Age of Conan : Age of Conan Age of Conan Beängstigend nah vor unserer Nase fuchtelt Gaute Godager mit einem meterlangen Schwert herum: »Ich zeige euch heute drei Dinge: Kampf, Kampf und Kampf!«, kündigt der Director des Online-Rollenspiels Age of Conan an. Die Nahkampftechnik demonstriert der Norweger gleich selbst mit seiner Riesenklinge. In der Präsentation gibt's dann doch noch mehr zu sehen als Kampf (Nah), Kampf (Fern), Kampf (Beritten) - nämlich Kampf (Formationsschlachten).

Nach Anarchy Online, das seit fast sechs Jahren läuft, soll Age of Conan Funcoms nächster Online-Rollenspiel-Streich werden. Allerdings liegt die Betonung diesmal deutlich auf Action. Im Nahkampf reiht Ihr Charaktere Schläge zu Kombo-Attacken aneinander; getroffen wird jeder Gegner in Reichweite, Taktik-Schlagabtausch ist passé.

Godager enthauptet mit gezielten Schwüngen Wegelagerer (Age of Conan läuft schnurgerade auf eine 18er-Altersfregabe zu), schießt mit dem Bogen aus dem Hinterhalt auf nichtsahnende Feinde und spießt Gegner auf seine Lanze, während er zu Pferd galoppiert. Übrigens, für alle, die über die kantigen Pferde-Animationen von Oblivion gestöhnt haben: Die Rösser in Age of Conan sind in Motion-Capturing-Aufnahmen animiert.

Die ersten 20 Levels spielen Sie Age of Conan wie ein quest-basiertes Solo-Rollenspiel. Danach geht's ins Gruppenspiel. Gilden können eigene Städte samt Zitadelle und Baracken errichten - jedes Gebäude braucht allerdings mehrere Tage Bauzeit, bis es steht. Und verfeindete Gruppen können jederzeit mit Katapulten vor dem Tor stehen, um alles wieder einzureißen. In diesen Gildenkriegen kämpfen Spieler in Formation unter Führung eines Kommandanten; so bekommen sie Kampfboni und Spezialattacken.

Wer besonders erfolgreich spielt, dem zeigt sich in einer bombastischen Zwischensequenz der König in Person: Conan. Und winkt.