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Gewalt in Spielen - Studie: "Killerspiele" mindern Stress

Die Texas A&M University will herausgefunden haben dass das Spielen von gewalthaltigen Titeln Stress abbauen und Depressionen mindern kann.

Von Daniel Feith |

Datum: 15.07.2010; 12:03 Uhr


Gewalt in Spielen : Eine Studie der Texas A&M International University liefert ein überraschendes Ergebnis: Gewalthaltige Videospiele helfen Stress und Depressionen zu lindern.

Auf der offiziellen Seite der Universität erklärt der Leiter der Studie, Professor Dr. Christopher Ferguson:

»In dieser Studie wurden 103 Probanden einer frustrierenden Aufgabe ausgesetzt und hatten anschließend die Wahl, keines oder eines der folgenden Spiele zu spielen: ein gewaltfreies, ein gewalthaltiges Spiel nach dem Gut gegen Böse-Prinzip oder ein gewalthaltiges Spiel in dem man den Bösewicht spielt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass gewalthaltige Spiele Depressionen und feindselige Gefühle durch so genanntes Mood Management abbauen. (...) Für Spieler ist es vielleicht keine Überraschung, dass Spielen Stress mindern kann. Spielefremde waren gegenüber dieser Idee immer skeptisch. Dies ist die erste Studie, die diesen Ansatz untersucht. Und anscheinend hilft das Spielen gewalthaltiger Spiele, Stress zu reduzieren und Menschen weniger deprimiert und feindselig zu machen.«

Ferguson weist aber darauf hin, dass noch mehr Forschung notwendig sei um die Ergebnisse zu verfestigen.

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Avatar VyrustheCyrus
VyrustheCyrus
#1 | 15. Jul 2010, 12:11
Das gilt aber nur für den Singleplayer. Wenn man dann online geownt wird steigt der Blutdruck nur noch weiter :D
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Avatar Das URGESTEIN
Das URGESTEIN
#2 | 15. Jul 2010, 12:13
Kann der Studie nur zustimmen.

zum Multiplayer: Seh ich eher als Unterhaltung, gibt doch nix besseres als mit Freunden zu spielen? :D

mfg
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Avatar coolboy87
coolboy87
#3 | 15. Jul 2010, 12:13
na das nenn ich aber mal ne gute news ^^
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Avatar Identitätsloser Maik
Identitätsloser Maik
#4 | 15. Jul 2010, 12:14
Endlich mal eine Studie mit praxisnahen Ergebnissen.

Bei Stress oder schlechter Laune eine Runde Unreal Tournament am Rechner oder Halo an der XBox entspannt mich wie kaum eine andere Tätigkeit zu Hause(!).
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Avatar Proti
Proti
#5 | 15. Jul 2010, 12:15
"103 Probanden"

Repräsentativ?
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Avatar jordan1411
jordan1411
#6 | 15. Jul 2010, 12:15
Zitat von VyrustheCyrus:
Das gilt aber nur für den Singleplayer. Wenn man dann online geownt wird steigt der Blutdruck nur noch weiter :D


umso stärken Effekt hat es wenn man Online jemanden Owned! :D
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Avatar Neumi
Neumi
#7 | 15. Jul 2010, 12:19
Zitat von Proti:
103 Probanden

Repräsentativ?

Eigentlich schon, ja. wichtig ist die Auswahl der Gruppe.
Medikamente werden oft an weniger Menschen getestet.

Jedenfalls representativ genug, um die Sache weiterzuverfolgen.


Nichts ist entspannender, als Monsterhorden zu Schnulzen von den Carpenters zu vermöbeln.

Edit: Vor ein paar Jahren gab es übrigens schon mal eine solche Studie mit dem selben Ergebnis. Damals testeten Ärzte Computerspiele für Wartezimmer.
Während Geschicklichkeits- und Sportspiele die Patienten aufregten, hatten Shooter eine beruhigende Wirkung.
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Avatar Narf
Narf
#8 | 15. Jul 2010, 12:26
Nix Neues, es gibt nichts Besseres als nach Feierabend in GTA IV Chaos und Verwuestung anzurichten. Schon ist der ganze Stress vergessen...
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Avatar The One Avatar
The One Avatar
#9 | 15. Jul 2010, 12:28
Ehm ist so... nichts Neues. x'D
Nach nehm kopflastigen Arbeitstag (Programmieren...) ein paar Noobs zu ownen in CS:S/BC2 oder Menschen-Eintopf zu machen in Prototype ist immer herrlich befriedigend und beruhigend. :>
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Avatar HawkS73
HawkS73
#10 | 15. Jul 2010, 12:31
Japp kann ich bestätigen. Frustiger Tag an der Uni oder Arbeit, wo man am liebsten was an der Wand zerdeppern möchte. Dann eine Runde Quake, Doom3 oder sonst was wo man ballern kann und nach einiger Zeit geht es einem besser. Die Regale und Gläser stehen noch und der Frust ist auch abgebaut.

Bin ich traurig guck ich ne Komödie, habe ich Wehmut lausche ich z.B. Enya, habe ich Frust wird geballert. Mood Management eben. Find es nur immer toll, das erst Untersuchungen gemacht werden müssen, um diese offensichtlichen Dinge auf zudecken.

Zitat von Proti:
103 Probanden

Repräsentativ?


Jap. Das Hilfsmittel hier zu nennt man Statistik. Hat man eine geeignete Fokusgruppe für eine Test, bedarf es keiner Unmenge an Probanden, um verlässlich auf das Verhalten einer größeren Menge Rückschlüsse ziehen zu können.
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