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Activision Blizzard - Verkaufspläne bestätigt, bisher aber von wenig Erfolg gekrönt

Bereits seit einiger Zeit kursieren Gerüchte darüber, dass Vivendi sich von seinem Anteil an Activision Blizzard trennen möchte. Nun wurden dieser Plan erstmals bestätigt. Allerdings scheint die Suche nach einem Käufer nur schleppend voran zu gehen.

Von Sebastian Klix |

Datum: 14.07.2012 ; 17:53 Uhr


Activision Blizzard : Die amerikanische Wirtschaftsseite Bloomberg.com spekuliert schon seit einiger Zeit, dass Vivendi Universal seinen Mehrheitsanteil von 61 Prozent an Activision Blizzard loswerden möchte (wir berichteten). Wohl vorrangig, um Schulden in Höhe von über 12 Milliarden Euro abbauen zu können.

Bestätigt wurde dieses Vorhaben bisher aber weder von Vivendi, noch von Activision Blizzard. Noch vor wenigen Tagen antwortete etwa Activision Blizzards CEO Bobby Kotick auf die Frage nach dem geplanten Verkauf mit der Antwort: »Es ist schönes Wetter.«

Bis jetzt. Bloomberg berichtet, dass Vivendi SA-Chairman Jean-Rene Fourtou auf der Allen & Co.-Medienkonferenz in Sun Valley bestätigte, dass man derzeit mit dem Gedanken spielt, seine 61 Prozent an Activision Blizzard zu verkaufen.

Allerdings scheint sich dieses Vorhaben gar noch so einfach zu gestalten, denn Vivendis Anteil an Activision Blizzard ist über 8 Milliarden Dollar schwer. Nur wer soll die bezahlen? Insider behaupten, dass sowohl Microsoft als auch Disney bereits ihr Desinteresse bekundeten, genauso wie Take-Two Interactive, welche sich einen Kauf aber wahrscheinlich sowieso nicht leisten könnten.

Da Vivendi wohl einen Cash Sale anstrebt (also direkt Bargeld sehen möchte), gestalten sich auch Verhandlungen mit asiatischen Unternehmen wie etwa Nexon oder Tencent als schwierig, welche ebenfalls nicht über das nötige Kleingeld verfügen dürften.

Sollte sich nicht rechtzeitig ein Abnehmer finden, wird vermutet, dass Vivendi nichts anderes übrig bleibt, als seine Anteile auf den freien Markt zu stellen. Das würde allerdings wohl in einen insgesamt niedrigeren Erlös resultieren.

Quelle: Bloomberg.com

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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#1 | 14. Jul 2012, 18:13
Wieso ist Microsoft so kurzsichtig und schlägt das Angebot aus?
Mit Hilfe der Konsolenkäufer hätten die die Investition doch in nen paar Jahren wieder drin?

Auch wenn es uns PClern unangenehm ist, COD würde wohl für mindestens 50% der Kunden die Wahl Xbox vs. Playstation entscheiden!
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Avatar Farang
Farang
#2 | 14. Jul 2012, 18:14
kein wunder das die keiner haben will....activision hat doch bis auf cod nichts besonderes ..und cod lutscht langsam immer mehr aus ...
blizzard ist noch okay ...gehen aber wie bei diablo 3 gesehen auch nen falschen weg..... zukünftig sehe ich die acti/blizz auf einen absteigenden ast...wer die kauft ...
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Avatar Thor22
Thor22
#3 | 14. Jul 2012, 18:15
Bandai (Namco) soll den Laden aufkaufen..
Den Asiaten trau ich es zu, dass sie den Verein auf lange Sicht noch retten könnten.
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Avatar epospecht
epospecht
#4 | 14. Jul 2012, 18:19
Ein Unternehmen im Zenit des Erfolges zu kaufen wäre auch nicht gar so sinnvoll. Bei Activision ist man die letzten Jahre nicht untätig gewesen und hat zig Studios eingestampft um sich auf wenige Kernmarken zu konzentrieren. Damit hat man, ganz im Gegensatz zu EA, die Profitabilität stark gesteigert, allerdings keine neuen Franchises aufgebaut.

Wenn die Zugkraft der verbliebenen Marken aber erstmal nachlässt (und das wird sie bei den jetzigen Releasezyklen zwangsläufig) dann steht man vor einem gewaltigen Scherbenhaufen...
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Avatar Fipse
Fipse
#5 | 14. Jul 2012, 18:19
Zitat von Thor22:
Bandai (Namco) soll den Laden aufkaufen..
Den Asiaten trau ich es zu, dass sie den Verein auf lange Sicht noch retten könnten.



