: Exklusiv-Interview

Lead Designer Dustin Browder im Gespräch

Dustin Browder von Blizzard über den Betatest, Änderungen im Vergleich zum ersten StarCraft und die Wirtschaftskrise.

Von Michael Graf |

Datum: 08.05.2009


Wir haben die aktuelle Version von Starcraft 2 in Paris angespielt und hinterher mit dem Lead Designer Dustin Browder gesprochen. In unserem Exklusiv-Interview beantwortet der Blizzard-Mann unter anderem Fragen zum Betatest, zu den jüngsten Änderungen an Einheiten und Talenten, zu seinen Design-Grundsätzen sowie zu Südkorea und der Finanzkrise.

» Preview zu Starcraft 2 lesen
» Special: Alle Einheiten in Starcraft 2

StarCraft 2: Exklusiv-Interview : Dustin Browder, Lead Designer von Starcraft 2 Dustin Browder, Lead Designer von Starcraft 2 GameStar: In Starcraft 2 treten dieselben drei Völker an wie im Vorgänger: Terraner, Zerg und Protoss. Das klingt nicht nach bedeutsamen Neuerungen. Wird sich Starcraft 2 im Multiplayer-Modus trotzdem anders spielen als der Vorgänger?

Browder: Schwer zu sagen, schließlich hängt fast alles von der finalen Balance ab. Ihr wisst ja, wie sorgfältig das erste Starcraft ausbalanciert war. Im zweiten Teil haben wir vieles geändert. Was den Fans gefällt und was es schließlich ins fertige Spiel schafft, müssen wir erst noch prüfen. Dafür gibt es ja den Betatest.

GameStar: Was passiert im Betatest?

Browder: Wir schauen, welche Taktiken bei den Fans beliebt sind. So erkennen wir, welche Elemente gut funktionieren. Dann trimmen wir das Spiel weiter in diese Richtung, damit es noch mehr Spaß macht. Die Meinung der Spieler war uns schon immer wichtig, Starcraft und Brood War haben sich während des Betatests und sogar nach ihrer Veröffentlichung noch grundlegend geändert. Das fertige Starcraft 2 könnte sich also deutlich von dem unterscheiden, was ihr bislang gespielt habt.

Bild 1 von 555
« zurück | weiter »
Starcraft 2: Wings of Liberty
Der Ex-Marschall und Rebell James Raynor ist die Hauptfigur der Kampagne.

GameStar: Was wären denn momentan die größten Unterschiede zum ersten Starcraft?

Browder: Zum einen die Mobilität, dank der neuen Transportmittel sind die Fraktionen beweglicher und flexibler.

GameStar: Apropos: Warum habt ihr den Nydus-Kanal der Zerg verändert? Als wir die Aliens zum ersten Mal gespielt haben, durften wir uns noch mit einem Riesenwurm hinter die feindlichen Linien graben, um dort Truppen auszuspucken. Jetzt baut man nur noch ein Gebäude, das aussieht wie ein Wurm. Dabei war der »echte« Wurm viel cooler!

Browder: Stimmt, aber er machte uns technische Probleme. Wir hatten Schwierigkeiten mit seinem Aussehen und seiner Steuerung. Es wäre sehr aufwändig geworden, ihn richtig hinzubekommen. Zugleich passte der Wurm nicht in die Spielbalance. Zumindest in der ersten Episode von Starcraft 2, in Wings of Liberty, wird es ihn daher nicht geben. Danach werden wir aber überlegen, was wir künftig mit ihm anstellen können. Wir sprechen immer noch viel über ihn.

StarCraft 2: Exklusiv-Interview : In einer frühen Version waren die Nydus-Würmer noch Einheiten, nun sind sie lediglich Gebäude. In einer frühen Version waren die Nydus-Würmer noch Einheiten, nun sind sie lediglich Gebäude. GameStar: Können auch Verbündete den Nydus-Kanal benutzen?

Browder: Derzeit nicht. Wir haben gerade erst festgelegt, welche Fähigkeiten sich auf Verbündete auswirken sollen. Der Nydus-Kanal steht nicht auf dieser Liste. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass wir unsere Meinung noch ändern. Was denkt ihr?

GameStar: Es wäre zumindest eine interessante taktische Option. Probiert's doch mal aus.

Browder: Okay.

» Lesen Sie auf Seite 2 mehr über Unterschiede zu StarCraft 1, inkonsequente Komfortfunktionen und veraltete Websites

Diesen Artikel:   Kommentieren (36) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar Michael Obermeier
Michael Obermeier
#1 | 08. Mai 2009, 14:24
Schade, ich mochte das alte Mutterschiff.*schnüf*
rate (13)  |  rate (12)
Avatar JRWEBER
JRWEBER
#2 | 08. Mai 2009, 14:30
solche Superwaffen sind aber echt nichts für Blizzardgames.
Ist in WC3 immer schön anzusehen, wenn die gegner so schlecht sind und meinen mass frostwyrms und chimären brächten ihnen den Sieg, nur um sie dann sterben zu sehen :>
rate (8)  |  rate (7)
Avatar Greaea
Greaea
#3 | 08. Mai 2009, 14:33
Ich muss gestehen ich habe Starcraft nie gezockt, nur mal kurz Warcraft.
Weil ich bin eher der Endloszocker, und die beiden sind doch mehr auf E Sports ausgerichtet.

