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The Fancy Pants Adventure: World 2 - Test: Flash-Spiel der Woche

Kostenloses Flashspiel in der Tradition ultraschneller Jump&Runs wie Sonic the Hedgehog. Hervorragender Plattformer mit präziser Steuerung und genialem Level-Design.

von Martin Le,
27.06.2009 13:45 Uhr

Fans ultraschneller Jump&Runs haben es nicht leicht. Seit dem Niedergang der einst gefeierten Sonic the Hedgehog-Reihe erschien kaum noch geeigneter Nachschub für Konsolen- oder PC-Spieler. Mit The Fancy Pants Adventure: World 2 tritt ausgerechnet ein kostenloses Flash-Spiel in die Fußstapfen und steht den großen Vorbildern kaum nach. Der Plattformer bietet rasantes Gameplay, präzise Steuerung und pfiffiges Level-Design und begeistert damit Profis und Anfänger gleichermaßen. Die witzige Story und die ungewöhnliche aber sympathische Grafik runden das Ganze ab.

Die Story

Gerade haben Sie mit dem namensgebenden Mr. Fancy Pants das örtliche Fancy Golfball-Turnier (fast schon ein eigenes Mini-Spiel wert) gewonnen und vom Bürgermeister eine große Eiskrem-Trophäe in Empfang genommen, da erscheint wie aus dem Nichts ein gigantischer Hase und klaut Ihren Preis. Aber unser Held wäre nicht sehr »fancy« (ausgefallen, extravagant), wenn er sich davon aus der Fassung bringen lassen würde. Stattdessen heftet er sich umgehend an die Fersen des gemeinen Diebes.

Klingt total hirnrissig? Richtig, denn The Fancy Pants Adventure: World 2 nimmt gezielt die hanebüchenen Storys herkömmlicher Jump&Runs aufs Korn und zieht das gesamte Genre ordentlich durch den Kakao. Lustige Anspielungen finden sich dabei nicht nur in der Geschichte und dem Charakter-Design sonder auch auf den zahlreichen Hinweis-Schildern die hauptsächlich Tipps bereit halten aber immer auch zum Schmunzeln anregen (World of Goo-Spieler kennen das bereits).

Gameplay

Plattformspiele leben und sterben mit ihrer Steuerung. Hier hat Fancy Pants-Entwickler Brad Borne zum Glück fast alles richtig gemacht und trotz der ganzen Frotzeleien die Basics nicht vergessen. Mit den vier Pfeiltasten sowie einem Knopf zum Springen lässt sich die Figur pixelgenau steuern und mit einiger Übung landen wir auch in Highspeed-Passagen immer am gewünschten Ort. Verunglücken wir auf dem Weg lässt sich dies fast immer auf eigene Ungenauigkeiten oder zu langsame Reaktionen zurück führen. Fehler sind daher selten frustrierend, sondern spornen eher dazu an, sich beim nächsten Versuch noch mehr zu konzentrieren.

Ein wenig Schade ist die geringe Anzahl verschiedener Gegner. Neben dem Hasen-Endboss gibt es derer nur drei: Spinnen (die sich auch als Trampolin missbrauchen lassen), um sich schießende Mäuse und Schnecken die nach ihrem Ableben ihr Haus hinterlassen. Doch hier zeigt sich schon wieder der Detailreichtum in Fancy Pants. Das Gehäuse lässt sich nämlich in die Luft kicken und dort mit geschicktem Einsatz beliebig lange halten. Fans haben daraus schon eine eigenen Disziplin entwickelt und versuchen möglichst lange Kombos aufrecht zu erhalten und Schneckenhäuser teilweise durch ganze Gebiete zu bugsieren.

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