»Raubkopierer« - Software-Piraten erhalten Haftstrafe

Wie die Entertainment Software Association (Mitglieder: Electronic Arts, Eidos, Nintendo, THQ, Atari, etc.) vermeldet ist der Behörde für Computerkriminalität ein harter Schlag gegen Software-Piraten gelungen. So wurden zwei Datendiebe zu acht bzw. fünfzehn Monaten Gefängnishaft verurteilt.

von Michael Obermeier,
29.08.2008 12:40 Uhr

Wie die Entertainment Software Association (Mitglieder: Electronic Arts, Eidos, Nintendo, THQ, Atari, etc.) vermeldet ist der Behörde für Computerkriminalität ein harter Schlag gegen Software-Piraten gelungen. So wurden zwei Datendiebe zu acht bzw. fünfzehn Monaten Gefängnishaft verurteilt.

Einen der beiden Verurteilten, Kevin Fuchs aus dem US-Bundesstaat New York, erwarten nach den acht Gefängnismonaten nochmals acht Monate Hausarrest. Kifah Maswadi aus Florida hingegen wandert für 15 Monate hinter Gitter, und ist danach 15 Monate auf Bewährung. Zudem wurde er neben 50 Stunden Sozialarbeit zur Zahlung von 415.000 US-Dollar verurteilt.

Maswadi hatte Videospielkonsolen mit dem Namen »Power Player« verkauft, auf denen 76 schwarzkopierte Videospiele vorinstalliert waren. Insgesamt hatte er durch den Vertrieb über Internetshops 339.000 US-Dollar verdient.

Fuchs war in der Warez-Szene tätig und besorgte Software vor der eigentlichen Veröffentlichung für verschiedene Cracker- Gruppen. Nach der Entfernung des Kopierschutzes testete Fuchs zudem die gecrackten Versionen.

Beide waren dem FBI im Zuge der großangelegten Ermittlungen gegen illegale Softwarekopien »Fastlink« und »Site Down« ins Netz gegangen.


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