Battlefield 3 : Battlefield 2 3 Battlefield 2 3 Durch eine anonyme Quelle will die Website Digital Battle ein ursprünglich für Investoren bestimmtes PDF-Dokument zugespielt bekommen haben. Darin sind stichpunktartig mögliche geplante Spielinhalte für den bislang noch nicht offiziell angekündigten Mehrspieler-Shooter Battlefield 3 aufgeführt.

Wie der Vorgänger Battlefield 2 soll auch der dritte Ableger moderne Gefechte mit Infanterie und Fahrzeugen bieten. Die zum Start verfügbaren acht Karten sollen hauptsächlich in urbanen Szenarien im Mittleren Osten angelegt und dabei so groß sein, dass auf Seiten der beiden Fraktionen MEC und NATO jeweils bis zu 40 Spieler auf den Schlachtfeldern Platz finden. Gekämpft wird erneut bis die Tickets der Feindfraktion vollständig aufgebraucht sind. Um die Organisation der Streitkräfte besser Strukturieren zu können halten die Bataillone in Battlefield 3 Einzug. Diese Kampfverbände setzen sich aus drei bis vier Squads zusammen, in denen die Spieler wie zuvor die Wahl zwischen den Klassen Scharfschütze, Support, Sanitäter, Sturmsoldat und Engineer haben.

Das Arsenal und der Fuhrpark beider Fraktionen wird deutlich aufgestockt. Die 48 unterschiedlichen Fahrzeuge (24 pro Seite) und 34 verschiedenen Waffen (17 für jede Fraktion) werden von den insgesamt 22 freischaltbaren Extras abgerundet. Wie in einem Online-Rollenspiel sollen Sie ihren Soldaten-Avatar individuell erstellen können. Ob damit nur die Ausrüstung oder auch das Erscheinungsbild gemeint ist, geht aus dem Dokument nicht hervor.

Battlefield 3 soll zwar auch auf MAC OS X laufen, bei den PC-Betriebssystemen wird jedoch nur Windows Vista gelistet – eine XP-Version wird nicht aufgeführt. Eine mögliche Erklärung dafür ist die verwendete Grafikengine mit dem Namen »Frostbite DX«. Dabei könnte es sich um eine auf DirectX 10 angepasste Version der für den Konsolen-Ableger Battlefield: Bad Company verwendeten Frostbite-Engine handeln. Wie auch Battlefield 3 ist Bad Company im Mittleren Osten angesiedelt, bietet aber erstmals auch einen Einzelspieler-Modus in dem eine echte Geschichte erzählt wird.

Ob all diese Informationen tatsächlich zutreffen, ist noch nicht geklärt. Digital Battle fürchtet rechtliche Konsequenzen und will deswegen das Original-Dokument nicht online stellen. Publisher Electronic Arts wollte bislang keine Stellungnahme zum Datenblatt abgeben.