Electronic Arts : Laut Nick Earl von Electronic Arts gehört Freemium die Zukunft. Laut Nick Earl von Electronic Arts gehört Freemium die Zukunft. Momentan wird das Thema »Freemium-Spiele« vermehrt in der Branche diskutiert. Dieses Modell basiert auf dem Konzept, einen gewissen Basisdienst - in diesem Fall ein Spiel - kostenlos anzubieten und somit ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Für Zusatzleistungen oder weitere Inhalte verlangen die Entwickler dann jedoch meist Geld. Und genau diesem Modell gehört die Zukunft.

Das behauptet zumindest der Vizepräsident von EA Interactive Nick Earl - wie schon Epic Games im vergangenen Monat. In einem Interview mit dem Magazin MCV erklärte Earl, dass derzeit ein Gesinnungswechsel der Konsumenten stattfindet und aus diesem Grund das Freemium-Segment immer mehr an Bedeutung gewinnt.

»In der Zukunft geht es nicht mehr um Einmalzahlungen. Die Zukunft dreht sich um Freemium. Eine beachtliche Anzahl von Leuten geht zum Bezahlen über. Sie mögen nicht viel bezahlen, doch viele von ihnen bezahlen tatsächlich mehr als man denkt.«

Allerdings ist sich Earl nicht ganz sicher, ob das Freemium-Modell auch in der Welt der Konsolen von Erfolg gekrönt sein wird. Ausschließen will er das jedoch ebenfalls nicht.

»Ich weiß nicht, ob Freemium auch auf Konsolen Fuß fassen wird. Doch ich weiß, dass Menschen kostenlose Sachen lieben. Ich weiß auch, dass Menschen für etwas bezahlen, wenn sie es vorher ausprobieren dürfen und Gefallen daran finden. (...) Ich frage mich, ob Freemium über Tablets, Facebook und Smartphones hinaus- und auf Konsolen übergehen wird. Ich denke, es ist nicht unmöglich, das dies passieren wird.«

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