C&C Renegade : Wie in Tomb Raider können Sie die Kamera etwas drehen, um den muskulösen Kämpfer auch mal von der Seite zu sehen. Wie in Tomb Raider können Sie die Kamera etwas drehen, um den muskulösen Kämpfer auch mal von der Seite zu sehen. Haben Sie einen der Command & Conquer-Titel gespielt? Dann erinnern Sie sich bestimmte an die coolen Einzelkämpfer wie Tanya und den Commando-Bot - die schießen sich kaltlächelnd durch Gegnermassen und haben immer noch einen flotten Spruch auf den Lippen. Falls Sie in Sachen C&C noch unbeleckt sind, stellen Sie sich einfach Rambo vor. Eine solche Figur ist nämlich Nick Parker, Codename »Havoc« (engl. »Verwüstung«). Der tritt im Auftrag der GDI gegen die fiese Nod an, um den entführten Tiberium-Experten Dr. Möbius zurückzuholen. Beim Actionspiel Renegade, dem ersten Spiel des C&C-Universums für Nicht-Strategen, sind Sie allein in einer 3D-Umgebung unterwegs. Die Story ist zeitlich während C&C 1 angesiedelt, Gebäude und Fahrzeuge aus Teil 3 werden also wohl nicht vorkommen.

Tempel des Todes

C&C Renegade : Wenn genaues Zielen gefragt ist, sollten Sie kurzerhand in die Ego-Perspektive umschalten. Wenn genaues Zielen gefragt ist, sollten Sie kurzerhand in die Ego-Perspektive umschalten. Westwoods Codename für Renegade während der Entwicklung war »Commando«, Vorbild ist also wie bei Commandos die legendäre britische Elitetruppe aus dem Zweiten Weltkrieg. Allerdings hat Held Havoc kein Team dabei, und die halsbrecherischen Aufträge erinnern auch mehr an einen Actionfilm als an eine militärische Operation. Auf der E3 sahen wir beispielsweise eine Mission, bei der es darum ging, einen Tempel von Nod in die Luft zu jagen. Havoc wurde dazu per Hubschrauber im Feindesland abgesetzt. Um den feindlichen Truppennachschub zu unterbrechen, musste er dann erstmal den Nod-Ernter per Funkmine hochjagen - denn die Gegenseite produziert wie im Strategievorbild Truppen und unterhält funktionierende Basen mit Tiberiumabbau und allem drum und dran. Das nächste Hindernis: Ein tödlicher Obelisk des Lichts, dessen Laser alles im Umkreis zu Grillfleisch verarbeiten kann. Um den auszuschalten, sprengt Havoc ein nahes Kraftwerk - was den Stromfresser lahmlegt. Nachdem der Held noch einen Nod-Jeep »beschlagnahmt« hat, um damit über einen Fluss zu springen, kommt er endlich beim Tempel an. Per Funksignal an das Hauptquartier befiehlt unser Held das Abfeuern eines mächtigen Ionenstrahls aus dem Orbit - und das Ende des Nod-Bauwerks ist gekommen.