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Valve - Steam-Betreiber widerspricht Kritik von EA

Nachdem Origin-Chef David DeMartini behauptete, Valve würde mit Steam-Sales den Wert geistigen Eigentums schmälern nimmt der Steam-Betreiber Stellung. »Genau das Gegenteil ist der Fall«, erklärt Valves Jason Holtman.

Von Florian Inerle |

Datum: 12.07.2012 ; 15:00 Uhr


Valve : Valve entwickelt Videospiele und betreibt die Online-Plattform Steam. Valve entwickelt Videospiele und betreibt die Online-Plattform Steam. 2012 erklärte der Chef von EAs Online-Plattform Origin, David DeMartini, dass deren Konkurrent Valve bei Spieleangeboten mit einer Preisreduktion von bis zu 75 Prozent den Wert des geistigen Eigentums schmälere.

Nach Meinung von DeMartini kauften die Spieler nämlich gar keine Spiele mehr zum Release, sondern warteten einfach bis der jeweilige Titel als unabhängiges Angebot oder im Zuge des alljährlichen Steam Summer Sales zum Kampfpreis angeboten werde.

Im Interview mit der englischsprachigen Spielewebsite Eurogamer erklärte Valves Chef für Geschäfts-Entwicklung Jason Holtman, dass genau das Gegenteil der Fall sei.

»Fragen Sie unsere Partner. Fragen sie sowohl die Großen, als auch die Kleinen was sie [über unsere Angebote] denken«, sagt Holtman.

Ein Beleg gegen DeMartinis These sei zum Beispiel Portal 2 . Wenn man den Wert einer Marke durch Angebote reduziere, warum sollte Valve dann auch seine eigenen Spiele um bis zu 75 Prozent reduziert anbieten?

Auch die internen Statistiken von Valve widerlegen laut Holtman die Aussage DeMartinis, denn diese zeigten, dass die Anzahl an Vorverkäufen von Spielen immer größer wird.

»Wenn das alles wahr wäre, dann würde niemand mehr ein Spiel bei Steam schon vor dessen Release kaufen. Im Hinterkopf würde man sich ja selbst sagen, dass der Titel in sechs Monaten oder einem Jahrohnehin um 50 Prozent reduziert angeboten werde«, erklärt Holtman.

Holtman führt DeMartinis These weiter und zeigt deren Absurdität anhand der Film-Industrie auf. Würde DeMartinis Theorie der Wahrheit entsprechen, dann gebe es laut Holtman auch keine Kinos mehr. Die Leute würden dann nämlich statt ins Kino zu gehen, warten bis der Film im Einzelhandel als DVD oder BluRay verfügbar ist und anschließend mit gemeinsamen Freunden ansehen. »Dennoch gehen die Leute gerne immer noch ins Kino, weil sie den Film oder ihre Rockband gern als erste sehen möchten«, so Holtman.

Ganz so ernst hat Origin-Boss DeMartini seine Aussage wohl sowieso nicht gemeint, denn schon wenige Wochen nachdem er sich öffentlich über die Valve-Angebote echauffierte, bot Electronic Arts viele eigene Spiele um bis zu 90 Prozent reduziert an (wir berichteten).

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Avatar zalotnik
zalotnik
#1 | 12. Jul 2012, 15:15
Nice try EA :evil:
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Avatar forceMONKEY
forceMONKEY
#2 | 12. Jul 2012, 15:15
Das war eh nur Anti-Konkurrenz-PR-Gelaber.
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Avatar tomsan
tomsan
#3 | 12. Jul 2012, 15:20
Blah-di-blubb von der Konkurrenz.

Steam schaft es wie kaum ein Zweiter aufzuzeigen, die elastisch die Nachfrage ist, denn der Preis "stimmt". Ein geschmälerter Wert ist das bestimmt nicht. Ein gutes Spiel IST ein gutes Spiel. Egal ob es 60,- Euro oder 6,- Euro kostet/bzw gekostet hat.
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Avatar Lycke
Lycke
#4 | 12. Jul 2012, 15:20
Naja wer kauft schon noch Spiele zum Originalpreis. Entweder G2play oder Steamdeal. Im Jahr kauf ich vlt 1-2 Titel zum originalpreis.
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Avatar Count-Zero
Count-Zero
#5 | 12. Jul 2012, 15:22
ICh finde ja Valve brauch auf sowas gar nicht reagieren und kann EA mit ihrem Origin nur belächeln.
Der Erfolg gibt ihnen Recht und dass Steam mehr für Indiespiele und Entwickler geöffnet wird, macht sie einfach sympathisch.
Valve ist nach wie vor einer der wenigen großen mit einem hervorragenden Ruf und das kann EA weiß Gott nicht von sich behaupten.
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Avatar Soul Juggalo
Soul Juggalo
#6 | 12. Jul 2012, 15:22
Hat jemand eine Ahnung um welche Zeit heute der steam summer sale started?

edit: 19:01 steam sale ist on
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Avatar Lycke
Lycke
#7 | 12. Jul 2012, 15:22
Zitat von Silvio Berlusconi:


Und zerstörst damit die Spieleindustrie. :hoch:


Ich geb halt für nen 5 Stunden Shooter keine 60 Euro aus...
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Avatar Marine
Marine
#8 | 12. Jul 2012, 15:22
Ich persönlich hätte mir viele Spiele gar nicht gekauft, weil ich diese nur gelegentlich mit Freunden spiele. Viele haben wir auch gleich mit mehreren Personen gekauft, daher laufen die STEAM-Aktionen finanziell für Valve und andere Anbieter schon sehr gut. Des weiteren hilft es immer, ein Spiel günstig anzubieten um neue Kunden von seinem Produkt zu überzeugen, insbesondere wenn der Nachfolger in den Startlöchern steht.

PS: Ich glaube schon, dass DeMartini seine Aussage definitiv ernst gemeint hat. Die Umsätze von STEAM und seine Mitarbeiter haben ihn jedoch vom Gegenteil überzeugen können.
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Avatar Elrola
Elrola
#9 | 12. Jul 2012, 15:23
jaja so kennen wir EA ja
ganz nach dem prinzip "was interessiert mich mein geschwätz von letzter woche"

die rabattaktionen finden sich nicht umsonst häufig in den top 10 der verkäufe wieder
und diese top 10 gehen nunmal nach produziertem umsatz und nicht nach verkauften exemplaren

in ein paar jahren wirds bei origin genauso aussehen wie heute bei games for windows live
das kommt nunmal davon wenn man die eigene plattform mit gewalt gross machen will
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Avatar Clownesk
Clownesk
#10 | 12. Jul 2012, 15:25
Über EA`s Glaubwürdigkeit braucht man ja ohnehin kein Wort mehr zu verlieren.Aber wer sind bitteschön " die Spieler" ? Es gibt solche und solche, natürlich kaufen manche Spiele nur noch im Sonderangbeot und natürlich tun es andere im Gegenzug nicht.Die ansteigenden Vorbesteller-Zahlen dürften auch eher daher rühren, dass man immer mehr mit Boni angelockt wird.
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