Making Games Report - Das erste Forschungs-Barcamp der deutschen Spielebranche

Die Veranstaltung researching games richtet sich an Nachwuchs-Forscher aus unterschiedlichsten Fachgebieten, die allesamt Computerspiele als Leidenschaft teilen. Eine bislang einmalige Sache in Deutschland, weshalb Making Games das Barcamp als offizieller Medienpartner unterstützt.

von Yassin Chakhchoukh,
13.08.2011 11:16 Uhr

Die Forschung im Bereich »Spiel« – sei es auf dem Schachbrett, mit Murmeln im Sand oder auf dem Fußballplatz – hat eine lange Tradition, auch in Deutschland. Anders verhält es sich mit digitalen Spielen, deren Zentren der Forschung eher in Frankreich, England oder den USA liegen. researching games will sich diesem Missstand annehmen und veranstaltet mit dem Barcamp vom 24. bis 25. September nach eigener Aussage eine »Gegenveranstaltung zu Recruitments und Messen der Industrie, zu Business- und Developer-Konferenzen«. Wir haben mit dem Initiator Florian Berger über die Ziele der Veranstaltung gesprochen.

Making Games Wie kam es zu der Idee, ein Barcamp speziell für die Spieleforschung zu organisieren?
Florian Berger Als ich im Rahmen meiner Dissertation wissenschaftliche Konferenzen besuchte, habe ich erstaunlich viele deutschsprachige Doktoranden und Studenten getroffen, die zu Games forschen. Mein erster Gedanke war: Die müsste man alle mal zusammenbringen. Der zweite: Und am besten alle beteiligten Disziplinen noch dazu. Ein solches Treffen gab es einfach noch nicht, und ein Barcamp erschien mir das passende Format.

Making Games Warum richtet sich das Barcamp an den wissenschaftlichen Nachwuchs? Was spricht gegen Professoren als Referenten?
Florian Berger Dagegen spricht überhaupt nichts! Wir haben auch schon mehrere Anfragen von Hochschullehrern. Aber einerseits wollen wir gezielt den Nachwuchs in Deutschland vernetzen, um die Spieleforschung insgesamt zu stärken. Andererseits geht es um einen lockeren Austausch, Ziel des Barcamps sind keine Fachpublikationen. Das ist für Professorinnen und Professoren nicht unbedingt so attraktiv.


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