Microsoft Windows 7

Betriebssysteme   |   Datum: 22.10.2009
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Der Windows-Turbo

Ratgeber: Schnell wie am ersten Tag

Ein frisch installiertes Windows ist schnell und hat keine Macken. Mit unseren Tipps und exklusiven Tool-Empfehlungen schalten Sie den Windows-Turbo ein.

Von Christian Löbering |

Datum: 15.05.2010


Was bremst Windows?
Je länger Ihr System im Einsatz ist, desto langsamer wird es. Der PC bootete früher viel schneller, Plattenzugriffe dauern jetzt immer länger, manchmal ist das System gar nicht mehr zu bedienen ... Hierfür gibt es viele Gründe: Es sind zu viele Daten, die dazu- oder wieder wegkommen. Die Platte ist stark fragmentiert, und einige Programme beanspruchen alle Ressourcen für sich.

Sie müssen sich nicht damit abfinden, dass Ihr System von Tag zu Tag langsamer wird. Mit unseren Tipps und exklusiven Tool-Empfehlungen bringen Sie XP, Vista und Windows 7 auf Trab. In 10 Schritten wird Ihr Windows schnell wie am ersten Tag.

Schritt 1: Software behalten, reparieren oder entsorgen

Installierte Software kostet Platz auf der Festplatte. Wenn sie läuft, verbraucht sie zudem Systemleistung und erhöht die Angriffsfläche für Malware. Deshalb sollten Sie die installierten Anwendungen auf das notwendige Maß reduzieren.

Unnötige Software entfernen:
Die erste Anlaufstelle, um Windows wieder flotter zu machen, finden Sie im Systemsteuerungs-Applet „Software“ (XP) beziehungsweise „Programme und Funktionen“ (Vista, Windows 7). Hier wird aufgelistet, was aktuell auf Ihrem PC installiert ist – in den meisten Fällen zu viel. Gönnen Sie Ihrem System eine Schlankheitskur: Markieren Sie jede Anwendung, die Sie nicht mehr brauchen oder nie benutzen, und klicken Sie auf „Entfernen“. Seien Sie beim Aufräumen nicht zu zimperlich: Anwendungen, von denen Sie nicht (mehr) wissen, was sie tun, können Sie in aller Regel entfernen. Nur bei Audio- und Video-Software sollten Sie aufpassen, da sie auch die Treiber für das Audio- oder Videogerät enthalten kann.

Doppelungen vermeiden:
Berücksichtigen Sie dabei auch funktionsgleiche Anwendungen. Sie verbrauchen nämlich nicht nur doppelt Ressourcen, sondern stören sich oft auch gegenseitig (extrem etwa zwei Virenwächter oder zwei Firewalls).

Kaputte Software entfernen:
Es kann vorkommen, dass sich Anwendungen über den Software-Dialog nicht de-installieren lassen, weil sie entweder kaputt sind oder die De-Installations-Informationen gelöscht wurden. Normalerweise hilft es, die Software neu in denselben Ordner zu installieren und dann, wie oben beschrieben, zu entfernen.

Wenn Programme über ein Windows-Installer-Paket eingerichtet wurden, kann es passieren, dass sie sich weder de-installieren noch neu einrichten lassen. Aus dieser verzwickten Lage befreit Sie beispielsweise Windows Installer Clean-Up. Rufen Sie das Microsoft-Tool nach der Installation auf, und wählen Sie aus der Liste „Installed Products“ das störrische Paket aus. Nach einem Klick auf „Remove“ entfernt das Tool die Installer-Konfiguration, nicht jedoch das Programm selbst. Sie haben aber jetzt die Möglichkeit, die Anwendung ohne weitere Zwischenfälle neu in den ursprünglichen Ordner zu installieren und danach sauber zu entfernen.

Spezialfall .NET Framework:
Wenn sich das .NET Framework weder aktualisieren noch de-installieren oder neu einrichten lässt, müssen Sie es zunächst von Ihrem System herunterbekommen. Der Microsoft-Entwickler Aaron Stebner bietet mit Dotnetfx Cleanup ein kostenloses Tool zum Entfernen von .NET-Framework-Installationen an. Nachdem Sie das Tool aufgerufen haben, wählen Sie neben „Product to cleanup“ den Eintrag „.Net Framework – All Versions“ und klicken auf „Cleanup Now“.
Nachdem der Vorgang abgeschlossen und der PC einmal neu gestartet wurde, können Sie das aktuelle .NET Framework 3.5 SP 1 neu installieren.

