Microsoft : Microsoft hat weiter große Pläne für die eigenen Smartphones, will sich aber auf ganz spezielle Features konzentrieren. Microsoft hat weiter große Pläne für die eigenen Smartphones, will sich aber auf ganz spezielle Features konzentrieren.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 14,99 € bei Amazon.de Microsoft hatte bei den letzten Geschäftszahlen für den Bereich der Smartphones nur noch einem Umsatz von rund 300 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Ein Jahr vorher waren es noch 2,6 Milliarden Dollar gewesen und selbst das war für ein Unternehmen wie Microsoft kein hoher Betrag. CEO Satya Nadella hatte daraufhin zugegeben, dass Microsoft den mobilen Markt verschlafen habe, sich aber trotzdem nicht zurückziehen werde.

In einem Interview mit der australischen Zeitung Financial Review erklärte Nadella, dass Microsoft keine Angst davor habe, auch Risiken einzugehen, wenn es um den Eintritt in neue Märke oder sogar um eine Neudefinition vorhandener Märkte gehe. Als Beispiel nannte die erfolgreichen 2-in-1-Geräte der Surface-Serie, die von Apple CEO Tim Cook einst als »Toaster auf einem Kühlschrank« verspottet worden waren - bis Apple mit dem iPad Pro selbst ein ähnliches Produkt auf den Markt brachte.

Auch Features wie Continuum, die eine Desktop-Nutzung eines Windows-Smartphones ermöglichen, stellen laut Nadella eine wichtige Innovation dar. Trotzdem hat Windows bei Smartphones nur einen Marktanteil von 0,6 Prozent. Microsoft hat aber weiterhin große Pläne. »Wir werden weiterhin im Markt bleiben, aber nicht so, wie ihn die heutigen Marktführer definieren«, so Nadella. Stattdessen habe Microsoft vor, durch einzigartige Innovation das »ultimative mobile Gerät« zu schaffen.

Daher werde man auch nicht mehr Features hinterherrennen, um sie auch anzubieten, sondern sich auf ganz spezielle Dinge konzentrieren, die für bestimmte Kundenbereiche interessant sind, die ganz spezielle Fähigkeiten benötigen. Diese Aussage würde gut zu den zuletzt aufgetauchten Gerüchten über einen x86-Emulator für Windows 10 Mobile passen.

Quelle: Financial Review