Umfrage : Laut BITKOM-Umfrage nutzen 41 der Spieler nur noch Free2Play-Inhalte. Laut BITKOM-Umfrage nutzen 41 der Spieler nur noch Free2Play-Inhalte. Fast die Hälfte der Spieler nutzt derzeit ausschließlich Unterhaltungssoftware, die kostenlos erhältlich ist. Dies geht zumindest aus einer aktuellen Forsa-Umfrage des High-Tech-Verbands BITKOM hervor. An dieser Umfrage nahmen 500 Spieler mit einem Mindestalter von 14 Jahren teil.

Demnach gaben 41 Prozent der Befragten an, dass sie aktuell nur Free2Play-Spiele nutzen - 47 Prozent der Teilnehmer bekannten sich zu kostenpflichtigen Inhalten und Unterhaltungssoftware. Für BITKOM zeigt unter anderem dieses Ergebnis, dass sich der Markt der Computer- und Videospiele in einem großen Umbruch befindet. Der Verband prognostiziert deshalb für die Branche einen Rückgang des Umsatzes im Jahr 2012 um 3,7 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro.

Weitere interessante Zahlen aus der Umfrage: Waren es im Jahr 2008 noch 28 Prozent der Deutschen, die Computerspiele spielen, sind es derzeit 35 Prozent . Der Anteil an weiblichen Spielern stieg von 22 auf 28 Prozent. Des Weiteren geht aus der Umfrage hervor, dass die Spieler monatlich im Durchschnitt 18 Euro für klassische Computerspiele ausgeben - für Gaming-Apps hingegen 2,20 Euro.

Ralph Haupter vom Bitkom-Präsidium zur aktuellen Entwicklung der Branche:

»Der Gaming-Markt steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. Einerseits wird immer mehr gespielt und Games erleben einen regelrechten Dauerboom. Andererseits verlagert sich die Nachfrage mit hohem Tempo vom traditionellen Handel ins Internet, aus der Offline- in die Onlinewelt, vom stationären Bildschirm zum mobilen Handy, vom Action- zum Denkspiel.«