Die Polizei der kanadischen Region York sind nicht die einzigen Gesetzeshüter, die von Pokémon Go auf Trab gehalten werden. Jetzt haben sie es aber mit der Verfolgung eines Spielers in die Nachrichten geschafft.

Das Video oben zeigt die Bordkamera des Helikopters Air2, der zur Polizeistaffel der Region York, Kanada gehört. Am 08. August um 03.23 Uhr entdecken die Beamten am Himmel einen Mercedes, der langsam durch eine Nachbarschaft in der Stadt Vaughan rollt. Die erratische Fahrweise, mehrere Stopps und mehrfaches, sinnlos wirkendes Wenden ließen den Fahrer verdächtig erscheinen.

Schließlich gab der Helikopter die Info an die Funkzentrale, eine Streife solle den Mercedes aufhalten. Ein kurzes Gespräch später funkt die Streife zurück: Der Fahrer spielt gerade Pokémon Go, alles in Ordnung. Der Clip endet mit dem Wunsch des Hubschrauber-Piloten, dass der Fahrer »hoffentlich all seine Pokémon erwischt hat«.

Polizei mahnt: Vorsicht bei Pokémon Go

Außerdem gab es später noch eine öffentliche Ansage von der Yorker Polizei, die wir unterhalb hinzugefügt haben. In der erklärt ein PR-Sprecher, dass es nur eine Verwarnung gab, Spieler aber aufpassen und sich an die örtlichen Gesetze halten sollten. Sich im Straßenverkehr ablenken zu lassen, kann verfolgt werden. In der Region hatte eine Frau zuvor mit einem Luftgewehr auf Pokémon-Spieler das Feuer eröffnet.

Weltweit wird von Polizei-Einsätzen im Zusammenhang mit Pokémon Go berichtet. Vom Swatting des Streamers Summit, einer überfüllten Polizeistation in Australien, bis hin zu abgelenkten Spielern, die ihr Fahrzeug in Polizeiwagen rammen, sorgt der extrem erfolgreiche Mobile-Titel für zig Geschichten.