Aber gutes Interview, macht Lust auf das Spiel.
rate (6)  |  rate (4)
Avatar tim.bo
tim.bo
#4 | 08. Mai 2009, 14:56
Zitat von Greaea:
Ich muss gestehen ich habe Starcraft nie gezockt, nur mal kurz Warcraft.
Weil ich bin eher der Endloszocker, und die beiden sind doch mehr auf E Sports ausgerichtet.

Aber gutes Interview, macht Lust auf das Spiel.


Kann ich verstehen, die Meinung. Aber StarCraft hat mit BroodWar eine hervoragende Story zu bieten. Insofern man das Szenario mag. Deswegen hatte ich mir auch schon 5 Bücher dazu durchgelesen. Die restlichen kommen noch ;-)

Aber das Interview ist in der Tat sehr gut. So offene Meinungen hört man von einem Designer ehr selten. Die meißten anderen behaupten ehr, dass viele Dinge schon so fest eingebaut sind und sie nicht mehr ändern wollen. Blizzard ist für mich eine der Topschmieden in Sachen Story und Gameplay...
rate (21)  |  rate (7)
Avatar MikeDee
MikeDee
#5 | 08. Mai 2009, 14:58
Mir hatte das Mutterschiff auch gefallen, aber wenn es den Spielfluss stört ist die Veränderung gut. Ist ja doof wegen einer Einheit das Spiel zu ruinieren.

Ansonsten guter Artikel, aber die Einteilung muss überarbeitet werden, musste viel scrollen, weil die erste Hälfte immer schon auf der vorherigen Seite stand.
rate (9)  |  rate (8)
Avatar Corvi
Corvi
#6 | 08. Mai 2009, 15:09
Zitat von Michael Obermeier:
Schade, ich mochte das alte Mutterschiff.*schnüf*


so superwaffen passen einfach nicht in ein esports spiel.

was herr browder verschweigt is, dass sc 1 furchtbar unausbalanciert war und erst mit broodwar wurde es das unfassbar gute esports spiel, das es noch immer ist. hoffentlich klappt das bei sc2 besser. bei den bedienvereinfachungen bin ich wie die meisten scler konservativ, d.h. weitestgehend dagegen. letztlich macht die anspruchsvolle steuerung doch viel vom reiz starcrafts aus und die gefahr is groß, dass in sc2 dann in der südkorea szene durchfallen wird, siehe warcraft 3.
rate (6)  |  rate (34)
Avatar BoINgsi
BoINgsi
#7 | 08. Mai 2009, 15:31
Hmm wenn eine einheit schiesst trifft man auch? ist das nicht ein bisschen hinterwäldlerisch heutzutage?

Klingt alles noch sehr verträumt, die leute die mikro nicht mnögen werden untergehen was sollte da die wirtschaft leisten?

Der mikro Spieler wird auf wirtschaft gehen und gleich gute einheiten haben mit besseren handling oder der nicht mikro spieler wird tot gerusht..

Klingt sehr utopisch was der da erzählt.. aber ist ja immer und bei jedem spiel so: "unseres wird das beste und was wir alles machen hui!"

Und starcraft 1 war bei release gebalancet? hat der da mitgearbeitet? oder war der nach elease 1 Jahr auf urlaub ohne internet? mundpropaganda feinster Art dieses interview, gefällt mir wie blizz das immer schafft.

And the Hype goes on....

Mfg
rate (13)  |  rate (40)
Avatar Suzi Q.
Suzi Q.
#8 | 08. Mai 2009, 16:36
Tolles Interview. Und schade ums Mutterschiff, die Zeitbombe war total geil. :(
rate (0)  |  rate (3)
Avatar frogfx
frogfx
#9 | 08. Mai 2009, 16:58
Mag kein Mikro und die Tatsache, dass der Schwerpunkt hier gesetzt wird, soll doch wohl eher davon ablenken, dass es irgendwann wieder darauf hinauslaufen wird, dass sich eine handvoll Strategien durchsetzen werden und statt der hoch angepriesenen Vielfalt sturr eben diese runtergespielt werden. Insofern sind meine Erwartungen an SC2 eher gering.

Im Übrigen hinkt der Vergleich zwischen Mech Warrior und SC2 , denn es nervt total wenn man ständig den Babysitter für seine Einheiten spielen muss.
Und wenn man nicht gerade ernsthafte *hust* "e-sports"-ambitionen verfolgt, so langweilt die dauerhafte wiederholung von simplen klickorgien doch sehr.
rate (3)  |  rate (23)
Avatar Supreme Commander
Supreme Commander
#10 | 08. Mai 2009, 17:37
Zitat von Michael Obermeier:
Schade, ich mochte das alte Mutterschiff.*schnüf*


Da kommt der C&C Spieler durch der Imbalance zum Frühstück hatte und jetzt zum brunch schon wieder Appetit bekommt
rate (5)  |  rate (5)

PROMOTION
 
Sie sind hier: GameStar > Artikel > Interviews > StarCraft 2: Exklusiv-Interview
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten