Elder Scrolls 4: Oblivion - Beeindruckende Eindrücke

von Roland Austinat,
19.05.2005 22:18 Uhr

"Meine Chefs mögen es nicht, wie lange wir für jeden neuen Elder-Scrolls-Teil brauchen", lacht Oblivion-Designer Todd Howard, während sein die neueste Version von Elder Scrolls IV: Oblivion startet. Doch das Warten lohnt sich in doppelter Hinsicht, denn wir finden uns in einem Verlies wieder, das nach unserem Bethesda-Besuch Anfang des Jahres noch besser aussieht. Diverse neue Shader- und Beleuchtungseffekte lassen uns fast die Kälte der Zellenmauern spüren. Eintritt des Kaisers, der von zwei Vertrauten in die Freiheit geführt wird. Wir folgen und sind schon mittendrin im Abenteuer. Besser: im Wald, der mit sich im Wind wiegenden Bäumen und Gräsern einfach fantastisch aussieht. Wir schauen auf den Kompass und marschieren an einem grasenden Reh vorbei, pflücken und essen ein paar Pilze und betreten eine Elfenruine. Ein Wärter bemerkt uns und stürmt uns entgegen - mit Schild und Schwert parieren wir seinen Angriffen und schlagen zurück.

Anschließend geht es in ein Dungeon. Auf die Suche nach einem Elfenkristall begegnen wir Kobolden und Orks, die wir mit Nahkampf- und Zauberattacken ausschalten. Ein paar besonders dumme Kobolde locken wir sogar in ihre eigene Falle, indem wir einen Kürbis gegen ein gespanntes Seil kullern, das seinerseits dornenbesetzte Gewichte auf die Kobolde herabsausen lässt. Abschließend führt uns Todd stolz die wahrlich herausragende künstliche Intelligenz der rund 1000 NPCs vor: Wir belauschen einen Wächter und einen Barden, die sich über einen Dämonenangriff unterhalten und sprechen anschließend den Barden zu diesem Thema an. Der verweist uns auf eine Händlerin, die ihrerseits erst mit der Geschichte heraus rückt, nachdem wir sie mit einem Scherz positiv gestimmt haben. Anschließend folgen wir ihr in ihr Schlafgemach, wo sie mit ihrem ebenfalls KI-gesteuerten Hund spielt und ihm, da er offensichtlich Hunger hat, etwas zu essen bereitet. Etwas später legt sie sich schlafen - nun könnten wir sie bestehlen, würde nicht der Hund laut bellen und herumspringen, da nach dem Fressen seine Energie angestiegen ist. Die Händlerin wacht vom Bellen auf, versucht den Hund, zu beruhigen - doch vergeblich. Erst nach einem leichten Feuerzauber aus ihren Händen rennt er mit eingekniffenem Schwanz davon.


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