Making Games News-Flash - Facebook Credits werden exklusives Zahlungsmittel für alle angebotenen Spiele

Ab 1. Juli 2011 wird Facebook die eigene Währung Facebook Credits als obligatorisches Zahlungsmittel für alle Spiele einführen. Was zunächst als Gerücht durch die Branche ging, wurde jetzt auch von Facebook offiziell bestätigt. Alternative Methoden, um Geld einzuzahlen, sind nur noch bis Mitte des Jahres erlaubt.

von Martin Le,
25.01.2011 18:04 Uhr

Die neue Regelung betrifft bisher nur die Spiele auf Facebook, internen Plänen zufolge soll Facebook Credits später aber auf alle Apps ausgeweitet werden. Lediglich Titel, die nur die Schnittstelle Facebook Connect als Login und zur Authentifizierung nutzen, aber auf anderen Webseiten gehostet sind, werden ausgenommen.

Mit Facebook Credits festigt das soziale Netzwerk nicht nur seine Machtposition gegenüber den Entwicklern, sonder erzielt auch eine höhere Rendite: Von allen Umsätzen mit der virtuellen Währung müssen Betreiber nämlich 30 Prozent als Gebühren an Facebook abtreten. Vielen Entwicklern passt dies natürlich gar nicht, Facebook sieht sich aber mit einer Ankündigungszeit von fünf Monaten auf der sicheren Seite und lädt alle Beteiligten zu einer »offenen Konversation« ein. Worüber sich Facebook unterhalten möchte, wird allerdings nicht gesagt – Spielraum scheint es für die Entwickler jedenfalls nicht zu geben.

Um größeren Protesten vorzubeugen, hat Facebook in den vergangenen Monaten bereits mit allen wichtigen Studios wie Zynga, Playdom, Playfish und Crowdstar separate Verträge ausgehandelt, in denen Facebook Credits zumindest als alternative Bezahlmethode ausgeführt wurden. Der Schritt zum exklusiven Zahlungsmittel fällt da entsprechend leichter.





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