Kim Kardashian: Hollywood : In einem Rechtsstreit rund um das Mobile-Spiel Kim Kardashian: Hollywood verlangen die Kläger zehn Millionen Dollar an Schadensersatz. In einem Rechtsstreit rund um das Mobile-Spiel Kim Kardashian: Hollywood verlangen die Kläger zehn Millionen Dollar an Schadensersatz.

Kim Kardashian steht ja gerne im Rampenlicht, doch in diesem speziellen Fall dürfte sie nicht allzu erfreut über die Aufmerksamkeit sein. Der Entwickler Just Games Interactive Entertainment hat jetzt eine Klage auf Schadensersatz in Höhe von zehn Millionen Dollar eingereicht.

Wie aus einem Artikel von Associated Press hervorgeht, richtet sich die Klage gegen Glu Mobile, die das - durchaus sehr erfolgreiche - Mobile-Spiel Kim Kardashian: Hollywood entwickelt haben. Just Games behauptet, einem Sprecher von Kim Kardashians Mutter, Kris Jenner, eine ausführliche Präsentation für ein Spiel vorgeführt zu haben. Jenner ist gleichzeitig auch die Managerin von Kim Kardashian.

Einige Elemente aus dieser Präsentation sind laut Just Games in dem Spiel Kim Kardashian: Hollywood zu finden, ohne dass dafür eine Aufwandsentschädigung gezahlt wurde. Aus diesem Grund verlangt der Entwickler jetzt Schadensersatz.

Mittlerweile hat sich Glu Mobile gegenüber dem Magazin GameSpot zu diesem Thema geäußert, sieht der Klage aber wohl relativ gelassen entgegen.

Glu empfindet diese Klage als komplett albern. Bevor diese Klage eingereicht wurde, hatten wir niemals Kontakt zu dem Kläger, wir haben noch nie von ihm gehört. Glu hat Kim Kardashian: Hollywood komplett unabhängig entwickelt, und wir werden uns in diesem Fall energisch zur Wehr setzen.

Wir sind gespannt, wie dieser Rechtsstreit enden wird. Just Games Interactive Entertainment will wohl etwas vom großen Kuchen des Erfolgs abschneiden, denn immerhin hat das Mobile-Spiel Analysten zufolge alleine im Jahr 2014 einen geschätzten Umsatz in Höhe von 200 Millionen Dollar erzielt.