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Avatar nolph
nolph
#1 | 15. Mai 2010, 11:08
Warum glaubt eigentlich jeder Depp das irgendwelche hirnlosen Tools das Speichermanagement besser können als das OS selbst? Das ist aboluter Bullshit.
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Avatar Lateralus987
Lateralus987
#2 | 15. Mai 2010, 11:11
Zitat von nolph:
Warum glaubt eigentlich jeder Depp das irgendwelche hirnlosen Tools das Speichermanagement besser können als das OS selbst? Das ist aboluter Bullshit.


Mir helfen sie - besonders ccleaner. Ist einfach schön übersichtlich und tut seinen Job.
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Avatar WinkillerHD
WinkillerHD
#3 | 15. Mai 2010, 11:12
Mhm, komisch ist, wenn ich clevercache einsetze, geht die minimale fps in den keller...
statt 22fps sind dann plötzlich nur noch 14fps.
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Avatar cushycrux
cushycrux
#4 | 15. Mai 2010, 11:24
Das dieser Artikel soll sich jetzt an welche Zielgruppe wenden? Bild Leser? Gamestar kann man wirklich langsam aber sicher vergessen....

Dann kann man sich auch gleich den bekannten Schrott aus der TV Werbung installieren.

"....Wenn der Rechner einige Tage oder Wochen läuft, dann reagiert er mit der Zeit immer langsamer....." - erm ja - genau. Mediashop, anyone?
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Avatar cushycrux
cushycrux
#5 | 15. Mai 2010, 11:24
Zitat von Lateralus987:


Mir helfen sie - besonders ccleaner. Ist einfach schön übersichtlich und tut seinen Job.


Und macht vor allem den Speicher schneller. Hihi!
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Avatar 2JZ-GTE
2JZ-GTE
#6 | 15. Mai 2010, 11:44
Zitat von Lateralus987:


Mir helfen sie - besonders ccleaner. Ist einfach schön übersichtlich und tut seinen Job.


Seit wann managt CCleaner den Speicher?

Jedenfalls bin ich der Meinung von nolph. Speichermanager machen ein langsames System (und schnelles) eher noch langsamer. Dinge wie TuneUp Utilities (wenn man die automatisch ladenden Services deaktiviert hat) sind allerdings ganz nützlich, wenn man ein paar Sachen einstellen will. Geht halt schneller als in der Registry rumzuwuseln. Trotzdem muss man auch hier wissen was man tut.
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Avatar TobiMan
TobiMan
#7 | 15. Mai 2010, 12:07
Ich rate jedenfalls davon ab, Ccleaner unter einem 64bit Windows zu verwenden. Da Ccleaner ein 32bit Programm ist, emuliert (oder verbiegt) ein Win64 teilweise bestimmte Pfade. Insbesondere bei der Säuberung der Registrierung kann man sich da einiges "kaputt säubern" (s. auch aktuelle CT 11/2010).
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#8 | 15. Mai 2010, 12:09
Schon komisch, zuerst sagt ihr man soll die Programme auf das nötigste reduzieren, andererseits für jeden noch so kleinen Schritt nennt ihr extra Programme die man installieren muss.

Naja bei Windows ist das einzige was wirklich das System schnell macht, immernoch das formatieren und neu aufsetzen.
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Avatar LtMartin
LtMartin
#9 | 15. Mai 2010, 12:13
Es gab 2 Programme die ich eingesetzt habe:

TuneUp unter Win95 bis 2000.

Und Bootvis. Das hat was gebracht - war aber auch von MS selbst und leider gibt es das nicht mehr für Windows 7. Mein Windows ist auch merklich langsamer geworden beim Booten. Aber da kann man auch die Ereignisprotokolle durchgehen was wann geladen wurde und so suchen was man speziell rausschmeißen sollte.
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Avatar squieky
squieky
#10 | 15. Mai 2010, 12:20
Solche tools haben mir mehr als einmal das System zersägt.
Vor allem damals der ganze Norton Mist.

Ein PC wird nur für Messgeräte schneller, 1000stel Sekunde oder so. Die einzigen tools die brauchbar sind, sind Defragtools (hat auch windows) und das wars.

Und Registry säubern...ähm wozu? Programme greifen auf einen speziellen Pfad zu und durchsuchen diese nicht.
1MB oder 100MB Registry Größe - macht keinen Unterschied, es sei denn man lümmelt noch mit 500MB Ram herum..
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