Allen negativen Kritiken zum Trotz legte David Ayers Comic-Verfilmung Suicide Squad aus dem Hause DC Comic einen rekordverdächtigen Kinostart hin.

Erfolgreicher als Marvels Guardians of the Galaxy

Allein in den USA haben die Schurken Joker, Harley Quinn und Co. am ersten Wochenende Millionen Zuschauer ins Kinos gelockt und bescherten dem Filmstudio Warner satte 135 Millionen US-Dollar Einspielergebnis.

Somit verzeichnet Suicide Squad nicht nur den stärksten Kinostart des Monats, sondern kann auch Marvels Guardians of the Galaxy als bisherigen Spitzenreiter des Monats August mit 94.3 Mio. US-Dollar im Jahr 2014 überbieten.

Über 267 Mio. weltweite Einnahmen

Auch international sieht es für die vieldiskutierte Comic-Verfilmung sehr gut aus. Während hierzulande die Comic-Fans noch bis zum 18. August auf den Deutschland-Start warten müssen, ist Suicide Squad bereits neben der USA in weiteren 57 Ländern an den Start gegangen und spülte nochmal 132 Mio. US-Dollar in die Kasse.

Damit erreicht der Film auch international mit insgesamt über 267 Mio. US-Dollar einen respektables Ergebnis und kann sogar Marvels Deadpool mit 264 Mio. toppen.

Suicide Squad verliert Zuschauer

Trotz des enormen Einspielergebnis hat das Interesse der Zuschauer nach dem ersten Kinotag am Freitag mit 65 Mio. US-Dollar Einnahmen stark abgenommen: Am Samstag waren es mit 38,8 Mio. Dollar über 40 Prozent Verlust zum Vortag und am Sonntag mit 31 Mio. nochmals 20 Prozent weniger.

Kritiken mit neuen Tiefstwerten

Währenddessen bewegt sich auch das Barometer der Filmkritiken weiterhin nach unten: Auf Metacritic rangiert der Film nur noch bei 40 Prozent. Rotten Tomatoes verzeichnet sogar eine Quote von derzeit nur 26 Prozent positiver Reviews.

Damit liegen die Bewertungen bereits unterhalb der von DCs Batman v Superman mit mageren 27 Prozent bei Rotten Tomatoes und 44 Prozent bei Metacritic.