Muss man AB überhaupt retten? Der Verkaufszahlen der umsatzstarken Marken steigen und fallen nicht. Nur weil es bei den "Core"gamern durchfällt heist es noch lange nicht dass es nicht rentabel ist. Und das zählt nun mal wenn man 8 Milliarden hinblättert.
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Avatar RangerOfDead
RangerOfDead
#6 | 14. Jul 2012, 18:29
A/B braucht auch keine Rettung, Vivendi braucht Rettung umdie 12 Milliarden Schulden zu reduzieren, nur will keiner A/B haben weil es halt sau teuer ist und sich langsam in Richtung abstieg bewegt, COD dürfte nicht mehr solange die Leute locken, D3 ging leicht nach hinten los und WoW verliert auch langsam mehr und mehr Spieler, weil alles causualisiert wird. DAs einzige was "gut" läuft ist StarCraft 2, weil sich alle auf das AddOn freuen, auch wenn noch in den Sternen steht wann das endlich kommt. Ansonsten hat A/B kein wirkliches Franchise mehr, weil sie bis jetzt kein weiteres gebraucht haben.
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Avatar 3941
3941
#7 | 14. Jul 2012, 18:33
Zitat von Farang:
..und cod lutscht langsam immer mehr aus ...

tjo für dich, auch für mich, aber wie waren noch die letzten zahlen?
mw3 hat 40mio spieler und 10mio elite abonnenten?
also wenn das nicht reicht...
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Avatar Chen Stormstout
Chen Stormstout
#8 | 14. Jul 2012, 18:35
Zitat von RangerOfDead:
A/B braucht auch keine Rettung, Vivendi braucht Rettung umdie 12 Milliarden Schulden zu reduzieren, nur will keiner A/B haben weil es halt sau teuer ist und sich langsam in Richtung abstieg bewegt, COD dürfte nicht mehr solange die Leute locken, D3 ging leicht nach hinten los und WoW verliert auch langsam mehr und mehr Spieler, weil alles causualisiert wird. DAs einzige was "gut" läuft ist StarCraft 2, weil sich alle auf das AddOn freuen, auch wenn noch in den Sternen steht wann das endlich kommt. Ansonsten hat A/B kein wirkliches Franchise mehr, weil sie bis jetzt kein weiteres gebraucht haben.


Dota2 schlägt StarCraft schon jetzt. Der Stream von TobiWan hat mehr Viewer als das XY StarCraft Tunier.
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Avatar GSF
GSF
#9 | 14. Jul 2012, 18:35
Zitat von Cd-Labs: Radon Project:
Wieso ist Microsoft so kurzsichtig und schlägt das Angebot aus?
Mit Hilfe der Konsolenkäufer hätten die die Investition doch in nen paar Jahren wieder drin?

Auch wenn es uns PClern unangenehm ist, COD würde wohl für mindestens 50% der Kunden die Wahl Xbox vs. Playstation entscheiden!




Der Markt für klassische Retail-Titel ist im aktuell im Wandel begriffen, nicht selten wird die Auffassung vertreten, F2P sei die Zukunft und / oder die nächste Konsolengeneration sei die letzte, etc.

Unabhängig davon, ob man das persönlich für wahrscheinlich hält oder nicht, abgesehen von einigen Core-Marken hätte MS möglicherweise wenig von diesem Kauf - der zudem eine absolut nicht unbeträchtliche Investition darstellt, 8 Millarden Dollar sind durchaus eine Hausnummer.

Sicher, aktuell dürfte Activision-Blizzard wohl ziemlich profitabel sein. Man kann sich aber sicher sein, dass man die CoD-Strategie nicht bis in alle Ewigkeit wird fahren können, zudem erfuhr auch der neueste Blizzard-Titel Diablo 3 vor allem von User-Seite teils harsche Kritik, obgleich es viele Verkäufe gab (und sich die zufriedenen Kunden möglicherweise gar nicht erst zu Wort gemeldet haben). Auch ob ein etwaiger WoW-Nachfolger ankäme, ist noch offen.

Diese Überlegungen muss man sicherlich anstellen, bevor man derartige Summen investiert.

Zumal es auch möglich ist, dass das Ganze einfach nicht in das Zukunftskonzept von MS passen würde, das werden die Verantwortlichen am besten wissen.

Insofern ist ein etwaiger Verzicht nicht unbedingt kurzsichtig, sondern eher langfristig richtig, würde ich wenigstens so sehen.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#10 | 14. Jul 2012, 18:36
Zitat von Farang:
kein wunder das die keiner haben will....activision hat doch bis auf cod nichts besonderes ..und cod lutscht langsam immer mehr aus ...
blizzard ist noch okay ...gehen aber wie bei diablo 3 gesehen auch nen falschen weg..... zukünftig sehe ich die acti/blizz auf einen absteigenden ast...wer die kauft ...

hirn einschalten? der grund wieso der verkauf so schwierig ist, steht doch schon im text, wenn man nicht selber drauf kommt: Activision-Blizzard ist dermassen viel wert, dass kaum jemand in der branche das geld hat, die mehrheitsanteile von Vivendi zu übernehmen.

freiwillig verzichtet wohl kaum einer der grössten publisher auf die gelddruckmaschine namens Activision-Blizzard. das nötige geld haben aber eben nur die allergrössten.

ich frage mich, ob sich Valve den kauf zumindest theoretisch leisten könnte... GabeN ist ja schon unter den 1000 reichsten der welt.
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